Europas Literatur digitalisieren

Google-Digitalisierung

Chirac bringt französische Bücher ins Netz
Weil Google bei der Digitalisierung englische Werke bevorzugt, soll ein europäischer Vorstoß die Balance wiederherstellen. […] In den kommenden Wochen will Chirac weitere europäische Länder als Unterstützer für sein Vorhaben gewinnen und so die wichtigsten Bücher Europas koordiniert ins Netz bringen.

[via futurezone.ORF.at]
Artikel in Le Monde dazu: “Google prend acte du projet français de bibliothèque virtuelle

Spitz(er) formuliert

Buch ist dem Netz überlegen
Wahre Worte des Neurowissenschaftlers Prof. Dr. Manfred Spitzer im Deutschlandradio Kulturinterview:

Ich nutze das Internet als Wissenschaftler natürlich, weiß aber genau, was ich das Internet zu fragen habe und kann mir, wenn ich 90 Prozent weiß, die restlichen zehn Prozent auch noch schnell her holen, das ist sehr angenehm. Wenn ich nichts weiß – und Schüler zeichnen sich ja vor allem darin aus, dass sie erstmal von dem, was sie lernen sollen, nichts wissen – nützt mir das Internet sehr wenig, weil ich da vor allem allen möglichen völlig ungefilterten Schrott bekomme. Ein gutes Buch, was sozusagen den Lernwilligen bei der Hand nimmt und ihm dann geführt die Dinge in der richtigen Reihenfolge und interessant darbietet, ist als Lernmittel dem Internet haushoch überlegen.

[via lesefieber]

Bibliographie zu Weblogs – Schwerpunkt Bibliotheken

An Annotated Bibliography on Weblogs and Blogging, with a Focus on Library/Librarian Blogs

The blogosphere, the worldwide community of blogs, has rapidly evolved into a phenomenon to be taken seriously, with many librarians at the forefront of this publishing revolution. Blogs are an easy, cost-effective PR tool for savvy librarians and have been implemented, for various purposes, in every type of library. This annotated bibliography includes definitions, articles about blogging and about library blogs, books, studies, links to samples of the myriad library blogs, tools for creating and using blogs, and links to presentations on blogging.

[via blogshop]

Literaturwissenschaftliche Rezensionen

Literaturwissenschaftliche Rezensionen

‘Literaturwissenschaftliche Rezensionen (LR)’ ist ein Portal, das dem Zugriff auf Fachrezensionen im Volltext dient. Die Rezensionen entstammen eigenständigen Fachorganen und unterschiedlichen Anbietern. In Kooperation mit deren Redaktionen beobachten Fachreferenten die Neuerscheinungen in ihrem Interessengebiet, initiieren und betreuen die Besprechungen. Mit Hilfe von LR werden Fachinformationen verschiedener Herkunft unter einer Adresse und in einer einheitlichen Systematik schnell, global und kostenfrei kommuniziert.

Literaturwissenschaftliche Rezensionen
[via [i:rrhoblog]]

Open Access und Edition

Jetzt erst bei archivalia entdeckt: Open Access und Edition von Klaus Graf

Was heißt “Open Access”? Dieses aus dem angloamerikanischen Bereich kommende Schlagwort hat in den letzten ein bis zwei Jahren auch in den großen Forschungsorganisationen des deutschsprachigen Raums Furore gemacht. Es geht um die kosten- und lizenzfreie Bereitstellung wissenschaftlicher Fachliteratur im Internet.
[…]
Editionen sollten wissenschaftliches Allgemeingut sein, das unter Wahrung der berechtigten Ansprüche der Editoren frei im Internet zugänglich sein sollte. Open Access würde es beispielsweise erlauben, fremde Editionen zu bearbeiten, etwa durch Auszeichnung mit XML. Nichtwissenschaftliche Gemeinschaftsprojekte wie die freie Internet-Enzyklopädie der Wikipedia, die teilweise schon beachtliche Qualität erreicht hat, könnten als Modell für kooperatives Online-Edieren dienen.
[…]
“Open Access” darf sich nicht nur auf aktuelle Zeitschriftenaufsätze beziehen. “Open Access” ist unter den gegenwärtigen Bedingungen der Wissenschaftsorganisation dringend erforderlich auch im Hinblick auf Kulturgut in Archiven, Bibliotheken und Museen sowie im Hinblick auf wissenschaftliche Quelleneditionen. Die im Rahmen solcher Editionen erstellten E-Texte sollten nach den Prinzipien des “Open Access” frei zugänglich im Internet zum Aufbau dezentraler Bibliotheken digitaler Texte und Editionen zur Verfügung stehen. Zugangsbarrieren jeglicher Art schaden der Forschung.

Äußerst lesenswerter Text mit vielen Verweisen, u.a. auf das Blog von Peter Suber Open Access News oder das Digitalisierungsprojekt “Austrian Literature Online“.
[via netbib]

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