Hamburg

Landungsbrücken raus: eisiges Elberlebnis

Blick von der Fähre auf die Landungsbrücken

Schaufelräder der Lousiana vereist Eisig war’s heute in Hamburg. Aber schön. Lieber Besuch ist zur Zeit in der Hansestadt und wir scheuten nicht den rauen eisigen Wind auf der Elbe und fuhren mit der Fähre (oben an Deck!) von den Landungsbrücken raus nach Övelgönne (Museumshafen). Wir haben uns zu einem Spaziergang am Elbstrand aufgemacht, obwohl es einen dort sonst eher nur bei höheren Temperaturen hinzieht. Es wurde uns mit wunderbarem Licht und nahezu abenteuerlichen Eiskletterpassagen gedankt.

Foto, Hamburg

Die Stabi Hamburg twittert unter @stabihh

Infoscreen-Folie 'Die Stabi twittert'

Infoscreen im Foyer der Stabi Im Foyer der Stabi Hamburg hängt ein Infoscreen (siehe Foto rechts), auf dem wir unsere Nutzer darüber informieren, was es Neues in der Stabi gibt. Da die Stabi unter dem Account @stabihh auch twittert, wurde heute eine entsprechende Folie in diesem Screen (dessen Dezember-Version man sich auch online anschauen kann) freigeschaltet. Alle Hamburger und Hamburgerinnen, die gerne über Bibliotheks- und Literaturcontent aus der Hansestadt informiert werden möchten, sind herzlich eingeladen, dem Stabi-Gezwitscher zu folgen. 😉

Hamburg, Informationskompetenz, Literatur

Marlene Jaschke im Wartezimmer

Marle Jaschke im Setting ihrer neuen Comedy-Serie 'Das Wartezimmer'
Foto: Studio Hamburg

Marlene Jaschke hab ich früher immer gern gesehen. Für mich war sie der Höhepunkt jeder Mitternachtsshow aus dem Schmidt-Theater am Tivoli. Die Grimme-Preisträgerin und Kabarettistin Jutta Wübbe alias Marlene Jaschke ist jetzt wieder im TV zu sehen. Ab morgen Abend in einer Mini-Reihe im NDR.

Wenn Marlene die Praxis ihres Hausarztes Dr. Kilian betritt, um sich einem Schilddrüsen-Check zu unterziehen oder an einer Aktionswoche teilzunehmen, betritt sie gleichzeitig einen Kontakthof. Im Wartezimmer findet die kommunikative Dame im beigen Kostüm für ihr drängendes Mitteilungsbedürfnis die idealen Bedingungen vor…

Sendetermine: Mo., 4.1. – Mi., 6.1.2010, jeweils von 22:10 – 22:35 Uhr.
Weitere Infos und Videoauschnitte beim NDR: Das Wartezimmer.
Und sollte jemand Marlene Jaschke, die Frau, die mit ihrem Wellensittich Waltraud zusammenlebt, wirklich nicht kennen, so mag er sich dieses YouTube-Fundstück aus alten Zeiten anschauen.

[via Songtosiren]

Hamburg, TV

A Flock of Seagulls

Möwenschwarm am Stephansplatz

Immer, wenn ich einen Schwarm Möwen sehe, muss ich an A Flock of Seagulls denken. Nicht, weil ich die englische Sprache stets im Kopf hätte, sondern weil ich die Musik dieser New Wave-Band in den Achtzigern sehr mochte. Und eigentlich noch immer mag.

Auch gestern habe ich wieder an A Flock of Seagulls gedacht, als ich diese Möwen sah, die sich zwischen U-Bahnhof Stephansplatz und Planten un Blomen um eine Tüte achtlos auf den Boden geworfenes Essen stritten. Mit einem tösenden Geschnatter und Gekreische übrigens. Die Bilder, die ich auf dem Weg vom verschneiten Wandsbek zur Arbeit in die Stabi gemacht habe, gibt’s auf Posterous. Eines der Lieder, die mir von A Flock of Seagulls besonders gut gefallen, gibt es hier – I Ran (So Far Away):

Foto, Hamburg, Musik

La Torre – Spanische Spezialitäten auf der Schanze

Spanisches Einkaufsparadies im Schanzenviertel

Heute hab ich’s endlich mal geschafft, mir den spanischen Spezialitäten-Laden La Torre auf der Schanze anzuschauen. Und ich muss sagen, ich bin schwer beeindruckt. Hab auf Anhieb ein paar nette Sachen eingekauft. Muss dort aber unbedingt wieder hin.

