Die lieben Nachbarn: Schockanstrich in Blau

Balkangrill im Lengerckestieg mit blauer Fassade

Das Bild zum Tweet. Über die blaue Farbe, die meine Nachbarn zur Neugestaltung der Fassade des in Wandsbek sehr beliebten Balkangrills gewählt haben, lässt sich trefflich streiten. Lustig finde ich jedoch, dass sie den davor liegenden Stein auch gleich mit blau angemalt haben.
Ich denke, nun steht die Wiedereröffnung des wegen Umbaus und Renovierung seit ein paar Wochen geschlossenen Restaurants bald bevor. Auch im dahinter gelegenen Biergarten wird (tagsüber) noch fleißig gewerkelt. Bei den aktuellen Temperaturen sollte der natürlich längst wieder eröffnet sein.

The Balkangrill Bluepainting goes on…Update 29.05.2008, 9:45 Uhr:
Wie auf dem Weg zur Arbeit getwittert (dort auch Foto in groß), heute morgen sah’s dann so aus: Jetzt wird auch weiter oben blau gepinselt:

The Balkangrill Bluepainting goes on… 😉

29 Gedanken zu “Die lieben Nachbarn: Schockanstrich in Blau

  1. Das ist doch naheliegend, die Farbe blau zu wählen, erinnert an die Adria und das Mittelmeer! ;o) Balkangrill und Biergarten gleich nebenan? Wie praktisch! 🙂

  2. Ja, die Assoziation mit der Adria ist denkbar, Liisa. Ich musste ja spontan an die Vorliebe der Kubaner für den blauen Hausanstrich und generell für die Farbe Blau denken, die ich neulich hier vorstellte.

    Es ist in der Tat praktisch, solche Nachbarn zu haben. Der Lengerckestieg ist ja nur ein ganz kleines Sträßchen mit drei Häusern. Und meines mittendrin, gleich hier oben um die Ecke. Deshalb fühle ich mich hier auch so wohl.

  3. Herrlich, der blaue Stein! Das nenne ich Konsequenz. Und sooo schlecht ist die Farbe doch gar nicht …

    Vielleicht komme ich ja auch mal in den Genuss des Biergartens, wenn ich im August in Hamburg aufschlage. Besuche dort eine Freundin. Vielleicht sehen wir uns mal auf ein Bier? Oder einen Kaffee?

  4. Elke: Deal! Und dann wirst du sehen, wie schön Wandsbek ist. Da können die Ignoranten aus der westlichen Hamburger Hemisphere – wo es natürlich auch wunderschön ist! – noch so sehr dagegen anstinken. 😉

  5. Frau Bhuti: Das Rotbraun stört mich wirklich weniger, aber in der Kombination mit dem Blau ist es wirklich ein Angriff aufs Auge.

    @Herr Exit: Das Blau Ihrer Hausverwaltung ist doch viel schöner. (Sage ich jetzt rasch, um die Übernachtungsmöglichkeit nicht zu verlieren. 😉

  6. Da überlege ich doch glatt mal wieder nach Wandsbek zu fahren. Das Blau-Braun ist äh..

    Ist eigentlich mal aufgefallen dass das ein übler Mix aus St. Pauli und HSV(kurz den Mund auswaschen) -Farben ist? Könnte man bitte das Blau weglassen? Danke 🙂

  7. Vielleicht sollte man noch einen Textwettbewerb ausschreiben – der Name Balkangrill ist ja ein wenig fad. Mein Favorit für solche Etablissements ist “Der lustige Bosniak”.

  8. Torsten: Ich glaube, da stand sogar mal ein anderer Name zwischendurch (den ich vergessen habe, war auch wenig originell), aber “Der lustige Bosniak” ist ganz groß. Ob ich’s meinen Nachbarn vorschlag? Hm, ich denk drüber nach (oder suche auch nach ‘nem anderen Namen).

  9. @Markus: versuche es mal mit Twittervoting oder so – das beeindruckt jeden Junggastronomen, wenn man die Ergebnisse auf den Tresen knallt (“bundesweite Umfrage” – das wäre fast ein Geschäftsmodell).

    “Der lustige Bosniak” ist übrigens auch essbar (so eine Art Fleischberg à la “Grillteller Spezial”).

  10. Torsten: So jung sind die Gastronomen gar nicht mehr. Ich warte mal ab, was der Familienbetrieb, der sich sicher wenig von einer bundesweiten Umfrage beeindrucken lässt (dann schon eher durch eine Umfrage in der Wandsbeker Nachbarschaft), für einem Namen über den Eingang hängt und werde das hier noch ergänzen.

  11. @The Exit: Ich warte einfach mal ab, wie sie den Laden jetzt nennen werden. Mir ist viel wichtiger, dass es dort genau so lecker schmecken wird wie vorher, denn die hatten immer eine tolle Küche.

  12. Je später der Kommentar, desto schöner der Spott! Warten Sie nur, lieber Herr Bosch. In den nächsten Tagen wird es hier ein Wandsbek-Posting geben, das zeigt, wie bunt, kulturell ansprechend und vor allem landschaftlich reizvoll das traumhafte Wandsbek ist. Pft.

  13. Landschaftlich reizvoll – Vergleich zu manch anderen Hamburger Stadtteilen ganz, ganz sicher, aber ohne Bergblick kann ich mir das nicht vorstellen.

    Aus der Reihe „mal sehen, was Herr Trapovic jetzt aus dem Hut zaubert“ und ja, ich weiß zumindest, dass es in Blankenese so eine gewisse Bodenerhebung gibt, bei deren Ersteigung Schreibtischtäter außer Puste geraten. Und ich meine natürlich „richtige“ Berge.

  14. 125 m? Hey, das ist ja ein Bauwerk, das zählt ab-so-lut nicht.

    Kannst ja mal eine Umfrage starten, wie hoch oder tief Deine Leser leben und lesen.

    Meine Vorgabe: 530 m (sicher nicht der höchste).

  15. Der Turm selbst ist ja nur 26 Meter hoch, also liegt die Anhöhe selbst immer noch fast 100 Meter über dem Meeresspiegel und man kann von dort aus schauen bis Hamburg. Aber ich sagte ja schon: es ist hier alles flach. Das mindert aber nicht den landschaftlichen Reiz. Der wirkt ja nicht nur, wenn man von oben runter schaut, sondern auch, wenn man mittendrin ist und da gibt es schöne Fleckchen hier in Hamburg. Auch entlang des Laufs der Wandse. Kommt hier – wie gesagt – demnächst genauer.

  16. Ja, Frau Indica, die von Herrn Exit abgelichteten Kleinmachnow’schen Häuser hab ich letztens auch bewundert. Die Rosa/Lila-Kombi Haus/Dixie fand ich besonders schockierend. 😉

  17. Haben die Besitzer des Rosa Hauses eigentlich ein Recht am eigenen Bild? Können die mich verklagen, weil das abgebildete Haus ja auf Privatgrund steht?

    Ich werde das dann an die Spötter weiterleiten.

  18. Herr Exit: wenn wir im Kontext des rosa Hauses schon von evtl. verletzten Rechten sprechen, sollte auch bedacht werden, ob nicht die Betrachter in ihrem Recht auf persönliche Unversehrtheit beeinträchtigt werden.

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