Hamburg

Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen


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Der Dokumentarfilm „Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen“ von Irene Bude und Olaf Sobczak hat den Hamburger Dokumentarfilmpreis gewonnen.

Aus der Beschreibung:

Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut – eine der letzten Lücken in der „Perlenkette an der Elbe geschlossen. Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut- und Bestverdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St. Pauli. „Die Leute raus Mieten hoch bumm – ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man -so beschreibt ein Interwiewter im Film diese Entwicklung.

Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten und die in den Kneipen für 1,50 Euro ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren?

Im Film kommen viele St. PaulianerInnen zu Wort und bilden jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab.

Alle Infos unter www.empire-stpauli.de

FC St. Pauli, Hamburg, Kino

Tierische Wiesengäste am Wandsbeker Mühlenteich

Tierische Wiesengäste picken im Gras

Die Wiese am Wandsbeker Mühlenteich ist mein Liebingsplatz in Hamburgs schönstem Stadtteil. Das habe ich hier schon mehrfach erwähnt. Als kleine Neuigkeit zu diesem schönen Fleckchen im lauschigen Osten der Hansestadt kann ich heute berichten, dass man sich das großflächige Grün auch mit den auf den Fotos zu sehenden gefiederten Zweibeinern teilen muss. So nahe wie heute, am sonnendurchfluteten 1. Mai-Feiertag, sind sie mir noch nie gekommen:

Enten am Wandsbeker Mühlenteich

Foto, Hamburg

Loriot-Ausstellung im Museum für Kunst & Gewerbe

Loriot-Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe
Foto heute in der Hamburger U-Bahn aufgenommen.

Lieber Bernhard Victor Christoph-Carl, schön, dass Sie zur Zeit in der Hansestadt weilen, das heißt Ihr Alter Ego. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt noch bis zum 23. August 2009 die Ausstellung: Loriot – Die Hommage:

Alle Sketche, Spielfilmausschnitte mit und über Loriot, Zeichnungen von den Anfängen bis zur jüngsten Gegenwart, Fotografien, Dokumente, Modelle von Bühnenbildentwürfen, Filmrequisiten, Objekte und vieles andere mehr.

Zu Ehren des großartigen Kommödianten einer meiner Lieblingssketche:
Der Anzugkauf – «Dann sitzt die Hose wie angegossen»:


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Update 2.5.09: Die taz veröffentlichte gestern folgenden Artikel zur Ausstellung: «Grandseigneur – Höflich ist er immer».

Hamburg

Wandsbek: Stadtteil-Impressionen östlich der Alster

Japanische Kirschblüten in der KattunbleicheDer Balkan-Grill in der Lengerckestraße

Viele Ignoranten westlich der Alster oder Menschen aus sonstigen Gebieten der Hansestadt, die ihr Viertel nur ungern verlassen, glauben mir ja nie, wie schön es hier in Wandsbek ist. Sie kennen unseren Stadtteil entweder gar nicht, oder haben sich ihr Bild beim Durchfahren durch die Wandsbeker Marktstraße gemacht. So schütteln sie meist ungläubig den Kopf, wenn ich Ihnen erzähle, wie schön es im Stadtteil Wandsbek (nicht zu verwechseln mit dem mit über 400.000 (!) Einwohnern bevölkerungsreichsten gleichnamigen Bezirk von Hamburg) ist.

Staatsarchiv und Japanische Kirschblüte in der Kattunbleiche

Deshalb zeige ich hier wieder mal ein paar Aufnahmen, die ich in den letzten Tagen in Wandsbek gemacht habe (auf Klick seht Ihr die Fotos bei Flickr in groß). Stadtteilimpressionen aus dem Osten der Hansestadt, sozusagen. Hier oben zu sehen das Staatsarchiv, das ich letztes Jahr an Ostern schon mal mit ein paar Fotos vorgestellt hatte. Momentan zieren die japanischen Kirschblüten das Straßenbild in der Kattunbleiche. Eine schöne Farbkombi: das Rosa der Blüten im Kontrast zum strahlend blauen Himmel und der gelben Uhr, die neben der Zeit auch den Weg zum Wandsbek Quarree zeigt.

