Kino

Golden-Globe-Nominierungen für Almodóvar und Penélope

Penélope Cruz Der Film «Volver» von Pedro Almodóvar und seine Hauptdarstellerin Penélope Cruz steuern unaufhaltsam auf die Oscars zu. Heute wurden sie erstmal für die Golden Globes nominiert. Freut mich. El Páis weiß mehr dazu und berichtet im Artikel: «‚Volver‘ y Penélope Cruz optan a los Globos de Oro».

El último trabajo de Pedro Almodóvar, Volver, ha sido designado hoy candidato al Globo de Oro como mejor película en lengua extranjera. El filme ya fue reconocido como tal por la crítica neoyorquina, y ahora da un paso más en el camino de baldosas amarillas que lleva hacia los Oscars. Su protagonista, Penélope Cruz, opta al galardón como mejor actriz.

Alle Infos zu den Golden Globes, die am 15. Januar 2007 verliehen werden, samt allen Nominierungen, verrät die Wikipedia.

Artikel, Kino, Spanisch

Jack und Leonardo in Scorseses ‚The Departed‘


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Waren eben noch zwei große Blogger hier zu sehen, sind es nun zwei große Schauspieler: Erst Robert & Juan, nun Jack & Leonardo.
Martin Scorseses neuer Film «The Departed» startet am Donnerstag (7.12.06) in den deutschen Kinos. Starbesetzung: Jack Nicholson, Leonardo die Caprio, Matt Damon und Mark Wahlberg. Die Kritiken sind ja durchweg positiv: wie etwa beim Filmdienst, bei critic.de, oder in der New York Times.
Weitere Internationale Kritiken bei der Movie Review Query Engine, der Top-Recherchequelle für Filmkritiken.
Scorsese im Interview auf DIE WELT: «Ich mache mir Sorgen, dass ich meine Energien einbüße».

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Lateinamerika Filmtage in Hamburg

Am Donnerstag starten in Hamburg die «18. Lateinamerika Filmtage». Vom 7. bis zum 19. Dezember 2006 zeigt das 3001 Kino im Schanzenviertel eine ganz starke Auswahl aktueller lateinamerikanischer Filme.
Man kann den mexikanischen Schauspielstar Gael García Bernal als eine Art „Pater Brown“ in «El Crimen Del Padre Amaro» sehen, oder einen der kuriosesten Dokumentarfilme, die ich bisher überhaupt gesehen habe, über eine guatemaltekische Frauenfußballmannschaft, bestehend aus Prostituierten aus Gualtemala-Stadt, trainiert von einem schwulen Trainer, die durch ihre Teilnahme an nationalen und internationalen Frauenfußballturnieren auf ihre schwierige soziale Sitaution aufmerkam machen: «Estrellas de la Línea».
El Violín Das Festival startet mit dem schönsten lateinamerikanischen Film, den ich dieses Jahr gesehen habe: «El Violín» von Francisco Vargas, mit dem außergewöhnlich guten Ángel Tavira, der für seine Rolle als Don Plutarco in Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, und der erst kürzlich in Huelva auf dem 32. Festival Iberoamericano de Huelva als bester Film prämiert wurde, wie El País letzte Woche gerade berichtet hatte: «La película mexicana ‚El violín‘, mejor película en el Festival de Cine de Huelva». Nach all den internationalen Erfolgen ist der Film am Donnerstag, 07.12., um 19.00 Uhr und am Freitag, 08.12., um 21.00 Uhr im Original mit englischen Untertiteln in Hamburg zu sehen.
Kurzum: Das 3001 bietet an 12 Tagen einen guten Überblick über aktuelle lateinamerikanische Filme. ¿Nos vemos en el 3001?

Hamburg, Kino, Spanisch

Triunfo Digital – Archiv zu Film und Politik

Triunfo Digital: Tristana Über die Planungen zur Digitalisierung der spanischen Zeitschrift «Triunfo» habe ich bereits vor über einem Jahr auf «Text & Blog» berichtet.
Heute stellt «El País» (die leider immer noch nicht verlinken können !) seinen Online-Lesern das mittlerweile bis zum Jahrgang 1976 komplett digitalisierte Archiv der Filmzeitschrift vor, die in den Jahren von 1962 bis 1982 stets auch die Zeitgeschichte reflektiert hatte und sich zunehmend neben dem Kino auch der Politik gewidmet hatte:

La revista Triunfo, que se publicó desde 1962 a 1982, y fue referente de la resistencia intelectual al franquismo reaparece en versión digital (www.triunfodigital.com). En su origen fue un semanario cinematográfico, después pasó a la información general y poco a poco se fue orientando hacia la política.

Komplett recherchierbar stellt das von der Universität Salamanca ins Leben gerufene Digitalisierungsprojekt – trotz fehlendem Volltextzugang – eine wichtige Recherchequelle zur jüngeren spanischen Geschichte dar. Alle Seiten sind im jpg-Format einseh– und ausdruckbar.
Fernando Rey - Catherine Deneuve - Franco Nero Da ich meine Doktorarbeit über Luis Buñuel schreibe, hab ich gleich mal nach dem in Spanien geborenen und später nach Mexiko ausgewanderten Regisseur recherchiert und bin auf den Artikel «Tristana – o Gallos querían cantar» gestoßen. Folgende Zeilen in der 1969-er Ausgabe von «Triunfo» eröffneten damals den Artikel zu Buñuels Film Tristana, dessen Realisierung in Spanien ein ganz besonderes Projekt für den zu jener Zeit schon seit über 20 Jahren in Mexiko lebenden Regisseur war:

Ocho años después de «Viridiana», treinta y siete después de «Las Hurdes», Buñuel rueda su tercer film español. […]

Artikel, Kino, Politik, Spanisch

James Bond: Casino Royale + alle Trailer

Update 24.11.06: Das hier zuerst verlinkte YouTube-Video war nicht mehr erreichbar, daher habe ich es durch das Google Video mit dem deutschen Bond-Trailer ersetzt.
Direktlink Google Video

Ich bin kein James-Bond-Fan, aber alleine schon aus kinogeschichtlichen Gründen ist diese Zusammenstellung aller (ja, wirklich, aller [Update:] vorherigen!) 21 20 Bond-Trailer auf Cinematical hochinteressant. Bei einem Streifzug durch die bei YouTube gehosteten Bond-Trailer kann man in Kurzform sehen, wie sich die Bondfilme im Lauf der Zeit verändert haben.
Mein Name ist Tube, You Tube 😉

[via popkulturjunkie.de]

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Alejandro González Iñárritu: Babel

Der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu hat einen Namen, den man sich schwer merken kann. Aber er macht Filme, die man so schnell nicht vergisst. Amores Perros etwa, die geniale Verfilmung des Drehbuchs von Guillermo Arriaga, die von der New York Times einmal als «der erste Klassiker des neuen Jahrhunderts» gefeiert wurde. Danach hat er 21 gramos (mit einem starken Sean Penn in der Hauptrolle) gemacht und nun kommt Teil drei seiner Trilogie auch bald in die deutschen Kinos: Am 21. Dezember startet Babel (mit Brad Pitt, Cate Blanchett und Gael García Bernal) bei uns im Kino.
Ich habe den Film auf dem Festival in San Sebastián gesehen und war, wie damals geschrieben, sehr beeindruckt. Wie immer komplexe Handlungsstränge, (diesmal zusätzlich verteilt über die halbe Welt), starke Bilder und eine über das Übliche hinausgehende Filmlänge: dieses Mal sind es 142 Minuten, von denen keine zuviel ist. …

Kino, Video

Cesc Gay: ‚Ficción‘


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Heute startet in Spanien der neue Film von Cesc Gay: ‚Ficción‘. Der hier zu sehende Trailer ist schon mal sehr vielversprechend. Es geht um Beziehungen zwischen Personen, die sich in den Pyrenäen aufhalten. Dabei geht es – wie so oft (aber im Kino schwierig zu zeigen) – eher um das, was nicht gesagt wird, als das, was ausgesprochen wird. Klingt spannend. El Páis schreibt heute dazu:

La trama de Ficción, en la que silencios y miradas tienen gran importancia, la hace atípica por cuanto, a decir del director, cuenta lo que nunca se ve en el cine. „No es la película de una infidelidad, es la película de la renuncia a vivir otras historias. Normalmente el cine explica la otra parte“. En el filme, que se estrena hoy, los personajes (excepto el de Cámara) hablan indistintamente catalán y castellano, en un reflejo de la realidad lingüística de Cataluña.

Weiter im Artikel: «Cesc Gay se va al campo en ‚Ficción‘» (dt.: Cesc Gay geht mit „Ficción“ aufs Land).
Offizielle Homepage des Films: ficcio.net.

In den Hauptrollen spielen Eduard Fernández und Javier Cámera. Wenn Ficción, oder Ficció, wie der Film im katalanischen Titel heißt, nur halb so gut ist wie die genialen Cesc-Gay-Vorgänger «Krampack» und «En la ciudad», lohnt sich der Gang ins Kino für diesen Film sicherlich.
Bleibt natürlich die Frage, wo kann man ihn in Deutschland sehen? Berlinale nächstes Jahr?

Kino, Spanisch

Historias Mínimas – alles andere als kleine Geschichten

Historias Mínimas Carlos Sorín hat mit «Historias Mínimas» (dt.: «Kleine Geschichten») einen der schönsten argentinischen Filme der letzten Jahre gedreht.

«Drei Menschen machen sich unabhängig voneinander auf die Reise in die entfernte Stadt San Julian im Süden Argentiniens. Sie suchen nach Vergebung, nach Reichtum, nach Liebe. Bevor sie jedoch ihr Ziel erreichen, haben sie zunächst einige Hindernisse zu überwinden…» |Quelle:arte

arte zeigt diesen Film übermorgen abend, am 1.11.2006 um 22.40 Uhr (Wiederholung am 07.11.2006 um 14:55 Uhr).
Die FAZ hat mal über den Film geschrieben:

Meisterlich gelingt es dem Regisseur Carlos Sorin, anhand von drei parallel erzählten Reisegeschichten aus dem hintersten Patagonien, in der scheinbaren Bedeutungslosigkeit seiner Protagonisten die ganze Welt einzuschließen.

Weitere Infos, samt Presseheft und Fotos, beim deutschen Verleih Pegasos. Filmkritik von Svenja Alsmann auf artechock. Trailer und weitere Kritiken bei filmz.de.

Im deutschen arte kommt der Film leider nicht als OmU, sondern in der deutsch synchronisierten Fassung. (Tipp für Sat-Zuschauer: Film im französischen arte schauen, dort läuft er als OmU). Die Ausstrahlung von «Historias Mínimas» ist gleichzeitig auch der Auftakt zu einer arte-Reihe zum argentinischen Kino, die eine Woche später mit «La Ciénaga» (Der Morast) von Lucrecia Martel fortgesetzt wird, dann auch glücklicherweise im Original mit deutschen Untertiteln. «La Ciénaga» ist ein harter, aber hochinteressanter Film.

Kino, Spanisch, TV
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