Twitter-Listen: sinnvolle Ergänzung des Dienstes

Vorteil von ListenNebeneffekt von Listen

Das in den letzten Tagen – und vor allem heute – bei den Twitter-Nutzern neu eingeführte Listen-Feature (von @germanstudent in nettem Screencast auf BlogGezwitscher erklärt) ist eine Bereicherung des Dienstes.

Twitkrit zu Listen Neben den Tweets zu den Vorteilen, die ich heute tagsüber veröffentlichte (siehe Abbildungen oben), habe ich dem Thema auch heute Abend eine Twitkrit gewidmet: Thema des Tages: Twitter-Listen.

Übersichten zu Listen gibt es bei Listorious. Weitere Überblicks- und Infoseiten werden sicher folgen. Man kann ja über Listen denken, was man möchte, jedenfalls beschäftigt es die Tweeps heute sehr. 😉

Update 31.10.09: Wie ich eben auf Twitter schon geschrieben habe, gibt es nun auch einen Service, mit dem man Twitter-Listen in einen RSS-Feed umwandeln kann und so bestimmte Gruppen per Feed abonnieren kann: Twitter Lists 2 RSS.
Um Missverständnissen vorzubeugen: nicht die Twitter-Liste (Beispiel @textundblog/bib) in dem Tool eintragen, sondern die Listorious-Adresse. Ich habe zum Beispiel meine Listorious-Liste von bibliothekarischen Twitter-Feeds (listorious.com/textundblog/bib) so in einen RSS-Feed umgewandelt. Sehr praktisch das Tool.

Web 2.0 als Chance für Virtuelle Fachbibliotheken

Vascoda ist ein Verbund der Virtuellen Fachbibliotheken in Deutschland. Gemeinsam mit Vascoda habe ich für die Stabi Hamburg in dieser Woche einen Workshop in den Räumen der ZBW Hamburg mit organisiert und – was den Web-2.0-Block anbelangt – gehalten. In dem von mir verantworteten vierstündigen Block ging es darum zu zeigen, wie Fachportale noch näher an die Nutzer rücken können, indem sie Web-2.0-Module in ihr Angebot integrieren. Dies sind die Folien, anhand deren ich das für den Fall von cibera gezeigt habe und anhand deren wir gemeinsam mit etwas mehr als 30 Teilnehmern aus ganz Deutschland über das Thema Web 2.0 in den ViFas diskutiert haben:

Mehr dazu, inklusive einer kurzen Zusammenfassung der Diskussion, im vascoda-Blog.

Mister Wong jetzt mit Integration der Twitter-Links

Ich finde, da hat Mister Wong wirklich mal ‘ne gute Idee gehabt: sie bieten an, dass man seinen Twitter-Account mit Mister Wong verbinden kann (ohne ihnen die Zugangsdaten geben zu müssen) und dass man im Anschluss in seiner Lesezeichenverwaltung einen neuen Reiter mit dem Namen Twitter hat, der einem die getwitterten Links seiner Follower (und/oder der eigenen) anzeigt. Das kann ganz praktisch sein, wenn man längere Zeit (also ein paar Stunden 😉 nicht in Twitter reingeschaut hat und sich mal eben einen schnellen Überblick anzeigen lassen möchte, was in der Zwischenzeit so verlinkt wurde.

Man kann auch die Twitter-Links anderer Teilnehmer (und deren Follower) anschauen (Beispiel Jörg Marx, aka @PBBMarx), wenn diese das praktische neue Tool nutzen. Vor allem das Konzept von Mister Wong zur Twitter-Integration und die individuellen Anpassungsmöglichkeiten (nachles- und einsehbar in der FAQ) überzeugen mich. So kann man etwa einzelne Follower von diesen automatisch generierten Linklisten ausschließen, oder umgekehrt erstmal alle Follower ausschließen und nur vereinzelte Qualitätscontent-Lieferanten aufnehmen (Qualität in Bezug auf Link-Tipps auf Twitter, wohlgemerkt). Gut durchdacht und praktisch, wie ich finde. Was meine Follower gerade so empfehlen, seht ihr hier (wird von MW automatisch fortlaufend aktualisiert).

