Festivalbericht Berlinale 2019

Berlinale 2019, hier: im Zoopalast 48 Filme gesehen in neun Tagen, es waren wieder mal fünf bis sechs pro Tag. Ich weiß, das kann man eigentlich gar nicht schaffen. Doch es lohnte sich wieder einmal durchzuhalten, denn man macht immer wieder tolle Entdeckungen im Festivalrausch. So auch wieder geschehen auf meiner 24. (!) Berlinale. Hier die für meinen Geschmack besten zehn Filme der 69. Berlinale, die verlinkten Filmtitel führen zur Inhaltsbeschreibung der Berlinale:

1. Systemsprenger

von Nora Fingscheidt (D 2019)
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Berlinale-Trailer in schwarz-weiß

Heute Abend hab ich auf der Berlinale den neuen Film von Uli M Schueppel gesehen: Der Atem. Da Schueppel auch den Trailer der Berlinale gemacht hat, der seit 2002 vor jedem Film gezeigt wird, hatte er der Berlinale vorgeschlagen, vor Schwarz-Weiß-Filmen den Trailer in schwarz-weiß abzuspielen. Darauf ging das Festival leider nicht ein, hat ihm aber erlaubt, vor seinem eigenen Film, der auch in black and white daher kommt, diese besondere Version seines Trailers zu zeigen. Hab im Colosseum die Chance ergriffen, die einmalige Gelegenheit den Trailer in schwarz-weiß zu sehen, festzuhalten. Voilá le Berlinale-Trailer en noir et blanc:

Berlinale-Trailer schwarz-weiß von Uli M Schueppel from Markus Trapp on Vimeo.

Sprache im Fluss – Bingen bei Netflix oder am Rhein

Tweet der Woche Sprache ist ein lebendiges Konstrukt. Neue Wörter kommen hinzu, oder bestehende Begriffe erhalten eine neue, zusätzliche Bedeutung. Sehr schön veranschaulicht im Tweet der Woche von @diktator:

Und wer so alt ist, dass er Bingen nur als Stadt kennt, bitte hier entlang.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Theresa May hinter verschlossener Tür in 10 Downing Street

Tweet der Woche Der Tweet der Woche stammt von @trp416 und gibt einen seltenen Einblick, was geschieht, wenn eine Regierungschefin die Tür in 10 Downing Street hinter sich zuschlägt. So unrealistisch ist das, was wir hier sehen, gar nicht bei diesem Wahnsinn rund um den Brexit:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Margiana – Per Ausstellung in die Kultur Turkmenistans eintauchen

Figurine eines Raubvogels aus Gonur Depe. Der Adler stammt aus einem Königsgrab vom Ende des 3. Jahrtausends bis 2. Jahrtausends vor Christus. Die restaurierten Flügel sind vergoldet

Am vergangenen Montag (21.1.2019) hat das Archäologische Museum Hamburg zu einem Social-Media-Abend samt Community-Führung durch die aktuelle Ausstellung «Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan» eungeladen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mich bis dato noch nie mit Turkmenistan, geschweige denn mit seiner jahrhunderte- bzw. jahretausendealten Tradition befasst. Um so neugieriger war ich auf die Ausstellung, und ich muss sagen, die Neugierde wurde vollends befriedigt. Anhand der gezeigten Exponate lässt es sich tatsächlich in die für uns so ferne, aber gar nicht so fremde Kultur Turkmenistans eintauchen. Überraschendes gibt es zu entdecken, Rätselhaftes zu bestaunen und ich kann nur dringend empfehlen, sich diese Ausstellung anzusehen. Bis bis 17. Februar 2019 besteht noch Gelegenheit dazu.

Auf der Website ist die Ausstellung bestens beschrieben. Die einleitende Passage möchte ich dennoch hier zitieren:

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