Artikel

SZ bloggt schnell und schmutzig

SZ bloggt
Ich hatte ja schon vor einem Monat darauf hingewiesen, dass bei der Süddeutschen Zeitung wohl bald gebloggt wird, und nun ist es soweit: blog.sueddeutsche.de

Und ewig schon bloggt das Web. Denn heutige „Online-Journale“ sind im Wesentlichen nichts anderes als Ausdruck einer technischen Evolution in der Produktion von Netz-Texten. Heute jedenfalls starten die Netz-Tagebücher von SZ-Autoren!
[Bernd Graff in der SZ]

[Danke an Torsten Rox für den Hinweis in meinen Kommentaren]
Die Blogroll kommt noch etwas inzestuös daher, aber ich werde die (lt. SZ als schnell und schmutzig eingestuften) neuen Netzaktivitäten gerne beobachten.

Artikel, Internet

Die Humanisierung des Netzes

Der typische Bewohner des 21. Jahrhunderts stöhnt bereits jetzt unter der kaum zu bewältigenden Informationsflut. Soll er sich da allen Ernstes noch mit Blogs, Musik-, Foto- und Linksammlungen wildfremder Menschen beschäftigen? Und darüber dann womöglich in einem öffentlichen Journal Buch führen? »Die Informationsfilter, die wir benötigen, sind meistens menschlich«, beruhigt Thomas Burg. Ein kompetenter Umgang mit Blogs und anderer sozialer Software führe nicht etwa zu mehr Information, sondern zu individuellerer.

Über menschliche Informationsfilter, das ‚WWW in der zweiten Auflage‘ und die Humanisierung des Netzes schreibt Mario Sixtus fachkundig und lesenswert in der ZEIT.

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Schreiben im Netz

Wertvolles spanisches Dossier zum Thema »Escribir para la red« (dt.: »Schreiben im Netz«) bei »Úsalo. Usabilidad para todos«.

En las pantallas de ordenador los textos se leen más lento y con más dificultad que los impresos. Además, el internauta es impaciente y tiene a su alcance millones de otras páginas a un solo clic de distancia. Los buenos usos provenientes de la creación de textos impresos también son útiles en la web, especialmente la claridad, sencillez y concreción. La adecuada gestión del hipertexto y los aspectos formales del texto representan la otra parte de la calidad de un texto web.

[via Libro de notas]

Artikel, Internet, Spanisch

Digitalisierungsprojekte im Wettkampf

Artikel zu Buchdigitalisierungsprojekten in Deutschland und zu Google Library, von Hilmar Schmundt auf Spiegel Online:

Es zischt, klickt und sirrt in einem entlegenen Trakt der altehrwürdigen Universitätsbibliothek zu Göttingen, gegründet 1734. So klingt es, wenn das alte Europa auf die neuen Medien trifft.
Ein alter Foliant liegt aufgeschlagen unter grellen Lampen wie auf einem Operationstisch. Eine Bibliothekarin fokussiert die Linse, kontrolliert das Bild auf einem Computermonitor, löst den Scanner aus.

[via netbib]

Artikel, Internet, Literatur

CallCenterChamäleon

Hart aber wahr: »Der Callcenter Agent – das Chamäleon am Telefon«, Telepolis-Artikel von Anna-Lena Hoffmann.

Der Callcenter Agent hat, sobald er seine Arbeit beginnt, seine wahre Identität ausgeblendet. Er wird jetzt zur Projektionsfläche mit nur einem Ziel: einen Vertragsabschluss zu bewirken, einen „take zu machen“, wie es in der Fachsprache heißt. Sein Weltbild ist deshalb einfach: „90% der Leute, die wir anrufen, sind bescheuert“, sagt er.

Artikel

Sean Penn berichtet aus dem Iran

Sean Penn beobachtet Freitagsgebet an der Uni Teheran
5-teilige Serie beim San Francisco Cronicle: »Sean Penn in Iran«

In June, Sean Penn and two friends traveled to Tehran. It was Penn’s first trip to the country. What he found was a culture in conflict. Although the nation is ruled by a very conservative, tradition-bound government, Penn talked to many younger Iranians who have a strong interest in Western culture and want their own country to liberalize its policies on individual rights.

[via Octavio Rojas]

Artikel, Politik

Rosa Montero: Historia del Rey Transparente

Rosa MonteroHistoria del Rey Transparente
Rosa Montero gehört zu den profiliertesten Journalisten und Schriftstellern Spaniens. (Letztes Jahr hatte ich die Ehre, sie bei einer Lesung in Saarbrücken zu übersetzen.) Im 2-Wochenrhythmus erscheinen Artikel von Rosa Montero in der Sonntagsausgabe von El País, Thema: »MEMORIAS DE UNA PERIODISTA« (dt.:»Erinnerungen einer Journalistin«). Heute schreibt sie über »La caída del muro de Berlín«, den Fall der Mauer, den sie 1989 live in Berlin erlebte.

Los sistemas socialistas, con su férrea reglamentación de la existencia, con su intromisión en todos los aspectos de la vida, tanto pública como privada, roban los sueños de la gente

Die zurückliegenden Artikel der Serie können über das El País-Archiv konsultiert werden („rosa montero“ bei „en la firma“ als Suchkriterium ist der Schlüssel zum Erfolg).

Am 7. September erscheint bei Alfaguara ihr neuer Roman »Historia del Rey Transparente«, mit dem sie uns ins 17. Jahrhundert entführt, wo die 15-jährige Protagonistin Leola in die Ritteruniform eines in der Schlacht Gefallenen schlüpft und uns in dieser zweiten Haut an ihrem Über- und Erleben teilhaben läßt.

Das erstes Kapitel (10 Seiten) aus »Historia del Rey Transparente« kann hier als pdf (41kb) heruntergeladen werden. Schon die ersten Zeilen machen neugierig:

Soy mujer y escribo. Soy plebeya y sé leer. Nací sierva y soy libre. He visto en mi vida cosas maravillosas. He hecho en mi vida cosas maravillosas. Durante algún tiempo, el mundo fue un milagro. Luego regresó la oscuridad. La pluma tiembla entre mis dedos cada vez que el ariete embiste contra la puerta.

In einem Interview zu ihrem neuen Roman äußert sich Rosa Montero auf www.clubcultura.com zur Bedeutung des 17. Jahrhunderts:

A mí me interesó el siglo XII porque creo que es el comienzo de nuestra modernidad. Mi teoría es que eso que hoy llamamos Renacimiento no es más que los restos del naufragio del verdadero Renacimiento, que sucedió en el XII y parte del XIII, porque fue una época de esplendor protodemocrático, un siglo de progreso fascinante.

Artikel, Literatur, Politik, Spanisch

Graphik-Design: delusion of grandeur

designinflight
Wohl wahr:

We would have a better chance of making a real contribution to the world if we did not have a delusion of grandeur about it. The real value of graphic design cannot be realized if we misunderstand what it is.

aus: Dyske Suematsu: »Does graphic design really make a difference?«, aus der neuen Ausgabe (07/2005) von design-in-flight, die zum Glück -entgegen erster Ankündigungen- weiterbestehen wird .

Artikel, Internet, Webdesign
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