Wer schon bei dem Online Lesezeichen-Verwaltungsdienst Mister Wong angemeldet ist, kann den Import hier starten. Wer sich erst näher informieren möchte, findet weitere Infos dazu bei construktiv: Mister Wong wird zur Social Media-Zentrale zum Speichern von Links.

Mit Google Reader Links in anderen Diensten abspeichern

Wer seine RSS-Feeds mit dem Google-Reader liest, wird sich über diese Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten freuen: Seit heute kann man im Google Reader, sofern man ihn in englischer Sprache nutzt, interessante Artikel direkt an andere Dienste schicken. Zum Beispiel an Facebook, Twitter oder Delicious. Und das Beste: es lassen sich auch Artikel oder Feed-Einträge an Dienste schicken, die dort standardmäßig gar nicht aufgeführt werden. Bei mir ist das zum Beispiel mit Mister Wong der Fall, dem Bookmarking-Dienst, den ich viel häufiger und konsequenter nutze als Delicious, und den ich in der Vorauswahl im Google-Reader gleich vermisst habe.

Wie die neue Funktion mit dem schicken Send-to-Link unterhalb jedes Feed-Eintrages eingerichtet werden kann und wie ein neuer Dienst zusätzlich in die Liste der Send-to-Links kommt, zeige ich hier:

Grundvoraussetzung: falls noch nicht geschehen, die Sprache in Einstellungen auf englisch umstellen. Dort das Menü “Send to” anklicken und auf dem angezeigten Bildschirm die gewünschten Dienste auswählen:

Einstellungen im Google Reader: Settings - Send to

Einen neuen Dienst fügt man über den Button Create a custom link zu. Im folgenden Dialog werden eigentlich schon alle weiteren Infos mitgegeben:

Create a custom Link - Beispiel Mister Wong

Die einzige Schwierigkeit ist, wie man genau an den mittleren der drei Einträge, den im Feld URL, kommt. Ich bin dabei so vorgegangen: Ich habe die URL, die Mister Wong beim Aufnahme-Prozess eines neuen Bookmarks erzeugt, als Vorlage genommen und habe die konkreten Inhalte wie URL und Titel des Bookmarks durch die im Google Reader angegebenen Platzhalter ersetzt. Das ergibt für Mister Wong folgende URL:

http://www.mister-wong.de/index.php?action=addurl&bm_url=${url}%2F&bm_description=${title}

Und so schaut das Ganze dann am Ende im Google-Reader aus: unten rechts unterhalb jedes Feed-Eintrages gibt es einen Link “Send to”, der auf Klick die Liste der ausgewählten Dienste anzeigt:

So sieht es dann im Google Reader aus

Und ab geht’s mit der Empfehlung an Facebook, Twitter, Delicious oder eben an Mister Wong. Wirklich kinderleicht einzurichten und eine enorme Erleichterung beim Weitergeben von Tipps in den Web-Kanälen der eigenen Wahl.

Screencast zu Recherche im cibera ForscherWiki

Ich habe heute mit der Screencast-Software Camtasia meinen ersten mit Ton besprochenen Screencast (=”abgefilmter” Bildschirm) aufgenommen. Darin zeige ich – wie im ciberaBlog näher erläutert – wie man in unserem cibera ForscherWiki nach Wissenschaftlern zu Lateinamerika, Spanien und Portugal recherchieren kann:


Direktlink YouTube

Ernste Kommentare dazu bitte im ciberaBlog, gelästert und kritisiert werden, darf gerne hier. Ich weiß, dass man so etwas auch professioneller machen kann (z.B. das ein oder andere “ähm” herausschneiden), aber dazu war halt gerade nicht so die Zeit. 😉

cibera ForscherWiki: Web2.0-Anwendung in der Forschung

Schlagwort-Wolke der Fachgebiete im cibera ForscherWiki
Fachgebiete1 im cibera ForscherWiki.

