März 2006

Gabbly Chat – Gemeinsam Websites erkunden

Gabbly Chat
Gabbly wirkt auf den ersten Blick wie eine Spielerei, kann aber -weiter gedacht- auch eine sinnvolle Anwendung finden: Gabbly ist ein Chat-Service, bei dem man gemeinsam eine Website besprechen kann.
Durch Voranstellen von gabbly.com vor die Webadresse wird zusätzlich ein frei konfigurierbares Chatfenster auf der Site geöffnet und man kann ohne jede Anmeldung losschreiben und die Kommunikation sogar als RSS-Feed beziehen und damit archivieren. Kann praktisch sein zur Besprechung zwischen Webdesigner und Kunden bei laufenden Projekten, zur gemeinsamen Besprechung über die Aufnahme von Websites in Fachinformationsführer oder zur Diskussion über Webinhalte in Onlineseminaren.
Zum Ausprobieren: «Text & Blog» samt Chat-Fenster wird angezeigt durch Klick auf http://gabbly.com/textundblog.de. Wer diese Adresse dann an eine weitere Person schickt, kann gemeinsam in meinem kleinen Blog „reden“ und auf Entdeckungsreise gehen.
Manko: funktioniert nicht in Opera, ansonsten eine feine Sache.
[via Download Squad]

Internet

Neues AJAX-Buch


WebdevBits stellt ein in Kürze erscheinendes Ajax-Buch mit folgenden Worten vor:

Die Grundlagen von AJAX bzw. Asynchronous JavaScript and XML sollen durch dieses Buch vermittelt werden. Techniken, an denen in Zukunft keine moderne Website mehr vorbeikommen wird.

Das Werk erscheint unter dem Titel AJAX Ende März bei Galileo Computing , sein Autor, Johannes Gamperl, bietet auch fortlaufend Informationen zu AJAX in seinem Blog ajax-scripting.de.
[via WebdevBits]

Literatur, Webdesign

Illusionen in Raum und Bewegung

Illusion TherapyAutumn color swamp
Faszinierende optische Täuschungen zeigt Akiyoshi Kitaoka: zweidimensionale Statik wirkt wie dreidimensionale Bewegung. Farben und Formen sorgen für ein Schummern vor unseren Augen. Besonders beindruckend finde ich den roten Farbkreis. Halt, noch nicht anklicken! Vorher braucht’s noch diese Information: einfach mal den Kopf zum Bild hinbewegen und wieder zurückziehen. So, jetzt klicken, Kopf bewegen und staunen. Obige linke Grafik läßt uns glauben, dass sich Stillstand bewegt. Beides wirkt natürlich nur bei den großen Bildern, nicht bei den hiesigen Vorschaugrafiken.
[via Mangas Verdes]

Foto

OpenOffice.org 2.0.2 und WordPress 2.0.2

Ein weiteres Plus für OpenOffice.org: in der neuen Version 2.0.2 ist die deutsche Rechtschreibprüfung jetzt gleich mit dabei und muß nicht nachinstalliert werden. Dazu meldet golem:

Die freie Office-Suite OpenOffice.org 2.0.2 steht nun einige Tage nach Erscheinen der englischen Variante auch in deutscher Sprachversion zum Download bereit. Mit der aktuellen Version lassen sich endlich deutschsprachige Wörterbücher für die Rechtschreibprüfung direkt einbinden.

Mit den Aktualisierungen auf 2.0.2 liegen die beiden vorbildlichen Software-Projekte OpenOffice.org und WordPress jetzt versionenmäßig gleichauf. In meiner Gunst tun sie dies auch, und zwar mit nach wie vor steigender Tendenz, was die Zufriedenheit betrifft.

Internet, Literatur, Software

Marlango und die Landkarte der Musik

MarlangoMusic-Map Beispiel Placebo

Leonor Watling, die Hauptdarstellerin aus «My Life Without Me» von Isabel Coixet oder Almodóvar’s «Hable con ella» überzeugt neben der Darstellung auch durch ihre Stimme: Ihre Band heißt Marlango, ihr letztes Album trägt den Titel «Automatic Imperfection» und die neueste Singelauskopplung ist «Shake the Moon», zu hören auf dem argentinischen Kinoblog cinemaparadiso.
Weitere Infos über die Gruppe und die Antwort auf die Frage, was Marlango mit Tom Waits zu tun hat, gibt es auf der zweisprachigen (span./engl.) Homepage marlango.net. Auch zahlreiche Videos in der Rubrik Multimedia.
Zwei Entdeckungen am Rande meiner Recherche nach Marlango:
a) Das sehr schöne Kinoblog Cinemaparadiso des argentinischen Journalisten Nicolás Pasiecznik.
b) Der kuriose Service «Music Map», die «Landkarte der Musik», wo einem nach Eingabe eines Interpreten oder einer Band anzeigt wird, welche vergleichbare Musik andere Menschen hören: «Was hören Fans von Marlango sonst noch?».
Lustige Spielerei, und, klar, nicht immer ganz verläßlich (oder gibt es wirklich Leute die Heino und Motörhead hören?). – Am besten mal mit der eigenen Musikvorliebe ausprobieren.

Kino, Musik, Spanisch

Woher kommt das Wort California?

California
So schön kann die Beschreibung eines Wortes, hier California, erfolgen:

La palabra California es agradable de pronunciar, agradable de escuchar, agradable de repetir. Es una palabra crujiente y suave a la vez. Es crujiente por sus cinco consonantes, todas distintas, todas tan bien puestas. Y es suave por sus cinco vocales, dos repetidas en simetría respecto de otra central irrepetida. California es una composición musical con armonía y ritmo.

Autor dieser Zeilen ist Jorge Wagensberg, der heute in der Sektion Babelia der spanischen Tageszeitung El País die unterschiedlichen Thesen zur Herkunft des Wortes California erläutert. Die Wikipedia deutet eine davon an, doch es gibt mehrere. Spannend. Wer spanisch kann, sollte den Artikel lesen.
Passend dazu: Wer sein Lieblingswort im Spanischen bei diesem Wettbewerb einer Madrider Schreibwerkstatt einreichen möchte, kann das zwischen dem 31.03. – 21.04.06 tun: ¿Cuál es la palabra más bonita del castellano?

Artikel, Spanisch
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