Internet

Mit Qype Hamburg entdecken

Manchmal lernt man in einer Qype-Rezension mehr über eine Stadt, als in jedem Reiseführer. Beispiel: Der Maler Andreas Schieweck schreibt heute in dem Empfehlungsportal Qype über die Bunthäuser-Spitze:

Die wenigsten Hamburger wissen, daß in Wilhelmsburg nicht nur soziales Elend in tristen Ghettos regiert, sondern auch landschaftliche Schönheiten zu finden sind: Die gesamte Ostseite der Insel ist mit Agrarlandschaft und saftigen Deichwiesen bedeckt, hier gibt es kleine Dörfchen und einsame Gehöfte. Ein ideales und recht unbekanntes Gebiet für eine kleine Radtour, die ich am besten am Bahnhof Wilhelmsburg beginne, dann nach Osten durch kleine Strässchen mit Einzelhäusern in Richtung Windmühle fahre und schließlich zum Deich vorstosse. An ihm entlang geht es windig nach Süden, wo die Bunthausspitze wartet: Ein kleiner Wanderweg führt durch schilfiges Sumpfgelände zu einem kleinen hölzernen Aussichtsturm, an der äußersten Südostspitze.

Danke, Andreas Schieweck, für diesen Tipp, das werde ich garantiert mal ausprobieren. Der komplette Bericht ist nachzulesen auf Qype; über die Bunthäuser Spitze gibt es auch einen Wikipedia-Artikel.

Ich habe den RSS-Feed für Hamburg abonniert und freue mich immer über die dort regelmäßig eingehenden Empfehlungen, sei es für Ausflüge, Cafés, Kneipen, Restaurants oder Buchhandlungen. Qype ist ein gelungener, an der Praxis orientierter Web 2.0-Dienst, der jenseits aller IT-Affinitäten, allen daran Teilnehmenden wertvolle Vorteile bringt.

Artikel, Hamburg, Internet

Glaube keiner Webstatistik

Blogscout-Ausschnitt TOP100 vom 26.02.07
Im namics Weblog erfolgt eine wichtige begriffliche Entflechtung des Wirrwars aus Page Views, Unique Visits und Sessions etc. Alles, was bei der Interpretation und Proklamation von Webstatistiken gerne mal durcheinander geworfen wird, entflechtet Jürg Stuker hier ganz großartig:

>> Eine „Page View“ (PV) ist eine Seitenansicht. Also eine im Browser vollständig geladene und durch den User „nutzbare“ Seite. Der Begriff ist Synonym mit Page Impression (PI) oder Impression. […]
>> Ein Unique Visit ist ein einmaliger Besuch. […]
>> Beim Unique Visitor, dem eindeutigen User, wird es noch schwieriger. Korrekterweise heisst es: Ein User am selben Computer mit demselben Browser (weil dieser die Cookies speichert), der weder die IP-Adresse wechselt (je nach Messart) und der die Cookies in der Zwischenzeit nicht löscht. […]
>> Die Session, ein Besuchprozess einer Website, ist nun eine rein zeitliche Abgrenzung und macht keine inhaltliche Aussage.

En detaille nachzulesen im namics Weblog: «Web Statistik: Begriffe, Kennzahlen und Lügen».
Was Jürg nicht erklärt, sind die Punkte in den TOP-Blogs von blogscout, aber dieses Geheimnis kennt ja auch nur blogscout-Betreiber Dirk Olbertz ;-).
[via Medienpraxis]

Internet

Web 2.0-Dossier zur Stabi-Blogreihe

Web 2.0-Dossier im Stabi-Blog Wie bereits angekündigt, haben wir heute im Stabi-Blog unsere Web 2.0-Reihe als 16-seitiges Dossier zum Download als PDF bereitgestellt. Der Fokus der 10-teiligen Einführungsserie liegt auf der praktischen Anwendung von Web 2.0-Diensten vor allem im Universitäts- und Bibliothekskontext, ist aber auch auf viele weitere Bereiche übertragbar. Für alle, die einmal kompakt die Infos zu RSS-Feeds und der Wikipedia oder etwa zu den Fragen „Wie sucht man nach Blogs?“ oder „Was hat es mit Podcasts auf sich?“ und und und zusammengefasst haben möchten, lohnt der Download des Web 2.0-Dossiers (500 kb).

Da wir unsere Stabi-Blog-Leserinnen und -Leser in der Ankündigung des Dossiers auch fragen:

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen zu unserer Serie. Hat sie Ihnen gefallen? Welche Web 2.0- oder verwandten Dienste würden Sie sich von uns als Bibliothek wünschen?

bin ich schon gespannt auf die Rückmeldungen.