Auf der Schanze bin ich ja sonst eher abends, selten mal tagsüber. Doch heute war ich vormittags dort (hatte einen Termin im 3001 Kino) und wollte nur mal rasch schauen, ob es stimmt, dass sie – wie auf der Website versprochen – Patxarán haben (das ist ein leckerer, traditioneller Schlehen-Likör aus dem Baskenland). Und sie hatten welchen, sogar drei Sorten. Ich habe mich nach netter fachkundiger Beratung für die versión casera, einen hausgemachten Etxabe entschieden. Einen meiner Lieblingsweine, den Marqués de Cáceres, hatten sie auch da. ¡Vale, comprado! Perfekt.

Meine Ausbeute

Estrellitas de Hojaldre An der Kasse ergab sich in dem wie ein Familienbetrieb wirkenden Laden noch ein netter Plausch auf Spanisch. Zwei Pakete süßes Blätterteiggebäck hab ich dann noch vom dem verführerisch aufgebauten Turm (siehe Foto rechts) mitgenommen: Lazos de Hojaldre (Rezept) und Estrellitas de Hojaldre (Hersteller). Ein rüstiger Abuelo, vor mir an der Kasse, erzählte der Kassiererin, dass sein Enkel voll auf die Hojaldre-Schweinereien abfahre. Kann ich verstehen, denn heute Nachmittag hab ich mich gleich drüber hergemacht.

La Torre - Schild über dem Eingang

In den Qype-Rezensionen sind detailreich die weiteren Vorteile des Ladens für Spanische und Portugiesische Spezialitäten aufgeführt. Zum Beispiel, dass es dort auch spanische Tortilla und sogar argentinischen Mate zu vernünftigen Preisen gibt. Guter Laden, da werd‘ ich jetzt öfter einkaufen.

Adresse: Lagerstr. 30-32, erste Seitenstraße in der Schanzenstraße nach rechts, wenn man vom S-Bahnhof Sternschanze her kommt, gleich neben Tim Mälzers neuem Restaurant Bullerei. Öffnungszeiten auf la-torre-hh.de.

Hamburg, Spanisch

Stonehenge-Nachbau in der Stabi

Stonehenge-Nachbau in der Stabi?

Als ich heute morgen auf dem Weg in mein Büro im Altbau der Stabi die Tische im Lichthof sah, die dort schon für den übermorgen startenden Bücherflohmarkt aufgebaut sind, musste ich spontan an die kreisförmig aufgestellten Monolithen in Stonehenge denken (auch weil ich gerade vorgestern eine faszinierende Doku auf Phoenix gesehen hatte, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Stonehenge 3000 Jahre vor Christus überhaupt errichtet werden konnte: Stonehenge – Das ultimative Experiment).

Von der Vergangenheit zurück in die Zukunft: wer sich in Hamburg und Umgebung günstig mit Lesestoff eindecken möchte, dem sei am Mittwoch (9.12.09, 9-19 Uhr) der Bücherflohmarkt in der Stabi Hamburg empfohlen. Alle Infos dazu im Stabi-Blog.

Stabi-Tweet zum Bücherflohmarkt Wenn ich schon dabei bin, auf Dienste der Stabi hinzuweisen, dann stelle ich auch gleich mal den Twitter-Account der Stabi vor. Wir twittern unter @stabihh und freuen uns über Follower mit Faible fürs Buch- und Bibliothekswesen. Obiges heute Morgen geschossenes Foto des wunderschönen Stabi-Lichthofes habe ich mit nebenstehendem Tweet in die Timeline unserer Follower befördert.

