Es gibt bessere Alternativen als X

Über 60 Universitäten haben diese Woche Twitter verlassen, darunter auch meine Heimatuni, die Universität des Saarlandes. Richtige Entscheidung, wichtige Entscheidung, der auch im Ausland viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Die vormals – und früher auch von mir – aufgeführten Argumente, dort noch bleiben zu müssen (Mein Netzwerk, meine Reichweite, dagegen halten) gelten nicht mehr.

Wer jetzt noch bei X bleibt, stärkt nur Elon Musk. Dies, und dass es mittlerweile bessere Alternativen (wie das von so Vielen bevorzugte wunderbare Bluesky) gibt, führt Markus Beckedahl (@netzpolitik) im Interview mit dem rbb aus, auf das er im „Skeet der Woche“ hinweist:

Internet

Oligarch Musk baut seine Diskursmacht aus

Als Antwort auf Robert Habecks Hinweis auf das Spiegel-Interview mit ihm («Finger weg von unserer Demokratie, Herr Musk!») fordert einer, Musk sollte seine Meinung sagen dürfen. @mlewandowsky entgegnet zu Recht, dass es sich bei Musk nicht um freie Meinungsäußerung handelt, sondern um die Verzerrung des Diskurses zugungsten von Antidemokraten. Im „Skeet der Woche“ führt @mlewandowsky aus, dass es nicht um den Bürger Elon, sondern um den Oligarchen Musk geht:

Bluesky, Literatur, Politik

Keine Reichweite für Fake News

Mit dem rasch zunehmenden Erfolg und der steigenden Reichweite von Bluesky kommen auch die politischen Bots und Fake-News-Schleudern in den blauen Himmel. Wie diese eingesetzt werden, zeigt die höchst sehenswerte Arte-Doku „ Putins Netzwerk in Europa “. Diese Fakeaccounts gilt es zu ignorieren, zu blockieren und es sollte auf keinen Fall auf ihre Provokativen geantwortet werden, um ihnen keine Reichweite zu geben. Oder wie es @kattascha.bsky.social im „Skeet der Woche“ sagt: „Don’t feed the Trolls!“:

Bluesky, Politik

Christian Lindner: Narzissmus statt politischer Kultur

Die FDP hat ihre Glaubwürdigkeit mit dem D-Day-Papier und dem von langer Hand geplanten Ausstieg aus der Ampel komplett verspielt. Das einzige, was der ehemals liberalen Partei eines Gerhard Baum, eines Burkhard Hirsch oder einer Hildegard Hamm-Brücher (die drei wurden zurecht in diesem Skeet genannt) jetzt noch helfen könnte, wäre ein personeller und auf liberale Politik gerichteter Neuanfang. Aber nicht mit einem Narzissten wie Christian Lindner, der ohne jeden Anstand weiterhin die Öffentlichkeit für dumm verkauft – wie im Interview mit Marietta Slomka im ZDF zu sehen, und seine Macht partout nicht aufgeben möchte. Wie unterschiedlich politische Kultur in Deutschland zur Zeit gelebt wird, zeigt @peterjelinek in seinem „Skeet der Woche“:

Bluesky, Literatur, Politik

Schön, dass ihr alle da seid!

Seit dem verheerenden Wahlergebnis in den USA, gibt es einen massenhaften Umzug von Twitter/X zu Bluesky. Jeden Tag kommen 1 Million (!) neue Nutzer:innen im blauen Himmel hinzu. 18 Millionen Menschen nutzen nun Bluesky, und die Zahl steigt und steigt. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit macht sich breit, auch, weil Menschen, die jahrelang auf Twitter miteinander verbunden waren, nun wieder in einem Dienst zusammenkommen, der sich nun endgültig als Twitter-Nachfolger herauskristallisiert. Dieses Gefühl bringt @gebi sehr gut im „Skeet der Woche“ zum Ausdruck:

Bluesky, Literatur
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