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SR-Vorstellung des Saarbrücker Fotoblogs von Moon Soleil


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Moon Soleil, alias Conny Liegl, die ein wunderschönes Fotoblog hat und dort beinahe täglich ein Foto von Saarbrücken einstellt, ist den regelmäßigen Lesern von Text & Blog natürlich ein Begriff, genau heute vor einem Jahr hab ich sie hier vorgestellt: «Golden Graffiti – Foto aus Saarbrücken».

Der Saarländische Rundfunk hat sie neulich, als ich noch in Spanien war (und es deshalb verpasst habe), in einem netten Fernsehportrait dem Publikum des regionalen Nachrichtenprogramms «Aktueller Bericht» präsentiert. Schöner Bericht. Tolles Blog, sowieso. Unbedingt mal reinschauen, wer’s noch nicht kennt: «Saarbrücken Daily Photo».

[via Glück auf!]

Foto, Saarland, TV, Video

Bäume contra Sat-Technik – Problem gelöst

Ich bin ja froh, dass ich hier im beschaulichen Wandsbek an einem so ruhigen Fleckchen mit viel Grün drumrum und einer von vielen beneideten Ruhe lebe (was ich ja schon in meinem Artikel zur erfolgreichen Wohnungssuche in Hamburg geschildert hatte, als ich von Saarbrücken hierher gezogen war). Aber die letzten Wochen hatte ich doch ein ziemlich großes Problem mit der umliegenden Natur. Genauer gesagt mit zwei Bäumen, die am Ufer der hinter dem Haus vorbeifließenden Wandse stehen und die dort prächtig gedeihen und Jahr für Jahr, wie das Bäume nun einmal so tun, wachsen.
Bäume im Weg zwischen Antenne und Satellit
Wie man auf diesem Foto sehr schön erkennen kann, hat mir das Wachstum der Bäume ein fernsehtechnisches Problem ins Haus gebracht. Die in die Höhe ragenden Wipfel der beiden Bäume hinterm Haus haben sich bei dichtem Blattbewuchs genau in die Linie zwischen Satellit und Antenne auf meinem Dach geschoben. So dass mein Satelliten-Empfang seit dem Frühjahr immer mehr gestört wurde und nach den erst sporadisch auftretenden Bild- und Tonstörungen war dann seit dem Sommer das Bild sogar ganz weg. Auch ein eigens herbeigerufener Sat-Techniker konnte mir keine Hoffnung machen, selbst ein Verrücken der Antenne auf dem Dach brächte keine Abhilfe, die beiden Bäume stünden immer exakt im Weg.

Selbstverständlich habe ich auch DVB-T, das digitale terrestrische Fernsehen, und kann damit die meisten heimischen Programme empfangen, doch darum geht es mir ja nicht. Ich bin Abonnent von Canal Plus España, dem spanischen Pay-TV-Anbieter, der ein hervorragendes Kinoprogramm hat. Alle Filme, Dokumentationen und Serien (nicht nur spanische, das Programm ist international) kommen dort in der Originalfassung, wahlweise mit spanischen Untertiteln, die ich mir bei schwieriger zu verstehenden US-Filmen zum besseren Verständnis auch einblende. Canal Plus hat jedenfalls ein klasse Programm, auf das ich nicht verzichten möchte und für das ich jeden Monat nicht gerade wenig Geld bezahle. Geld, dass ich über Sommer umsonst bezahlt habe, da ich ja nichts sehen konnte. Seit 1-2 Wochen hat sich das Problem mit dem schlechten Empfang zwar zunehmend von selbst erledigt, da die Bäume nun wieder turnusmäßig ihre Blätter verlieren und die TV-Signale aus dem Weltall jetzt wieder schön ihren Weg bis zu meiner kleinen Satantenne auf dem Dach und somit auch bis auf meinen Fernseher finden, aber spätestens ab dem kommenden Frühjahr hätte ich ja wieder das gleiche Problem. Also, was tun?

Was ich da alles schon an Ratschlägen bekommen habe, um das Dilemma zu beseitigen: Rostige Nägel solle ich in die Bäume treiben, dann würden die von alleine absterben. Ich selbst bin schon auf die waghalsige Idee gekommen, in einer Nacht- und Nebelaktion mit Mütze über dem Kopf vermummt als heimlicher Baumfäller mit einer Motorsäge zu Werke zu gehen. Aber all das habe ich – selbstverständlich auch aus Respekt vor Mutter Natur – verworfen.

