Juli 2005

Hamburg, Stadt der Paternoster

Paternoster Laeiszhof
Wußte gar nicht, dass Hamburg die Stadt der Paternoster ist:

In Hamburg wurde der erste dieser Aufzüge 1886 im inzwischen abgerissenen Dovenhof eingebaut. In ihrer Blütezeit um 1936 gab es allein in Hamburg 344 Paternoster. Sie liefen im typischen Kontorhaus permanent vom Keller bis zu Dach und ermöglichten so die ständige freie Bewegung im Haus ohne Wartezeit.
Zur Zeit existieren noch ca. 40 Paternoster in Hamburg. Sie sind vor allem in großen öffentlichen Gebäuden zu finden und stehen sämtlich unter Denkmalschutz.

Quelle: UrbanSight
Da muß ich mich mal demnächst auf Erkundungstour begeben…
[via The Cartoonist]

Hamburg

Erstes spanischsprachiges Podiobook

Las gafas de Platón
Las gafas de Platón“ (dt.: „Platons Brille“) ist das erste mir bekannte spanischsprachige Podiobook, das vom Autor selbst gelesen wird. Der Spanier Sergio Parra bietet die ersten (bisher drei) Kapitel auf seiner Homepage zum Download an. Sein zuvor veröffentlicher kurzer Roman „Frío“ wird hier besprochen.
Wer sich jetzt fragt, was ein Podiobook ist: das ist ein per Podcasting angebotenes Audiobook. Wer sich dann noch fragt, was Podcasting ist, den schick ich nun zu Wikipedia.
[gefunden bei „la opinión alternativa„, postiv beprochen bei „JorgeLetralia„]

Internet, Literatur, Spanisch

Internet-Kompetenz an US-Unis

Mehrere Hochschulen in den USA wollen Studenten auf ihre Fähigkeiten bei der Internet-Recherche testen. Die Universität von Kalifornien und eine Reihe weiterer Hochschulen haben das Institut für Bildungstests (Educational Testing Service) mit der Entwicklung einer standardisierten Prüfung beauftragt, die feststellen soll, wie gut junge Leute die im Internet verfügbaren Quellen unterscheiden und bewerten können.

Meldet „Der Standard“
[via Medienpraxis]

Artikel, Internet

Echo im 17. Jahrhundert

Echo

Das Phänomen des Echos hat die abendländische Kultur schon früh fasziniert.
Davon zeugen griechische und römische Dichter, Hesiod, die
Homerischen Hymnen, Ovid, Ausonius, Macrobius u.a. Die akustische
Erscheinung einer durch Reflexion zurückkehrenden Lautwelle, die getrennt
vom Ursprungslaut wahrgenommen wird (Widerhall im Gegensatz
zum Nachhall, in dem beides ineinander übergeht), wird in der Antike
personifiziert und in Mythen erklärt, die noch heute die Phantasie anregen.

Ferdinand van Ingen zeigt mit seiner Arbeit „Echo im 17. Jahrhundert – Ein literarisch-musikalisches Phänomen in der Frühen Neuzeit“ (pdf, 179 kb) wie spannend Wissenschaft sein kann.
[Gefunden über einen Hinweis bei netbib auf aktuelle Publikationen der Königlichen Akademie der Niederlande.]

Literatur, Musik
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