30. Max-Ophüls-Festival Saarbrücken

Das 30. Max-Ophüls-Festival findet vom 26. Januar – 1. Februar 2009 in meiner Heimatstadt Saarbrücken statt. Leider kann ich nicht teilnehmen, doch ich wünsche allen Festivalbesuchern spannende Filme rund um die blauen Herzen, die auch im Trailer durch die Stadt flitzen:


Direktlink Dailymotion

Zum 25. Jubiläum hab ich mal im Auftrag des Kommunalen Filmamtes Saarbrücken eine Website zur Geschichte des Ophüls-Festivals angelegt, die mittlerweile von der Landeshauptstadt selbst fortgeführt wird. Dort findet man auch zahlreiche Dokumente (etwa ein DEFA-Schreiben an das Festival) und Fotos aus den frühen Tagen des Festivals.

Alle Infos zum aktuellen Programm und zur am 16. Januar stattfindenden traditionellen «Blauen Stunde» gibt es auf der Homepage des Festivals.

Kino, Ophüls, Saarland

Hamburg bloggt: Von Eisschollen und Möwen

Möwen kreisen an den Landungsbrücken

Eisschollen treiben auf der Elbe Gestern bin ich wieder vom Heimaturlaub aus dem Saarland zurückgekehrt. Heute war ich dann gleich mal mit der Kamera an der Elbe unterwegs, um Möwen und Eisschollen zu fotografieren und meinen ersten Artikel für Hamburg bloggt zu schreiben:
«Eisige Elbe: Schollen schlecht für die Schifffahrt»

Die klirrende Kälte hält ganz Deutschland in eisigem Atem. Davon bleibt auch Hamburg nicht verschont. Die Schifffahrt in und um Hamburg wird in weiten Teilen vom Zugriff des Eises beeinträchtigt.

Weiter auf Hamburg bloggt.

Hamburg bloggt

Foto, Hamburg

Wissenschafliche Blogartikel 2008 nominieren

Auslese 2008 Neulich habe ich schon einmal auf die Aktion “Auslese 2008“ hingewiesen. Was ich damals noch nicht verraten habe, aber jetzt gerne nachhole: ich gehöre zur 5-köpfigen Jury, der die Ehre zuteil wird, die besten wissenschaftlichen Blogpostings auszuwählen. Bis kommenden Freitag, 9.01.2009, können noch wissenschaftliche Blogartikel vorgeschlagen werden, dann endet die Nominierungsphase.

Wer noch in der Jury ist, und wie ihr spannende, gut geschriebene, allgemein verständliche und/oder Expertenwissen gut auf den Punkt bringende Blogartikel nominieren könnt, erfahrt ihr im Wissenschafts-Café:
«Auslese 2008: Nominierungsfinale».

Internet, Literatur

Animation: Die Geschichte des Internets


History of the Internet from PICOL on Vimeo.

Melih Bilgil hat auf der Grundlage von Mercedes Bunz‘ Buch «Vom Speicher zum Verteiler. Die Geschichte des Internet» eine beeindruckende Animation erstellt, die anhand von Picol-Icons die Geschichte des Internets visualisiert. Spannende Idee, eine Diplom-Arbeit zu diesem Thema auf jene ungewöhnliche Weise umzusetzen:

The result of my diploma is a pictorial language, a dynamic website, a blog, a motiongraphics documentary and a poster with all PICOL signs.

Unbedingt den gut gemachten Film anschauen und dann weiterlesen bei Melih Bilgil.

[via Netzpolitik]

Internet, Video

Willkommen bei den Sch’tis – Übersetzerische Herausforderung für Beate Klöckner & Tanja Frank

Willkommen bei den Sch'tis

Was für ein wunderbarer Film, dieser Sch’ti. Als Übersetzer hat mich natürlich die besondere Herausforderung der Übertragung dieses ungewöhnlichen nordfranzösischen Dialektes und der damit zusammenhängenden innerfranzösischen Verständigungsprobleme ins Deutsche interessiert, doch dazu später mehr. Ich hatte zunächst mal die Befürchtung, dass der Film zu klamottig, zu sehr einfacher Schenkelklopfer sei, und war dann angenehm überrascht, als ich ihn vorgestern in Saarbrücken sah. Dem Regisseur Dany Boon ist eine liebevolle Hommage an seine nordfranzösische Heimat gelungen. Wer den Streifen sieht, kann verstehen, warum der Film mit über 20 Millionen Zuschauern in Frankreich so enorm erfolgreich ist. Hier der deutsche Trailer:


Direktlink YouTube

Sehr viele Interviewpassagen mit Regisseur und Schauspielern gibt es in diesem französischen Video mit Filmausschnitten zu sehen, wo man gegen Ende auch die Szene sieht, die im Deutschen recht gelungen den Verständnisfehler «Busch – Bus» im Original zeigt, wo der Sch’ti von les seines redet, sein aus dem Süden frisch versetzter Chef aber les chiens versteht:


Direktlink YouTube

Zur Übersetzung: Sie wurde von der Synchro-Regisseurin Beate Klöckner (Berliner Synchron) realisiert. Die Übersetzung selbst hat Tanja Frank gemacht. Das Duo Klöckner/Frank war auch schon für die Übersetzung von «Die Fabelhafte Welt der Amélie» (2001) verantwortlich. In einem Interview im Deutschlandradio erklärt Beate Klöckner die Herangehensweise an die schwierige Aufgabe die Sch’ti-Sprache ins Deutsche zu übertragen. Was meiner Meinung nach überzeugend gelungen ist. Das interessante Interview vom Oktober 2008 (zum Filmstart in Deutschland gesendet) kann hier nachgehört werden:
[flash]http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2008/11/20/dlf_20081120_1538_93ffcd13.mp3[/flash]
Dazu passt auch das Interview mit Beate Klöckner auf Welt online: «So erfindet man einen neuen deutschen Dialekt».

Wer sich fragt, woher der Ausdruck Ch’ti eigentlich kommt, erfährt die Herleitung des Begriffes im Bonjour-Frankreich-Forum:

„Ch’timi“ oder verkürzt „Ch’ti“ bezeichnet die gebürtigen Nord-Pas de Calais-Einwohner und deren Sprache.
Das Wort „Ch’ti“ soll aus dem ersten Weltkrieg stammen.
„Ch’ti?“=“c’est toi?“/“Bist du’s“? und „ch’mi“=“c’estmoi!“/“Ich bin’s!“/“C’est moi!“.
Die sprachwissenschaftliche Bezeichnung für „ch’ti“ heißt „Picardisch“, eine nordromanische Mundart.

In der gleichen Quelle gibt es auch ein kleines Glossar: Französisch/Ch’ti/Deutsch zu bewundern:

Petit = TCHIO (klein)
CHAUD = KO (warm)
C’EST BEAU = CH’EST BIAU (es ist schön)
PLEURER = BRAIRE (weinen)
CHIEN = KIEN (Der Hund)
CHOSE = KOSE =(Ding,Gegenstand)
[…]

Weitere Links:

Kino, Übersetzen
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