Herr r|ob twittert wieder – wunderbar!

Monatelang war sein Zwitschern verstummt, nun twittert er wieder, der gute Herr r|ob. Willkommen zurück in Tweetcounty. 😉

Monatelang war sein Zwitschern verstummt, nun twittert er wieder, der gute Herr r|ob. Willkommen zurück in Tweetcounty. 😉
Die Wiener Zeitung interviewt die Leiterin des Bereichs „Digitale Bibliothek“ der Österreichischen Nationalbibliothek, Bettina Kann. Es geht um Digitalisierung von Literatur
WZ: In Bibliotheken muss man leise sein, trotzdem waren sie immer auch Orte der Begegnung: Studenten gehen gemeinsam dort hin, man kann Leute treffen und sich mit ihnen austauschen. Online wird diese Möglichkeit allerdings kaum nachgebildet. Denken Sie daran, das zu ändern?
Kann: Die Web 2.0-Technologie würde Bibliotheken ganz neue Möglichkeiten eröffnen – Stichwort „Library 2.0“. Benutzer könnten sich miteinander vernetzen, kollaborativ digitale Objekte verschlagworten oder Bücher unter verschiedenen Aspekten bewerten. Da gäbe es sicher viele Möglichkeiten, Benutzer stärker an die Bibliothek zu binden. Viele Bibliotheken denken auch schon daran, solche Interfaces anzubieten. Das ist auch eines unserer Ziele.
Weiter im Interview der Wiener Zeitung: «Die vielen Seiten der digitalen Bibliothek».
Heute hab ich mein Handy wieder aus der Reparatur zurückbekommen. Vor zwei Wochen musste mein erst im Januar erstandenes Sony Ericsson K800i zum ePlus-Reparaturservice eingeschickt werden, da es plötzlich keinen Ton mehr von sich gab, sprich die internen Lautsprecher versagten. Und ich konnte ja nicht immer mit Kopfhörern rumlaufen, damit ich es auch klingeln höre ;-). Ich bin heilfroh, endlich das Ersatzgerät, ein Nokia 7600, das ich – ob seiner sonderbaren Form – nur UFO nannte, zurückgeben zu können. Mit dem Teil kam ich ja gar nicht klar, und ich finde, es taucht vollkommen zurecht in dieser Hitliste der 10 hässlichsten Handys auf.
Immerhin war ePlus so fair, für die Dauer der Reparatur meine Internet-Flatrate zu stornieren. Wo sie mir schon kein baugleiches Teil zur Verfügung stellen konnten und ich mit dem zwar hypermodern aussehenden, aber komplett internetunfähigen UFO nicht ins Netz konnte, musste ich so wenigstens nicht für einen Service bezahlen, der mir technisch gar nicht zur Verfügung stand. Und zum Glück hatte ich alle Kontakte vorher mit der wunderbaren Software MyPhoneExplorer (Danke nochmals, Kai, für den genialen Tipp) auf dem PC synchronisiert, denn durch eine Fehlbedienung – oder durch eine schlecht dokumentierte Funktion? – hatte ich auf meiner SIM-Karte mal so eben das komplette Telefonbuch gelöscht. Nun sind alle Daten wieder drauf gespielt. Der Ton ist auch wieder da und bleibt auch hoffentlich.
Kaum hatte ich mich an die Internetfähigkeit des Handys gewöhnt (die durch den genialen Opera Mini-Browser wirklich sehr funktional zu nutzen ist), musste ich sie auch schon wieder schmerzlich vermissen. Ist ja schon praktisch, mal eben unterwegs die Mails abzufragen, die Meldungen der Tagesschau zu checken, etwas in der Wikipedia nachzuschlagen, einen Kommentar im Blog zu beantworten oder Bus/Metro/Bahn nach der besten Verbindung abzufragen. Jetzt hab ich wieder – um die aktuelle c’t-Titelgeschichte zu zitieren – das Web in der Hand.

