Artikel

Machinima against Daumenkino

Eine neue Form des Filmemachens, genannt Machinima, erobert jetzt auch Hollywood. Der Name setzt sich aus „machine“ und „cinema“ zusammen. Die Filme sind eine Mischung aus traditionellem Storytelling und der Verwendung von Videospielsystemen anstelle menschlicher Schauspieler oder herkömmlicher Animationen.

aus: „Neue Form des Filmemachens: Machinima erreicht Hollywood„, derstandard.at.
Hört sich zwar interessant an, klingt für mich aber irgendwie abschreckend.
Wikipedia-Artikel zu Machinima.
Als Gegenentwurf sei hier noch auf einen Telepolis-Artikel von Karin Wehn und Ingo Linde verlinkt: „Daumenkino, Hommage an eine verkannte Kunstform„.

Artikel, Kino

Jean-Claude Carrière über Luis Buñuel

Jean-Claude Carrière (Co-Drehbuchschreiber von Luis Buñuel und Autor seiner Biographie) über Luis Buñuel:

„Un maestro auténtico es aquel que, tras su muerte, se queda contigo. Eso es lo que me ha ocurrido a mí con Buñuel.“

Mehr über das Verhältnis zu seinem Meister und was den französischen Drehbuchautor heute beschäftigt in El País: „El guionista Jean-Claude Carrière reivindica la figura de su maestro Luis Buñuel„.

Artikel, Kino, Spanisch

Google für Wissenschaftler

Als die Internet-Suchmaschine Google ihren speziellen Dienst für Wissenschaftler, „Google Scholar“, im November 2004 vorstellte, war die Begeisterung bei Wissenschaftlern und Forschern groß. Doch eine Studie, die „Google Scholar“ jetzt erstmals getestet und mit anderen wissenschaftlichen Datenbanken verglichen hat, kommt insgesamt zu keinem zufrieden stellenden Ergebnis.

Deutschlandfunk zu „Google Scholar„.

Artikel, Internet, Radio

Die Bildungsdiskussion in historischer Perspektive

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen?

Die gegenwärtige Situation unserer Wissensgesellschaft wirft mehr und mehr die Frage auf, wie die stetig wachsende Fülle an Informationen verarbeitet werden kann. Gibt es Möglichkeiten der Auswahl und Verknüpfung? Lassen sich Mittel gegen die zunehmende Fragmentarisierung des Wissens finden? Die im 18. Jahrhundert entwickelte Vorstellung von „Bildung“ verspricht darauf Antworten, die noch heute aktuell sind.

aus Wilhelm Voßkamp: „Bildung ist mehr als Wissen. Die Bildungsdiskussion in historischer Perspektive„, Alexander von Humboldt-Stiftung.
[via bildungsblog]

Artikel

Britische Autoren verlegen sich selbst

A Year in the Merde
NZZ-Artikel über „Neue Optionen im britischen Verlagswesen„:

Autoren, die sich im Selbstverlag einigermassen gut verkaufen, werden ja von den «mainstream publishers» meist schnell mit verlockenden Angeboten angeworben; das jüngste Beispiel ist Stephen Clarke, dessen selbst verlegter Roman «A Year in the Merde» Anklang und folglich Aufnahme im Haus Bantam fand und heute, ein Jahr später, in jeder Londoner Buchhandlung als ein Hit angeboten wird.

[via lesefieber]

Artikel, Literatur

„The Scene“- Filesharing als Mittel und Weg

The Scene

Aber die Leute, die beim Filesharing mitmachen, wissen in der Regel nicht, woher dieses Material kommt. Sie wissen nicht, dass es eine ganze Welt, eine riesige globale Infrastruktur gibt, die ausschließlich dazu da ist, neues Material zu akquirieren und zu verbreiten. Auf der höchsten Ebene dieser Maschine gibt es einen Ort, von dem fast alle Dateien stammen, die rund um den Globus kursieren. Es ist ein Ort, an dem Geschäfte gemacht werden, an dem Identitäten und Zugangrechte gnadenlos gehütet werden, und wo eine Elite von Technokraten leise die Kontrolle ausübt. Diejenigen unter uns, die sich an diesem Ort aufhalten, haben dafür eine Namen. Wir nennen ihn The Scene.“

So reißerisch macht eine fiktive Serie auf sich aufmerksam, die alle drei Wochen eine neue Folge zum Download anbietet: The Scene. Telepolis präsentiert ein Interview mit Mitchell Reichgut, dem Drehbuch-Autor von „The Scene“: „Wir wollten etwas machen, das nur im Netz funktioniert„.

Artikel, Internet
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