Zeitungskrieg in London

Zeitungen
Foto: photocase.com

Thomas Knüwer berichtet im Handelsblatt Weblog «Indiskretion Ehrensache» vom bevorstehenden Zeitungskrieg in London. Anlaß sind zwei Neugründungen von Gratiszeitungen: «The London Paper» und «London Lite».

Es könnte ein Treppenwitz der Mediengeschichte werden: Sorgt das Internet für neue Zeitungsgründungen? Dort wo Big Ben schlägt, scheint es so zu sein.
[…]
London gilt Verlagsmanagern als Musterbeispiel, dass es funktionieren muss mit den Gratiszeitungen. Am Morgen grabbeln sich die Pendler «Metro» aus den blauen Ständern, nachmittags wird in den Büros um Canary Wharf eine Art Business-Gratiszeitung verteilt, um nur einige zu nennen.

Zurecht weist Knüwer am Ende seines Artikels darauf hin, daß dieses Beispiel nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragbar ist:

Deutschland ist die einzige Nation, die ihr Wirtschafts-, Finanz- und Politikzentrum nicht in einer Stadt vereinigt. Folge: Es gibt keine Stadt mit so klar definierten Pendlerströmen wie London oder Paris. Und deshalb ist die Verteilung von Gratiszeitungen ein teures Unterfangen.

Zum vollständigen Artikel: «Zeitungskrieg in London».

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