Dafür und dafür, und vielleicht ein bisschen dafür liebe ich Twitter. Dem gegenüber stehen die Ignoranten, die unaufhörlich fragen: «Mit so etwas verschwendest du deine Zeit?» Wenn das Zeitverschwendung ist, dann möchte ich gerne noch ein bisschen mehr davon verschwenden.
Direktlink Dailymotion
Am 21. April 2008 kommt das neue Album «Vantage Point» der belgischen Band Deus heraus. Die erste Singleauskopplung heißt «Slow» und gefällt mir sehr gut. Ungewöhnliches Video. Auf der Homepage von Deus kann man die Soundfiles über einen alten Kassettenrekorder abspielen. Nettes Gimmick. 😉
Am 9.4. spielen Deus (Porträt siehe laut.de) übrigens im Roxy in Saarbrücken, am 10.4. sind sie in Mannheim (in der Alten Feuerwache) zu sehen, 14.04. Köln (Kulturkirche), 07.05. München (Georg-Elser-Halle) und am 09.05. in Zürich (in der Roten Fabrik).
Die SPD ist verzweifelt, angesichts ihrer momentan desolaten Situation und ob immer tiefer gelegter Umfragewerte. So weit, so selbst dran schuld. Aus einem Beck den Obama machen, wird ganz sicher nicht gelingen. So weit auch klar. Aber, ob es so geschickt war im neuen Bürgernähe suchenden Webportal der SPD mit dem klangvollen Namen Deutschland-Dialog die Fragezeichen so nah unter den Namen des derzeit umstrittenen alternativlosen Parteivorsitzenden zu platzieren? Das könnte einen ganz anderen Dialog einleiten, als er von den Community-Managern des sozialdemokratischen Vorwahlkampfes evoziert wurde.
Was vielen nicht bekannt ist, aber durchaus abfragbar ist: Wie oft werden bestimmte Wikipedia-Artikel aufgerufen?
Auf dieser Seite (die auch Top-Listen zeigt), kann man die Aufrufzahlen und ihre Entwicklung über einen bestimmten Zeitraum abfragen. Obenstehende Graphik zeigt zum Beispiel die Abfragezahlen des Artikels über die regierende spanische Partei PSOE im Februar (13.260 Aufrufe, etwa 450 Mal pro Tag) und ihren Anstieg je näher der Termin der Wahlen in Spanien Anfang März rückte.
Für den Wikipedia-Artikel der Stabi Hamburg (Statistik) interessierten sich nur etwa 20-30 Personen pro Tag, während das Interesse für den Hamburg-Artikel (Statistik) logischerweise mit über 4.000 täglichen Aufrufen höher ist.
Wer die Statistik bestimmter Wikipedia-Artikel testen mag, bitte hier entlang. Dort einfach Sprache und gesuchten Begriff eingeben und Aufrufzeitraum (Monat) auswählen.
[via PR Blogger]
Dienste, um URLs zu verkürzen (TinyURL, kURL.de), kennen und nutzen mittlerweile viele in der täglichen Webarbeit. Nachdem ich kürzlich Linkbunch vorgestellt hatte, mit dem man mehrere URLs in einen Kurzlink packen kann, möchte ich euch heute Awesome Highlighter präsentieren: Damit kann man nicht nur einen Link verkürzen, sondern zudem noch eine Textstelle auf der zu verschickenden Website mit einem Marker markieren. Der Adressat öffnet den Kurzlink, sieht gleich die farblich hervorgehobene(n) Stelle(n) und kann umgehend – falls gewünscht – zum Original-URL wechseln. Prima auch für Twitter-Nutzer (spart das Zitieren im engen Raum der 140 Zeichen).
Zwei Beispiele für derart «getextmarkerte» Zitate:
1. Marc Scheloskes großartiger Artikel in der Wissenswerkstatt über die Pros und Contras des wissenschaftlichen Bloggens: http://awurl.com/xzzsbl7621
2. Liisas im Litblog ausgesprochenes wunderbares Plädoyer für die Beachtung der schöpferischen Leistung von Übersetzern: http://awurl.com/hgvlro7207
[via Download Squad]