Artikel

Abendblatt-Artikel zu Hamburger Bibliotheken

GoogleHerbert Blackert, stellvertretender Direktor der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek, zur Google-Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek:

Man darf nicht vergessen, dass diese Internet-Anbieter natürlich ausschließlich nach ökonomischen Kriterien funktionieren. Google geht es um die Werbung. Je mehr Kunden, umso besser – und ob da jemand nach einem Buch oder nach einem Bordell sucht, das ist denen völlig wurscht.

Klasse! Weiterlesen im Artikel des Hamburger Abendblatts: «Das elektronische Wohnzimmer wird Realität».

Artikel, Hamburg, Literatur

Digitalisierung: Es gibt viel zu tun

Ein interessanter Artikel in der New York Times widmet sich dem Thema Digitalisierung von Literatur zum Bestandserhalt und zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Informationen. Es wird dabei auch darauf hingewiesen, dass bisher nur ein kleiner Teil der vorliegenden Literatur und Dokumente (Briefe, Notizen) digitalisiert ist.

At the Library of Congress, for example, despite continuing and ambitious digitization efforts, perhaps only 10 percent of the 132 million objects held will be digitized in the foreseeable future.

weiter in der NYT: Katie Hafner: «History, Digitized (and Abridged)»
[via Papel en blanco]

Artikel, Literatur

Mit Qype Hamburg entdecken

Manchmal lernt man in einer Qype-Rezension mehr über eine Stadt, als in jedem Reiseführer. Beispiel: Der Maler Andreas Schieweck schreibt heute in dem Empfehlungsportal Qype über die Bunthäuser-Spitze:

Die wenigsten Hamburger wissen, daß in Wilhelmsburg nicht nur soziales Elend in tristen Ghettos regiert, sondern auch landschaftliche Schönheiten zu finden sind: Die gesamte Ostseite der Insel ist mit Agrarlandschaft und saftigen Deichwiesen bedeckt, hier gibt es kleine Dörfchen und einsame Gehöfte. Ein ideales und recht unbekanntes Gebiet für eine kleine Radtour, die ich am besten am Bahnhof Wilhelmsburg beginne, dann nach Osten durch kleine Strässchen mit Einzelhäusern in Richtung Windmühle fahre und schließlich zum Deich vorstosse. An ihm entlang geht es windig nach Süden, wo die Bunthausspitze wartet: Ein kleiner Wanderweg führt durch schilfiges Sumpfgelände zu einem kleinen hölzernen Aussichtsturm, an der äußersten Südostspitze.

Danke, Andreas Schieweck, für diesen Tipp, das werde ich garantiert mal ausprobieren. Der komplette Bericht ist nachzulesen auf Qype; über die Bunthäuser Spitze gibt es auch einen Wikipedia-Artikel.

Ich habe den RSS-Feed für Hamburg abonniert und freue mich immer über die dort regelmäßig eingehenden Empfehlungen, sei es für Ausflüge, Cafés, Kneipen, Restaurants oder Buchhandlungen. Qype ist ein gelungener, an der Praxis orientierter Web 2.0-Dienst, der jenseits aller IT-Affinitäten, allen daran Teilnehmenden wertvolle Vorteile bringt.

Artikel, Hamburg, Internet

Interview mit Harry Rowohlt im Standard

Für Harry Rowohlt ist das Übersetzen ein Gentleman’s Hobby. Aha.

In der DDR waren Übersetzer mit einem unglaublichen Status bedacht, das war eben ein Fenster zur Welt. Der Status heute ist natürlich schade. Und leben kann man davon auch nicht, deshalb mache ich auch so viele anderen Sachen, um mir das Übersetzen als Gentleman’s Hobby zu finanzieren.

«Harry ist abgelenkt und treibt Nebendinge», ein Interview mit Harry Rowohlt im Standard.

