Bibliotheken in Film und Fernsehen

Seit beinahe einem Jahr arbeite ich nun in einer Bibliothek, und bin der festen Überzeugung, daß sich so ein Umfeld ganz hervorragend als Film- oder zumindest als Fernsehstoff verarbeiten läßt. Nun kann man sich fragen, wie werden Bibliotheken und Bibliothekare in Film und Fernsehen bisher dargestellt?

Die Haare im Nacken zu einem Knoten gesteckt, die Brille auf der Nase, unauffällige, eher graue Kleidung und ein leicht weltfremder bis verwirrter Eindruck, als Beigabe ein Bücherwagen oder ein Sitzplatz hinter dem Auskunftstresen und als typische Handbewegung ein Zeigefinger vor dem Mund, aus dem ein lautes «Psst!» ertönt. Sind das Bibliothekarinnen? Sind das Bibliothekare?

Eine gelungene Antwort auf diese in ihrer Einleitung gestellten Fragen liefert Ute Engelkenmeier (von der UB Dortmund) in dem Artikel «Kurze Einsichten in Sichtweisen», erschienen in der Zeitschrift Libreas. Schwerpunkt der Frühjahrsausgabe 2006: „Bibliothekskultur!?“
[via netbib]

Kino, Literatur

hr2 lobt Becketts Schweigen

Samuel Beckett

Every word is like an unnecessary stain on silence
dt.:Jedes Wort ist wie ein unnötiger Fleck auf dem Schweigen

Dieser Satz stammt von Samuel Beckett (1906 – 1989) und der wäre morgen, am 13. April, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlaß widmet sich die Radiosendung «hr2 Der Tag» bereits heute schon (18.05-19 Uhr) dem irischen Schriftsteller und verspricht die Stille zu loben und „eine kleine Schneise in das tägliche Gedröhne zu schlagen“.
Ich bin mir sicher, daß ihnen das gelingen wird und empfehle (wie bereits mehrfach geschehen) «hr2 Der Tag», deren Feed man auch abonnieren kann. Die Sendung steht wie immer nach Ausstrahlung ein Woche lang online als mp3 zur Verfügung.

Literatur, Radio

Drohendes Patt bei Wahlen in Italien

Drohendes Patt bei Wahlen in Italien
Mein Gott, ist das knapp. Hat sich Europa und der vernünftige Teil Italiens heute nachmittag zu früh gefreut? Aktuelle Zahlen zur Wahl-Entscheidung zwischen Prodi und Berlusconi beim Corriere della Serra.
Wahlticker bei La Rebubblica.
Update 11.04.06, 10:30 Uhr: Es ist nach wie vor knapp. Die netzeitung klärt auf, was bei einem Wahl-Patt passieren kann, und warum die Mitte Mai auslaufende Amtszeit des Staatspräsidenten Ciampi, von dem gestern schon hier auf Text & Blog die Rede war, die Sache kompliziert.
Update 11.04.06, 15:30 Uhr: Es scheint geklappt zu haben, jetzt spricht sogar die Rai von einer Mehrheit für Prodi im Senat (159 zu 156 Sitze).

Politik

Lambretwist: Foto und Werbespot

Lambretta-Foto von reportergimmi   Lambretwist, spaciger Lambretta-Werbespot
Dieses Lambretta-Foto (links) ist ja schon sehenswert (starke Farben, interessante Strukturen, in voller Größe zu bewundern auf flickr), aber der Knaller ist jener abgefahrene und äußerst spacige Lambretta-Werbespot (rechts) aus den Sechzigern: dort tanzt man den Lambretwist, zu bestaunen in der Videotheke, dem Videoblog, an dem ich ja seit gestern auch beteiligt bin (allerdings bisher erst mit einem bescheidenen Beitrag).

Foto, Kino

SinnerSchrader: Next 10 Years

next 10 years

Das Internet erfindet sich nach 10 Jahren mit Web 2.0 neu. Web 2.0 steht für ein vernetztes, einfaches, kollaboratives und offenes Internet.

Große Worte, aber auch ein wirklich spannendes Programm, bietet die Hamburger Webagentur SinnerSchrader zu ihrem Kongreß «Next 10 Years in E-Business» an, den sie anläßlich ihres 10. Geburtstages am 11. Mai 2006 in Hamburg veranstalten.
Update: 21:45 Uhr: Nach mißlungenem Versuch einer Anmeldung auf dieser Seite (wo man nur die Auswahl zwischen Unternehmen oder Kapitalgeber hat): Schade, daß sich nur Businesspeople oder Kapitalgeber anmelden können, das hat natürlich gerade wieder meine Begeisterung für den spannenden Kongreß getrübt…
Update 11.04.06, 18:55 Uhr: Anmelden kann sich jeder, Näheres in den Kommentaren des Blogeintrages von SinnerSchrader im Fischmarkt.
[via medienpraxis]

Hamburg, Internet, Webdesign

Webstandards (nicht nur) für Entscheider

Auf den Punkt gebrachte Wahrheiten zu einem für viele unklaren Thema: «Webstandards für Entscheider». Oliver Schwarz klärt leicht verständlich auf, was die Einhaltung von Webstandards bringt und was nicht.

Die Berücksichtigung von Webstandards findet während der Programmierung von HTML-Seiten (oder des Markup) statt. Es bedeutet nichts weiter, als daß der geschriebene HTML-Code sich an den Richtlinien und Empfehlungen des W3C orientiert und so standardisiert ist.

Welche Vorteile diese Standardisierung mit sich bringt, und wie die Begriffe Barrierefreiheit und Webstandards zu trennen sind, erklärt der (nicht nur für Entscheider) lesenswerte Text von Oliver Schwarz.
[via Markup Journal]

Webdesign
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