Balkan-Grill mit Außenbestuhlung Meine Nachbarn im Lengerckestieg haben an Ostern den Balkan-Grill neu eröffnet (vom Anstrich mit einem zumindest gewöhnungsbedürftigen Blau war letztes Jahr hier auch schon mal die Rede). Neben der Möglichkeit hinter dem Haus im Biergarten zu sitzen, kann man seit zwei Tagen jetzt auch direkt vor dem Haus speisen. Das scheint sich aber beim Zielpublikum noch nicht rumgesprochen zu haben. 😉

Wandse Tja, und insgesamt ist es ein Glücksfall, dass so viel Natur in diesem Stadtteil erhalten wurde, sei es der Mühlenteich, an den es mich immer wieder gern zum Lesen und zum Sonnetanken zieht, oder die leise vor sich hinplätschernde Wandse, die hinter meinem Haus vorbeizieht. Apropos vorbeiziehen, wie überall sonst, zieht auch hier in Wandsbek der Mond vorbei. Und geht auf. «Der Mond ist aufgegangen», das kennt jeder, nicht wahr? Doch dass der Autor dieser Zeilen, Matthias Claudius, ein Wandsbeker ist, das ist vielen unbekannt. Deshalb sollen die Stadtteilimpressionen mit seinem berühmten Text abgeschlossen werden, rezitiert von der wunderbaren Schauspielerin Elisabeth Flickenschildt:


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Foto, Hamburg

Matthias Politycki & Peter Lohmeyer: Die Sekunden danach

Matthias Politycki: Die Sekunden danach Ich freue mich schon auf diese Veranstaltung morgen Abend in der Stabi. Im Rahmen der Vattenfall-Lesetage kommen Matthias Politycki und Peter Lohmeyer in den Lichthof der Stabi:

Die Sekunden danach

Gedichte. Musik. Und etwas mehr. 88 Botschaften aus dem schrecklich schönen Leben hat der Hamburger Autor parat. Und er präsentiert sie in einer Uraufführung gemeinsam mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer. Vom Dönermann wird erzählt und der Badeschlappenschönheit, den gesammelten Ratschlägen befreundeter Damen und der Traurigkeit des Kleingedruckten. Höchste Kunst, und erstaunlich, was in diesen poetischen Welterkundungen alles gesagt wird, voller Wucht, Esprit und Eleganz. So steckt hier in Rhythmus und Reim, worauf es wirklich ankommt im Leben, auf die Liebe und den Tod, die großen Schicksalsschläge sowie die verflixten Nichtigkeiten.

Wo? Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von Melle Park 3
Wann? Freitag, 17. April 2009, 20 Uhr
Wieviel? Eintritt: 5 €

Weitere Infos:

Hamburg, Literatur

Osterhase aus dem Saarland in den Hohen Norden

Osterhase nach beschwerlicher Reise im Hohen Norden angekommen

Eine weite Reise hat er angetreten. Der Osterhase. Aus meiner saarländischen Heimat ist er hoch bis nach Hamburg gekommen und hat sich dafür den A… Hier endet der Satz, ist schließlich Ostern. 😉

Mein Bruder und meine Schwägerin haben mir einen Schokoladen-Osterhasen geschickt, weil sie wissen, dass ich – ganz im Sinne unserer Familientradition – die Osterhasenschokolade gerne zum Frühstück auf dem Brötchen esse. Die Tatsache, dass er ein paar Einschläge in der Hüftgegend erlitten hat, ist dabei gar nicht tragisch. Im Gegenteil, das hilft mir sogar, denn jetzt muss ich nicht mehr die schwere Entscheidung treffen, wo ich den Hasen aufbrechen soll (Kopf? Füße? Bauch?) um ihn aufs Frühstücksbrötchen zu legen.

Danke Thomas & Sonja, Ihr habt mir eine riesige Freude gemacht!
Euch und allen Lesern, denen Ostern etwas bedeutet: Frohe Ostern!

Foto, Hamburg

Giovanni erfüllt Eisträume im Wandsbek Quarree

Giovanni L. - Theke im Wandsbek Quarree Seit kurzem ist mein Lieblings-Einkaufszentrum im wunderschönen Wandsbek, das Wandsbek Quarree (5 Minuten von meiner Wohnung entfernt) um eine Attraktion reicher:

Giovanni L. hat dort einen Eisstand aufgemacht. Sehr, sehr schwer, nach dem Ausstieg aus der U-Bahn auf dem Heimweg der Versuchung zu widerstehen, dort die leckeren Gelati zu probieren. Heute Abend auf dem Weg zum verdienten Feierabend bin ich wieder schwach geworden: Mango-Maracuja und Schoko-Chili waren die Sorten meiner Wahl. Als Zugabe bekam ich zum Probieren noch Spanische Sahne obendrauf. ¡Un sueño! Ein Traum!

Mango-Maracuja - eine der Traumsorten bei Giovanni L.

Foto, Hamburg
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