Gestern habe ich das Problem nun mit meiner Vermieterin angesprochen und siehe da: es löst sich alles in Wohlgefallen auf. Die Vermieter hatten eh geplant, die Bäume stutzen zu lassen und werden auch demnächst dazu den Auftrag erteilen. Klasse: so bleiben die Bäume am Leben und ich darf auch im Frühjahr und Sommer des nächsten Jahres spanisches Fernsehen und sowohl St. Pauli als auch den HSV live auf arena sehen.

Foto, Hamburg, Spanisch, TV

Head in the Clouds: Penélope & Charlize in der ARD

Kinoplakat 'Head in the Clouds' - Die Spiele der Frauen Ein Kurzfrist-TV-Tipp für Fans von Penélope Cruz und Charlize Theron. Die Kritiken sind gemischt, ich glaube, ich würde mir den Film auch nicht ansehen, wenn nicht die von mir bewunderte Penélope mitspielen würde. Die schlechte Titelübersetzung der deutschen Verwertung (warum um Gottes Willen übersetzt man «Head in the Clouds» mit «Die Spiele der Frauen»?!) und die Positionierung im Mitternachtsprogramm durch die ARD tun ihr Übriges dazu, dass dieser Film heute Nacht sicher nicht viele Zuschauer haben wird. Neben dem Ménage-à-Trois-Hauptdarstellertrio, bestehend aus den beiden bereits genannten Damen und Stuart Townsend, mit dabei: der deutsche Schauspieler Thomas Kretschmann. Regie führte der in England geborene und in Australien aufgewachsene John Duigan, der sechs Jahre an der Vorbereitung und Realisierung des Projektes gearbeitet hatte.

Nils Baus schreibt auf critic.de:

Head in the Clouds ist ein episches Liebesdrama vor dem tragischen Hintergrund des spanischen Bürgerkrieges und der Invasion Frankreichs durch die Nazis. Oscarpreisträgerin Charlize Theron durchlebt eine ménage à trois zwischen leidenschaftlichen Schicksalswegen der Liebe und politischem Kampf gegen den Faschismus. Atmosphärisch gut inszeniertes Kino im Hollywoodformat mit leichten Schwächen in der Charakterzeichnung.

Stephen Holden macht dem Film in der New York Times den Vorwurf, dass die Sexszenen die moralische Seriosität des Films unterminieren (was immer das heißen mag):

In the most ludicrous scene, Mia arrives home one night with welts on her back after a date with a kinky Frenchman, whereupon Gilda wreaks payback by making a date with the sadist, tethering him to a bed and beating him senseless while he giggles.

These sexual shenanigans undermine the movie’s attempts at moral seriousness.

Weitere Kritiken gibt’s in der kompakten Übersicht bei movie-reviews.

Und da Bilder mehr als Tausend Worte und so weiter, ihr wisst ja, hier noch der Trailer:


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Deutscher Trailer.

Ausstrahlung Sonntag- auf Montag-Nacht 00:00 – 01:50 Uhr in der ARD, siehe tv-info.de, dort auch mit Filmdaten und kurzer Inhaltsangabe.

[via Henning per E-Mail – Danke für den Tipp, Henning, ich kannte diesen Cruz-Film seltsamerweise noch nicht!]

Kino, TV, Video

Stabi Hamburg kämpft gegen Buchverfall

Gestern war auf arte bereits eindrucksvoll zu sehen (s. TV-Tipp), welche unwiederbringlichen Schäden an wertvollem historischem Buchbestand das fruchtbare furchtbare (Update: danke Matthias für den Hinweis!) Feuer in der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar angerichtet hatte und was akribisch arbeitende Buchrestaurateure tun, um Schäden an den aus dem Feuer geretteten Büchern wieder zu reparieren. Doch nicht nur Feuer bedroht den Erhalt unwiederbringlicher Kulturschätze, auch der schleichende Papierfraß, über den ich ja schon im letzten Jahr im Rahmen der Aktion «Hamburg ohne Worte» berichtet hatte.

Auftaktbild aus dem Hamburg1-Beitrag 'Die Staatsbibliothek sucht Buchpaten' Auch die Stabi Hamburg kämpft – wie viele andere Bibliotheken – gegen diesen Verfall (und damit den unwiederbringlichen Verlust) unseres gedruckten kulturellen Gedächtnisses. Ein kurzer Film von «Hamburg 1», in dem gestern meine ehemaligen Stabi-Kollegen Marlene Grau und Jürgen Neubacher zu Wort kamen, zeigt, was die Stabi zum Thema Bücherrettung beizutragen hat und was man tun kann, um dabei zu helfen:

Direktlink Hamburg 1

Sicherlich wird die Stabi bald auf ihrer Homepage und im Stabi-Blog näher informieren, wie man Buchpate werden kann. Einen entsprechenden Hinweis wird es dann auch hier geben. [Update 26.10.07: Nun weist die Stabi auch im Stabi-Blog auf die Aktion hin: Sie wird unter dem Titel «Edlen Büchern Pate stehen» am 28. November starten.]

