Foto

Ein Frühes Stück Text & Blog

oben: ich, unten: 'Früh'-Stück
Der Fotograf Jon Huck hat in seinem »Breakfast Project« Menschen samt ihrem Frühstück portraitiert. Liisa, von Charming Quark, hat meine Idee aufgegriffen, dass man so etwas auch als schöne Blogaktion veranstalten könnte und hat es dann gleich umgesetzt. Da ist es doch das Mindeste, dass auch ich mein „Früh“-Stück dazu beitrage. Niemand, der mich kennt, wird sich wundern, dass neben dem Kaffee aus meiner Lieblingstasse (die ja auch schon in der Bürotassengalerie zu bestaunen war) Nutella auf selbstgebackenem Sechskornbrot zu meiner wichtigsten Mahlzeit des Tages gehört.

Liisa wird alle eingereichten Frühstücksportraits sammeln und veröffentlichen. Erste interessante Arbeiten sind schon hi und da im Netz zu bewundern. Wir haben ja gestern bei Frau Schnutinger gelernt, dass die Privatsphäre eh abhanden gekommen ist, da kann das letzte Stück Privatheit (Wie beginne ich meinen Tag?) auch geopfert werden. 😉 Ich bitte also mögliche Interessenten um Teilnahme an diesem sympathischen Fotoprojekt.

Foto, Hamburg

iDrink öffnet neue Welten

iDrink
Dieser praktische Kaltgetränke-Flaschenöffner – entwickelt von Sonic Design – in designtechnischer Anlehnung an ein beliebtes Musikabspielgerät aus dem Hause Apfel macht momentan im Netz die Runde. Den lustigsten Text dazu hab ich bei [technabob] gefunden:

In keeping with Apple’s DRM (Drinker’s Rights Management) policies, the iDrink opener will only open bottles which have been purchased from the iDrink store (99 cents each). In addition, the opener features a built-in battery pack that can only be changed by the manufacturer.

While Sonic hasn’t officially revealed whether or not they plan to sell these, I have it on good authority that they will initially sell for $5.99, then drop in price by $2.00 about 2 months after release.

[via StyleSpion]

Allgemeines, Foto

Bibliotheken als bibliophile Zelebrierstätten

Trinity College Library - Dublin Bibliotheken sind immer auch Büchertempel. Es gibt weltweit einige, die im Aufbau und in der Aufbewahrung ihrer Biblio-Schätze etwas kathedrales haben. Im Librophiliac Love Letter gibt es eine umwerfende Zusammenstellung solch schöner alter Bibliotheken zu sehen. Beim Betrachten der großartigen – dort ganz schlicht Beautiful Libraries genannten – Zelebrierstätten dürfte jede/r Bücherfreund/in ins Schwärmen geraten:

Everyone has some kind of place that makes them feel transported to a magical realm. For some people it’s castles with their noble history and crumbling towers. For others it’s abandoned factories, ivy choked, a sense of foreboding around every corner. For us here at Curious Expeditions, there has always been something about libraries. Row after row, shelf after shelf, there is nothing more magical than a beautiful old library.

Von den wenigen Bibliotheken, die ich bisher sehen und live erleben durfte, hat mich die Trinity College Library in Dublin am meisten begeistert. Natürlich sind auch die Anna Amalia Bibliothek vom Weimar und August Herzog Bibliothek von Wolfenbüttel zu sehen, doch seht selbst.

Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar Update I – 18:45 Uhr: Harald verweist zurecht in den Kommentaren auf den Spendenaufruf der Anna Amalia Bibliothek in Weimar, die vor drei Jahren durch den verheerenden Brand so in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gerade solch ein Verlust macht ja deutlich, mit welch unwiederbringlichen Schätzen wir es hier zu tun haben.

Update II – 9.09.07, 14:30 Uhr: Jürgen Plieninger verweist in diesem Zusammenhang in den Kommentaren auf netbib auf das sehenswerte Projekt «Das Buch und sein Haus» – Mitteleuropäische Bibliotheksbauten, mit ebenso sehenswerten Fotos und Beschreibungen der abgebildeten Bibliotheken und ihrer Architektur.

[via popurls – del.icio.us]

Foto, Literatur

Mister Bojangles

Für eine nette Kommentatorin, die gerade eben in einem uralten Posting von mir aus dem Jahr 2004, aus einer Zeit, als ich noch nicht so viele Leser hatte und stur vor mich hinbloggte, in der Hoffnung irgendwann fände und kommentierte jemand die Artikel, einen interessanten Vergleich zu dem dort vorgestellten Foto-Projekt anstellte:

Der alte Mann, der als 10-letzter zu sehen ist, sieht genauso aus wie ich mir den oft besungenen Mr Bojangles immer vorgestellt habe (”He looked to me to be the eyes of age”).
Wunderbar! Vielen Dank!


Direktlink YouTube

'Mister Bojangles' im Mirrors-Projekt von Bruce Jackson

I knew a man, Bojangles, and he danced for you
in worn out shoes.
With silver hair, a ragged shirt and baggy pants,
the old soft shoe.

Ja, Anne, du hast recht, so könnte er ausgesehen haben, der berühmte Mister Bojangles.

Foto, Musik, Video
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