Splicd verlinkt gezielt Videoabschnitt aus YouTube

Mit Splicd gleich auf eine YouTube-Stelle verlinken Splicd bietet einen praktischen Service, wenn man auf eine bestimmte Stelle in einem YouTube-Video verlinken möchte. Einfach die Videoadresse sowie die anzuzeigenden Minuten und Sekunden eingeben. Nachrichten mit Weitergabe eines YouTube-Links und Hinweis «Schau mal ab 2:25» oder so werden somit obsolet.
Obiges Beispiel verlinkt auf den erstmalig im Video gesungenen Refrain von «An den Landungsbrücken raus», meinem Lieblingslied von Kettcar. Der erzeugte Link sieht so aus: splicd.com/BA5qvAobkCw/108/143. Echt praktisch.

[via Lifehacker]

Software, Video

Prof. Neuschäfer über Almodóvars ‚Patty Diphusa‘

Pedro Almodóvar: Spanisches Cover seines Textes 'Patty Diphusa' Prof. Hans-Jörg Neuschäfer schreibt heute im ciberaBlog über den frühen Almodóvar. Ausgehend von Pedro Almodóvars Roman «Patty Diphusa» aus dem Jahr 1983 geht Neuschäfer auf Almodóvars Motive der frühen Filme ein und beschreibt, wie dieser das Bild einer Gesellschaft zeigt, die nach dem Ende der Franco-Diktatur eine Art später Pubertät durchlebt:

No voy a hablar del Almodóvar cineasta; voy a hablar del autor de un texto ficcional o metaficcional y al mismo tiempo autoreferencial. Se trata de Patty Diphusa (1983) donde se encuentran, se varían e incluso se aclaran varios motivos de sus primeros largometrajes, desde Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón (1980) hasta Entre tinieblas (1983).

[…]

Al leer este texto se acuerda uno también de su propia pubertad, cuando, en compañía de los amiguetes, proferíamos, en plena calle, obscenidades e incluso las plasmábamos sobre las paredes, sintiéndonos valientes y a la vez fascinados por el miedo a ser descubiertos y regañados. En efecto: el fenómeno de la movida, de la que Patty, en la ficción, al igual que Pedro, en la realidad, es en cierta manera la suma sacerdotisa, hace pensar en una especie de pubertad colectiva a la que por fin había llegado toda una nación después de haber sido liberada de un régimen que trataba de mantenerla en una eterna minoría de edad.


Prof. Neuschäfer über Pedro Almodóvars 'Patty Diphusa' im ciberaBlog
Ich empfehle meinen Leserinnen und Lesern, die des Spanischen mächtig sind, die Lektüre dieses lesenswerten Blogartikels:
Prof. Dr. Hans-Jörg Neuschäfer:
« Patty Diphusa y los comienzos de Almodóvar».

Marko Martin hat bereits Anfang des Jahres auf Deutschlandradio Kultur die deutsche Übersetzung von «Patty Diphusa» durch Klaus Laabs vorgestellt und dabei auch – erfreulicherweise! – die Arbeit des Übersetzers lobend erwähnt:

Wer sich von all dem nicht abschrecken lässt, wird bei der Lektüre dieser höheren Schmonzette wahrlich Vergnügen finden – nicht zuletzt dank des gewitzten Szene-Glossars und der Anmerkungen des deutschen Übersetzers Klaus Laabs. So etwa:

„Mehrere Monate lang unterbrach Almodóvar seine Erzählung für La Luna. Als er sie fortsetzte, hatte er vergessen, wo er stehen geblieben war. Wir werden deshalb nie erfahren, was bei der zweiten Begegnung Pattys mit dem Taxifahrer geschehen ist.“

Wer also kein Spanisch kann und sich für diesen frühen Almodóvar-Text interessiert, der sei auf die deutsche Taschenbuch-Ausgabe im Berliner Taschenbuchverlag verwiesen.