Hamburg, Literatur, TV, Video

Zwei arte-Tipps zu Buch und Musik

arte+7 - Sieben Tage-Archiv zum Online-Schauen der arte Sendungen Zwei kurzfristige arte-TV-Tipps, aber ihr wisst ja, seit neuestem kann man die arte-Sendungen auch noch sieben Tage nach Ausstrahlung online sehen. Ich schau arte zwar lieber am Fernseher, mit schön großem Bild [😉] und perfektem Ton und nicht als Online-Video, doch: wenn man mal was verpasst hat, bietet arte+7 eine gute Nachholmöglichkeit im Netz. Nun die Tipps, einmal aus der Welt der Bücher und einmal aus der Welt der Musik:

1. Die Buchretter von Weimar, heute um 19 Uhr

Als im September 2004 die Anna Amalia Bibliothek in Weimar brennt, wird ein Alptraum Wirklichkeit: 50.000 kostbare Bücher und Handschriften, unter anderem von Goethe, Schiller und Herder, werden ein Raub der Flammen. Knapp über 60.000 Exemplare können aus Feuer und Löschwasser gerettet werden. Doch sie sind stark beschädigt und ihre Restauration wird 20 Millionen Euro kosten. Die Dokumentation wie viel Geduld aufgebracht werden muss, um das beinahe Unmögliche möglich zu machen.

2. Tracks Spezial!, kommende Nacht (24. auf 25.10.) um 2 Uhr
Sziget Festival in Budapest
Mit dabei: Laurent Garnier, der französische DJ Pionier, Sinead O`Connor, die irische Folk und Pop Ikone und Nine Inch Nails (klasse!) mit Mastermind Trent Reznor.

Das Sziget-Festival ermöglicht mit seinen 19 offiziellen und unzähligen inoffiziellen Bühnen Begegnungen aller Musik-Stile und zog diesen Sommer 350.000 Zuschauer in seinen Bann. “Tracks Spezial“ zeigt zum 15-jährigen Jubiläum des mittlerweile größten Musik-Festivals Europas die erste TV-Dokumentation über das bunte Spektakel, das eine Woche lang Menschen aus ganz Europa nach Budapest lockt.

Literatur, Musik, TV

Werbung aus der Flimmerkiste

Ulrich Wünsch hat eine nette DVD mit deutschen Werbespots aus den 60er Jahren zusammengestellt: «Werbung aus der Flimmerkiste». Je nach Jahrgang der Zuschauer ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, oder auch ein Entdecken von frühen Werbespots aus einer Zeit, in der man noch nicht einmal geboren war, in der aber auch schon Gestalten aufgetaucht waren, die zur eigenen Fernseherfahrung gehören. Der Trailer macht schon mal Lust auf den Film und wie immer zeigt Werbung ja auch ein Stück Alltagskulturgeschichte. Zum Beispiel den Vaddi, als «Herr des Hauses», in der Pfanni-Knödel-Werbung, der auch beim Essen «hilft» ;-). Vorhang auf:


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TV, Video

Alejandro Amenábar: Das Meer in mir

Mar Adentro - Das Meer in mir
Kurzfrist-TV-Tipp für heute Abend: ARD, 22:45- 00:45 Uhr: «Das Meer in mir». Sollte es wirklich noch jemanden geben, der diesen Film noch nicht gesehen hat, dann kann ich euch nur empfehlen, ihn unbedingt anzuschauen.

Vor zwei Jahren hatte ich auf den Spanischen Filmtagen in Hamburg die Ehre vor der Vorführung des Filmes von Alejandro Amenábar eine Einführung in das Werk und zur Hintergrundgeschichte des galizischen Schriftstellers Ramón Sampedro zu geben. Über Mar Adentro habe ich hier im Blog so viel geschrieben, wie über keinen anderen Film. Für mich ist es nach wie vor einer der besten spanischen Filme ever, und das nicht nur, weil ich den Regisseur Alejandro Amenábar persönlich kenne und außerordentlich schätze, sondern weil er eine bewegende wahre Geschichte – brillant gespielt von Javier Bardem – umsetzt. Um noch etwas Neues zum Film beizutragen, hier ein Video mit einer Live-Performance von Carlos Nuñez mit der Titelmelodie des Films:

Kino, Musik, Spanisch, TV, Video
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