Bluesky, Foto, Hamburg, Literatur

Camera Bag & Best Camera: Fotovarianten per Filter

Camera Bag - Galerie mit div. Filtervarianten

Dass das iPhone nur eine eher als bescheiden zu bezeichnende Kamera eingebaut hat, ist allgemein bekannt. Und doch kann man damit interessante Aufnahmen machen. Noch interessanter werden sie durch die zahlreichen Apps, mit denen man sie etwas aufpeppen kann. Die geniale QuadCamera (meinen Lomo-Ersatz auf iPhone-Basis) und den pfiffigen TiltShift Generator hab ich hier im Blog ja schon vorgestellt.

Doch letzten Sonntag hab ich meinen Kamera-App-Horizont erweitert. Nach der Partie von St. Pauli gegen Union Berlin hab ich – wie in meinem Spielbericht schon erwähnt – den in Hamburg lebenden Fotografen Stefan Groenveld kennen gelernt und der hat mir zwei weitere höchst interessante iPhone Apps vorgestellt: CameraBag und Best Camera. Erstere hab ich heute mal getestet mit einem Foto, aufgenommen am Wandsbeker Busbahnhof, und die zehn verschiedenen filterbehandelten Varianten auf Posterous in einer Galerie zusammengestellt (besonders gut gefallen mir die Filter Holga und Cinema).

Die zweite Foto-App, Best Camera, hat Stefan vergangenen Sonntag eingesetzt, um seinen Followern dieses (wenig schmeichelhafte, aber egal) Rätselbild von mir auf Twitter zu präsentieren. Dass Stefan aber auch mit echten Kameras ganz und gar professionell umgehen kann, zeigt er auf seiner Website. Auch mit klasse Fotos der Partie St. Pauli gegen Union Berlin. 😉

Foto, Hamburg

La Brass Banda im Uebel & Gefährlich

Das La Brass Banda-Konzert gestern Abend (heftigst beworben in meinem Vorbericht) war einfach nur großartig. Nachdem ich im März bereits live erleben durfte, wie sie einen kleinen sibirischen Jazzkeller in Nowosibirsk mit bayrischer Tuba & Trompete zum Glühen brachten, waren auch die geschätzten 700 Leute im Hamburger Club Uebel & Gefährlich schnell im bayrischen Bann.

Die Wendeltreppe hoch zum Uebel & Gefährlich
Wer nicht den Aufzug mit Liftboy – einer Art St. Pauli-Variante des Hotel-Pagen Felix Krull – nahm, konnte schon beim Aufstieg über die geniale Wendeltreppe erahnen, dass einen im vierten Stock des Betonbunkers auf dem Heiligengeistfeld etwas ganz Spezielles erwarten würde.
Und von der grausam schlechten gewöhnungsbedürftigen Vorband einmal abgesehen, war das ein höchst gelungenes Konzert. Nicht nur ein integrierter Bayrisch-Kurs mit erfolgreicher Animation zum Mitsingen (der für Nordzungen keinesfalls leichten Texte), sondern auch ein herrlich respektloser Exkurs in verschiedenste Musikrichtungen, ohne Berührungsängste, im Gegenteil, mit musikalischer Ironie über Gypsy Brass, Techno, Reggae bis hin zum Jazz.

Ungefähr so ging es gestern auch im Uebel und Gefährlich ab, hier auch schön zu sehen, wie die Dänen (und die anderen Gäste) auf dem Roskilde-Festival in Dänemark im Juni 2009 auf die fünf Jungs aus bayern abgefahren sind:


Direktlink YouTube

Heute ist auch in der taz ein guter Artikel erschienen, der die Chiemgauer Oberkrainer gut vorstellt, und der allen, die bisher die Chance verpasst haben, La Brass Banda mal live zu erleben, deutlich machen dürfte, dies schleunigst nachzuholen:

La Brass Banda spielen Tuba statt E-Gitarre, tragen Lederhosen statt Jeans, haben aber mit Volkstümeleien nichts am Hut. Im Ausland werden sie als Popband rezipiert

La Brass Banda
(taz-Artikel mit Wordle visualisiert)

Die nächste Gelegenheit La Brass Banda live zu sehen, bietet sich am 17. November in Liverpool. Und wo noch? Guckstdu Tour-Daten.

Hamburg, Musik
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