Noch eine Anmerkung zum ciberaBlog: Ich möchte Euch noch einmal darauf hinweisen, dass ein Großteil der spanischen Inhalte, die ich früher hier auf «Text & Blog» veröffentlicht habe, mittlerweile in das hispanistische Gemeinschaftsblog ciberaBlog einfließen. Ich veröffentliche dort – neben zunehmend aus den Universitäten beitragenden Autorinnen und Autoren – als Hispanist auch Artikel zu Lateinamerika, Spanien und Portugal.

Kino, Literatur, Spanisch

San Sebastián – Abbau am Festivalpalast

Sonntagmorgen: der Festivalabbau beginnt

Diese Bilder konnte ich gestern morgen noch am Kursaal, dem Festivalpalast des Internationalen Filmfestivals in San Sebastián machen. Die Arbeiter auf dem Dach des Kursaal-Cafés waren bereits wenige Stunden nach dem offiziellen Festivalende Samstagnacht damit beschäftigt, die Transparente des Festivals (hier die von TV Española „Somos cine“) abzureißen:

'Somos cine' - wir sind das Kino. Abriss linke Seite.'Somos cine' - wir sind das Kino. Abriss rechte Seite.

Ich bin seit heute Nacht wieder in Hamburg zurück. Mehr zu den Festivalfilmen demnächst hier im Blog. Aller Bilder aus 12 Tagen San Sebastián gibt es in einem Album auf Flickr zu sehen. Auf Twitter zwischendurch veröffentlichte Impressionen von vor Ort sowie von meiner Hin- und Rückreise nach und von Spanien sind auf TwitPic auch nachträglich noch einsehbar.

Foto, Kino, Spanisch

Perro con periódico – Hund liest Zeitung

Perro con periódico - Hund liest Zeitung

Wie politisiert das Baskenland ist, kann man hier auch an der Informationsbereitschaft der vierbeinigen Freunde in San Sebastián sehen. Sie starten in den Tag mit der morgendlichen Zeitungslektüre im Café. Die politische Situation ist auch sehr angespannt, nach der Ablehnung des Referendums und des Verbots baskischer Organisationen und Parteien.

Das Festival geht heute zu Ende, ich werde heute Nacht die letzten Filme sehen und morgen Nachmittag nach Hamburg zurückfliegen. Mit 48 gesehen Filmen im Gepäck und wie immer zahlreichen Impressionen, die ich erst noch verarbeiten muss. Mein Tipp zum Ausgang des Festivals: der japanische Wettbewerbsbeitrag «Still walking» von Hirokazu Kore-Eda wird die Concha de Oro, die Goldene Muschel, gewinnen. Und wenn nicht, hätte er es zumindest verdient. Agur (= Ciao auf baskisch).

Foto, Kino, Spanisch

Blick vom Monte Urgull

Cerveza auf dem Monte Urgull mit traumhaftem Blick auf die Playa de la Concha

Hier ein Foto, das ich gestern Nachmittag oben auf dem Monte Urgull aufgenommen habe mit einem schönen Ausblick auf ein erfrischendes Kaltgetränk die Playa de la Concha in San Sebastián.

Das Festival ist wie immer ein ganz besonderes Erlebnis. Wir sehen hier gute (und manchmal auch weniger gute bis durchschnittliche) Filme. 5 pro Tag, gestern nur 4, um den Ausflug zu Beloki auf den Berg über der Festivalstadt zu ermöglichen.

Foto, Kino, Spanisch

Zwei Nonnen in Donostia

Zwei Nonnen
Manche Filmszenen in Donostia spielen sich auch auf der Strasse ab. Diese „Szene“ habe ich heute Morgen in der Altstadt von San Sebastián auf dem Weg zum ersten Festivalfilm gesehen. Das Foto ist leider etwas unscharf, da schamhaft aus der Hüfte mit dem Handy aufgenommen.

Foto, Kino, Spanisch
Buchseite 319 von 606
1 317 318 319 320 321 606