Artikel, Übersetzen

Internationaler Tag der Muttersprache

Heute ist der Internationale Tag der Muttersprache.

Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen.

Quelle: Wikipedia (dort auch Erklärung des historischen Hintergrundes).

Aus diesem Anlass führt der Tagesspiegel ein Interview mit dem Bedrohte Wörter-Autoren Bodo Mrozek: «Bedrohte Wörter – Alles urst, oder was?».

Allgemeines, Artikel

taz-Interview Balmes: Lektorat für ausländische Literatur

Interessantes Interview in der taz mit Hans-Jürgen Balmes, dem Lektor für ausländische Literatur beim Fischer Verlag. Balmes beschreibt dort, wie sich das Lektorat für ausländische Literatur in den Zeiten der schnellen Kommunikation via Internet verändert hat:

Früher war es tatsächlich noch so, dass man in den einzelnen Ländern wie ein Goldgräber nach Büchern suchen musste. Heute geht alles viel schneller, zumindest, was den angloamerikanischen und europäischen Markt betrifft – es kann passieren, dass man per Mail ein Manuskript zur Prüfung geschickt bekommt und binnen einer Viertelstunde eine Entscheidung treffen muss.

Weiter in der taz: «Der Job hat sich verändert».

[via Literatur-Café]

Artikel, Literatur

Online-Durchsuchung: Darf der Bürger gläsern werden?

Wehret den Anfängen:

Heribert Prantl mit einem wichtigen Kommentar zum Online-Durchsuchungsgesetz: «Der Staat zieht seine Bürger aus»

Der Staat möchte elektronische Wanzen in Computern installieren dürfen. Dafür verlangt er von seinen Bürgern einen Vertrauensvorschuss. Warum die Diffamierung der Privatheit durch die Sicherheitsbehörden ein Ende haben muss.

Bravo, Herbert Prantl! – Es ist ja nicht alles schlecht, was in der Süddeutschen steht (siehe «Übersetzerstreit»).

Auf .get privacy hat Chris gestern einen Kommentar veröffentlicht, der mir bei der Debatte, ob der Staat in private Rechner eindringen darf, auch schon gekommen ist:

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. So wusste schon Ulbricht die Gemüter zu beruhigen. In diesen Tagen muss ich immer wieder an ihn denken – wenn unsere Orwell-Politiker das Volk beruhigen, Eure Daten sind sicher – niemand hat die Absicht, die Daten zu missbrauchen.

[via netzpolitik.org]

Artikel, Politik

Lateinamerikanische Kunst bei Arco und ArtMadrid

Besucherinnen vor einer mexikanischen Komposition auf der Kunstausstellung Arco
Foto: Bernardo Pérez, El País

Zwei Artikel in der spanischen Tageszeitung El País widmen sich heute den Kunstausstellungen Arco und ArtMadrid. In diesen Tagen (15.-19.2.07) führen die beiden parallel stattfindenden Werkschauen in der spanischen Hauptstadt lateinamerikanische Kunst vor. Durch ihre in den letzten Jahren gewachsene Bedeutung stellen sie damit für Künstler aus Lateinamerika die Tür nach Europa dar.

Der erste Artikel ist überschrieben mit «América Latina tiene voz en Europa» (dt.: Lateinamerika hat eine Stimme in Europa):

Dos ferias (Arco, ya consolidada, y ArtMadrid, emergente aunque celebra su segunda edición) se disputan un lugar en la lanzadera que catapulte el arte latinoamericano al mercado internacional.

Im zweiten Artikel werden die beiden Ausstellungsleiterinnen vorgestellt: Lourdes Fernández (45), die Leiterin von Arco, und Gema Lazcano (34), die Leiterin von ArtMadrid. Beide erläutern dort ihr Konzept des lateinamerikanischen Kunstmarktes: «¿Ferias de arte contemporáneo paralelas?».

Artikel, Spanisch
Buchseite 21 von 57
1 19 20 21 22 23 57