Artikel

Open Access: Wissenschaft als Gemeingut

Doch trotz dieser offensichtlichen Erfolge ist Open Access (noch) weit davon entfernt, Alltag wissenschaftlichen Publizierens zu sein: Es handelt sich überwiegend um spezialisierte Diskurse in einigen besonders engagierten Disziplinen und um (wissenschafts-) politische Absichtserklärungen (wie die Berlin Declaration), die in der Praxis erst verankert werden müssen, damit wissenschaftliches Wissen tatsächlich das Allgemeingut sein kann, als das es finanziert wird.

zitiert aus: „Open Access: Wissenschaft als Gemeingut„, Katja Mruck, Stefan Gradmann & Günter Mey (Mai 2004).
[via www.petersheim.de-Lehren und Lernen in vernetzten Systemen]

Artikel, Internet, Literatur

Informationsdemokratische Wirkung von Social Software

Es wird schließlich immer einfacher Content zu erstellen. Früher ging das über die Homepage, die war immer statisch und man musste noch HTML dafür können. Heute gibt es bei Blogger.com oder anderen so genannte „What you see is what you get -Editoren“. Damit ist das Veröffentlichen im Web so einfach geworden, wie ein Word-Dokument oder eine E-Mail zu schreiben. Deshalb stellen immer mehr Leute ungefiltert ihre Meinung ins Netz, und so entsteht eine Art informationsdemokratische Wirkung.

Stephan Mosel (Autor des Blogs plasticthinking und der Anfang Juli hier bereits vorgestellten Diplomarbeit) im Handelsblatt über die Bedeutung von Social Software, und wie diese das Netz verändert. Hier geht’s zum Artikel: „Alleine macht das keinen Sinn„.

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Oskar, Robert und Walter in El País

Zwei interessante Artikel im Kulturteil der Sonntagsausgabe von El País:
La rabia del hombre calmado (Interview mit Günther Grass, wo leider aus dem Blechtrommel-Protagonisten Oskar Matzerath ein „Oscar Masenrath“ geworden ist) .
El cine latino toma EE UU (über die Bedeutung lateinamerikanischer Regisseure im Filmmarkt der USA, mit Kurzportraits, u.a. auch von Robert Rodríguez und Walter Salles)

Artikel, Kino, Literatur, Spanisch

Interview mit Harald Schmidt

Lesenswertes Interview mit Harald Schmidt in der Weltwoche (28/05):

Sigmund Freud sagt: „Das Grossartige des Humors liegt offenbar im Triumph des Narzissmus, in der siegreich behaupteten Unverletzlichkeit des Ichs.“
Genau so ist es.

Das bedeutet, der Spassvogel hat einen Panzer angelegt, durch den nichts durchkommt.
Ja, aber das kenne ich schon. Den Vorwurf, dass ich mich durch meine Witzigkeit schützen will, um mein wahres Gesicht nicht zu zeigen, kenne ich seit dem Schulhof.

Ist er berechtigt?
Ja, sicher.

[via netzeitung]

Artikel

Basecamp: Online-Projektverwaltung

Mit „Basecamp“ gibt es ein installationsfreies Online-Verwaltungstool, mit dem Projektgruppen ihre interne Aufgaben-Verteilung und Termine im Blick behalten können. Außerdem lassen sich Mitteilungen verschicken und Foren-Diskussionen führen. Wer auf die optionale Dateiverwaltung verzichten kann, nutzt die vom Betriebssystem unabhängige Projektmanagement-Plattform – und das sogar zum Nulltarif.

Gute Einführung bei akademie.de. Basecamp bietet offensichtlich einen guten Kompromiss zwischen Einfachheit und Praxistauglichkeit. Ich werd’s ausprobieren.
[via Lernpfade]

Artikel, Internet

Radio Revival durch Podcast

Wolfgang Harrer. Foto: Alysa Selene [Ausschnitt]
Das Radio hat jetzt die Chance zur Wiedergeburt“ prophezeit Wolfgang Harrer im Interview (geführt von Fabian Mohr) auf onlinejournalismus.de:

Wolfgang Harrer, freier Korrespondent und Online-Journalist in San Francisco, ist ausgewiesener Experte für die Integration von Audio-Inhalten in Netzangebote. Im Gespräch mit onlinejournalismus.de berichtet Harrer über seine praktischen Erfahrungen mit Podcasting – und warum sich deutsche Medien bei neuen Technologien gerne taub stellen.

Wie bereits in meinem Eintrag von gestern, auch hier nochmal der Hinweis auf die Beantwortung der Frage, „Was ist eigentlich Podcast?“ bei Wikipedia.

Artikel, Internet, Radio
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