In cibera arbeiten wir unter anderem daran, die Virtuelle Fachbibliothek über Web-2.0-Anwendungen näher an die Forschung zu bringen (und umgekehrt auch die Wissenschaftler besser über die Chancen einer Web-Zusammenarbeit zu informieren). In diesem Sinne haben wir heute einen wichtigen Schritt realisiert und das cibera ForscherWiki mit mehr als 1.000 (!) Wissenschaftlern zu Lateinamerika, Spanien und Portugal an den Start gebracht.

Nach unserer bereits vor zwei Jahren für den cibera-DFG-Antrag entwickelten Konzeption und nach einer ca. halbjährigen technischen und inhaltlichen Vorbereitung haben wir heute ein in diesem Umfang einmaliges Forscherverzeichnis veröffentlicht, das von den dort Abgebildeten in Form eines Wikis selbst aktuell gehalten wird.

cibera ForscherWiki

Falls es Euch interessiert (und ich hoffe, einige von Euch interessiert es), schaut Euch doch mal meine Vorstellung des Wikis im ciberaBlog an, wo ich beschreibe, wie die Forscher dort “reinkamen” und wie und nach was man dort suchen kann:

cibera ForscherWiki: Deutschsprachige Forschung zu Lateinamerika, Spanien und Portugal.

  1. Diese mit Wordle erzeugte Grafik stellt eine Auswahl der Fachgebiete dar, die von den Wissenschaftlern im cibera ForscherWiki angegeben wurden. []

Deutsche Welle Amerika empfiehlt das ciberaBlog

Deutsche Welle Amerika mit Empfehlung fürs ciberaBlog

Wie die meisten hier Mitlesenden wissen, blogge ich nicht nur privat nahezu täglich hier und jeden Freitag bei Twitkrit, sondern auch beruflich im Rahmen meiner noch bis Jahresende andauernden Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg etwa einmal die Woche in dem wissenschaftlichen Gemeinschaftsblog ciberaBlog1.

Heute hab ich mich sehr gefreut, dass uns die Deutsche Welle auf ihrer Portalseite zu Amerika als Empfehlung für deren Leser präsentiert:
«Deutsche Welle Amerika empfiehlt das ciberaBlog».

Unnütz zu sagen, dass die über Twitter auf uns aufmerksam geworden sind. 😉

  1. Im ciberaBlog behandeln wir Kultur-, Recherche- und Wissenschaftsthemen zu Lateinamerika, Spanien und Portugal und weisen da, wo es sich anbietet, auf die Virtuelle Fachbibliothek cibera und die dortigen Recherchemöglichkeiten hin. []

Für cibera auf dem Bibliothekartag in Erfurt

Nächste Woche werde ich wieder mal für cibera auf Dienstreise unterwegs sein. Dieses Mal geht es zum 98. Deutschen Bibliothekartag, der gleich im Anschluss an Pfingsten vom 2. bis 5. Juni 2009 in Erfurt stattfinden wird. Ich werde dort auch cibera am Stand von vascoda präsentieren (Donnerstag, 4.6.09, 10-11 Uhr) sowie in den Gesprächen am Rande der Veranstaltungen interessierte Kolleginnen und Kollegen über die Web 2.0-Erweiterungen von cibera informieren und mich natürlich auch selbst schlau machen, was wir an Ideen aus anderen Bibliotheken und Informationsportalen in unsere Arbeit übernehmen können.

Integration der Web 2.0-Module in das Portal von cibera

Zum Zwecke der Information, was wir bei cibera so machen und wie wir die Möglichkeiten des Web 2.0 in ein bestehendes Fachportal integriert haben und noch weiter integrieren werden, habe ich einen 10-seitigen Artikel im aktuellen Bibliotheksdienst veröffentlicht, den ich gestern auch im vascoda-Blog kurz vorgestellt habe: «Bibliotheksdienst-Artikel zu cibera 2.0». Sollte jemand an einer Privatkopie des Artikels interessiert sein, melde er oder sie sich bei mir (siehe Kontakt) und ich übersende ihn gerne per E-Mail.

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