Artikel

Zeitungskrieg in London

Zeitungen
Foto: photocase.com

Thomas Knüwer berichtet im Handelsblatt Weblog «Indiskretion Ehrensache» vom bevorstehenden Zeitungskrieg in London. Anlaß sind zwei Neugründungen von Gratiszeitungen: «The London Paper» und «London Lite».

Es könnte ein Treppenwitz der Mediengeschichte werden: Sorgt das Internet für neue Zeitungsgründungen? Dort wo Big Ben schlägt, scheint es so zu sein.
[…]
London gilt Verlagsmanagern als Musterbeispiel, dass es funktionieren muss mit den Gratiszeitungen. Am Morgen grabbeln sich die Pendler «Metro» aus den blauen Ständern, nachmittags wird in den Büros um Canary Wharf eine Art Business-Gratiszeitung verteilt, um nur einige zu nennen.

Zurecht weist Knüwer am Ende seines Artikels darauf hin, daß dieses Beispiel nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragbar ist:

Deutschland ist die einzige Nation, die ihr Wirtschafts-, Finanz- und Politikzentrum nicht in einer Stadt vereinigt. Folge: Es gibt keine Stadt mit so klar definierten Pendlerströmen wie London oder Paris. Und deshalb ist die Verteilung von Gratiszeitungen ein teures Unterfangen.

Zum vollständigen Artikel: «Zeitungskrieg in London».

Artikel, Internet

Zu Grass, und doch witzig?

Eigentlich ein ernstes Thema, aber durch die durchsichtige Inszenierungsabsicht des sich rechtzeitig vor Erscheinen des nächsten Werkes outenden GraSS sei auch hier Humor erlaubt, vielleicht sogar geradezu herausgefordert. Deshalb zitiere ich nun die lustigsten Zeilen, die ich zu diesem Thema gelesen habe:

Es ist, als würde eine Familie kurz vor Weihnachten erfahren, dass Oma als junge Frau auf den Strich gegangen ist.

Henryk M. Broder im Spiegel: «Der Herr der Binse».

Artikel, Literatur, Politik

Zielgruppengerechte Websitekonzeption

An was alles zu denken ist, wenn man eine Website plant («Nicht an Ziel und Zielgruppe vorbei entwickeln!») und wie man die Qualität einer Website auf Dauer sichern kann, beschreibt Björn Seibert (Markup Journal) in einem interessanten Artikel auf dem Content Management Portal:
«Websitekonzeption: Von der Planung zum Design»

Im Kapitel Qualitätsbewusstsein führt er aus:

Entwickeln Sie für zukünftige Webprojekte ein gewisses Qualitätsbewusstsein. Eine Website besteht nicht mehr nur aus einer Ansammlung von XHTML und CSS, sowie Effekthascherei. Besucher wollen qualitativ hochwertig informiert werden, gezielt Informationen auffinden und Zugang zum gesamten Webangebot haben.

[via Markup Journal]

Artikel, Webdesign

25 Jahre PC

IBM 5150 Personal ComputerSinclair ZX81
Fotos: Wikipedia

Ein weiteres Jubiläum (nach 15 Jahren www) steht in den nächsten Tagen an: der Personalcomputer wird 25. Am 12. August 1981 brachte IBM den «5150 Personal Computer» auf den Markt.
Die spanische Tageszeitung El País widmet diesem Event einen Artikel mit dem dramatischen Titel «La máquina que nos cambió la vida» («Die Maschine, die unser Leben verändert hat»).

El ordenador personal (pecé) cumple 25 años. El 12 de agosto de 1981, IBM presentaba su modelo 5150 y abría camino a una de las mayores revoluciones tecnológicas de la historia.

Natürlich hat die Massenproduktion der Computer unser aller Leben verändert, wer möchte das bestreiten. Aber IBM war hier nicht so sehr Pionier, wie es der Artikel vielleicht darstellen möchte, es gab schon viel früher weit verbreitete Computer, wie etwa seit 1977 den Apple II.

Mein erster Computer war übrigens ein ZX 81 von Sinclair, alle Tasten waren mindestens 5-fach belegt, die kleinen Basic-Programme, die ich darauf schrieb, hatte ich auf dem Kassettenrekorder (!) aufgezeichnet.

Artikel, Spanisch

15 Jahre WorldWideWeb

15
Foto: LeoL30

Morgen ist es 15 Jahre her: www-Begründer Tim Berners-Lee schrieb am 6. August 1991 in der Usenet-Group alt.hypertext:

I promised to post a short summary of the
WorldWideWeb project. Mail me with any queries.

WorldWideWeb – Executive Summary

The WWW project merges the techniques of information retrieval and hypertext to
make an easy but powerful global information system.

weiterlesen in WorldWideWeb: Summary.

[via Wortfeld]

Artikel, Internet

Honig statt Antibiotika

Honig
Photo: photocase.com

Der Informationsdienst Wissenschaft berichtet über eine medizinische Studie, die den Honig auf seine Heilwirkung hin untersucht: «Honig hilft bei Problemwunden».

Ein Jahrtausende altes Hausmittel kommt zu neuen Ehren: Honig hilft bei bestimmten Wunden besser als die modernsten Antibiotika. Mediziner der Universität Bonn sammeln seit einigen Jahren überwiegend positive Erfahrungen mit dem so genannten Medihoney. Selbst chronische Wunden, die mit multiresistenten Bakterien infiziert waren, heilten oft binnen weniger Wochen. Zusammen mit Kollegen aus Düsseldorf, Homburg und Berlin wollen sie ihre Erfahrungswerte nun in einer groß angelegten Studie absichern. Denn objektive Daten zur Heilkraft von Honig sind rar.

Wissenschaft die Wissen schafft. Süß Prima.
[via Informationsdienst Wissenschaft]

Artikel

Be an Expert on Anything

Wer möchte nicht gern Experte für alles sein? Stephen Colbert hat im «WIRED Magazine» die nötigen Tipps parat: «Be an Expert on Anything»

USE THE WORD ZEITGEIST AS OFTEN AS POSSIBLE. Ideally, you want to find words that sound familiar but people don’t really know their definitions: zeitgeist, bildungsroman, doppelgänger – better yet, anything Latin. But avoid paradigm. It’s so 1994. If you say the word paradigm, everybody knows you’re a poser.

Artikel
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