Hamburg, Informationskompetenz, Internet, Literatur

Vascoda empfiehlt Text & Blog

Vacoda-Newsletter: Vorstellung Text & Blog
Vascoda, das Überblicksportal aller Virtuellen Fachbibliotheken in Deutschland, empfiehlt in seinem neuesten Newsletter Text & Blog. Ein herzliches Dankeschön an die dortige Redaktion. Natürlich fühle ich mich geschmeichelt, wenn ein Wissenschaftsportal seinem Fachpublikum mein Blog zur Lektüre empfiehlt. So heißt es dort:

Kennen Sie schon …?
…Text und Blog mit Neuem und Interessantem aus der Branche?

Am 24.07.2006 beschäftigte sich Markus Trapp unter der Einleitung „es muss nicht immer Google sein“ auch mit vascoda und den Virtuellen Fachbibliotheken.
Weitere Themen des Weblogs sind u.a.: Informationskompetenz, Internet, Literatur, Webdesign, Übersetzen und vieles mehr.
Insbesondere die Gestaltung der Seiten lohnt einen Klick!
(Direktlink zur Vorstellung im Newsletter)

Vielen Dank für die Blumen. Wer den im Text angesprochenen Artikel vom 24.07.2006 nicht lange suchen möchte, der findet ihn hier: «Alternativen zu Google – Teil 1: ViFas»; alle Artikel mit Bezug zur Virtuellen Fachbibliothek cibera, für die ich arbeite, lassen sich über diesen Link entdecken; alles rund um den spanischsprachigen Kulturkreis findet sich in der Kategorie Spanisch. Für jene Newsletter-Leser, die noch nicht so sehr mit Blogs vertraut sind: Gerade Weblogs wie meines, die sich sehr vielen Themen widmen, haben den Vorteil, dass man sich dort die Beiträge nach Kategorien sortiert anzeigen lassen kann. Meine Kategorien finden Sie/findet ihr in der rechten Spalte, etwa in der Mitte der Seite. Viel Spaß beim Umschauen!

Der ca. vier Mal im Jahr erscheinende Newsletter von vascoda, der über Neuigkeiten aus dem Umfeld der Virtuellen Fachbibliotheken berichtet, kann hier abonniert werden.

Informationskompetenz, Internet

Kubanische Suchmaschine Dos por Tres

Dos por TresDas ist doch einmal ein praktischer Service der neuen kubanischen Suchmaschine Dos por Tres: in der Suchmaske wird gleich ein Schnelleinstieg in die Recherche nach Reden von Fidel Castro angeboten.
Werden andere nationale Suchmaschinen nachziehen und die Diskurse ihrer Staats- und Regierungschefs gleich in der Suchauswahl mit anbieten?
[via e-rgonomic, dort auch weitere Infos zu Fidels Supersuche]

Internet, Politik, Spanisch

Vorschläge für den Grimme Online Award

Grimme Online Award Für den Grimme Online Award können noch bis zum 31. März 2007 Vorschläge eingereicht werden. Aus den Bewertungsrichtlinien geht hervor, was die Seiten auszeichnen sollte, die jedermann und jedefrau vorschlagen darf:

Inhalte: Verständlichkeit, Aktualität, Analyse, erzählerische Qualität, Transparenz, Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit etc.

Gestaltung: Visualität, Übersichtlichkeit, ästhetische Aufbereitung, Einbindung von Animationen, Audio und Video, multimediale Elemente, Interaktivität etc.

Kommunikation: webspezifische Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation, partizipative Angebote wie „Peer-to-Peer“-Sites, Weblogs und andere Formen internetspezifischer Nutzerbeteiligung

Nutzerfreundlichkeit: Navigation, Usability, größtmögliche Barrierefreiheit, Verfügbarkeit etc.

Intermedialität/Konvergenz: Medienübergreifende Angebote, beispielhafte Verknüpfungen mit anderen Medien (z.B. Fernsehen, Hörfunk oder auch andere publizistische Medien) und Kommunikationsformen

Kennt ihr solche Seiten? Dann schlagt doch eine davon vor.
Fies ist es ja, dass Jury-Mitglied Mario Sixtus massenweise Vorschläge einfordert, weil er weiß, dass u.a. Alexander von Wortfeld und Fabian von ISO800 in der Auswahljury sitzen ;-).

Internet

Uni Heidelberg stellt Blogs zur Verfügung

Sehr lobenswert: Das Rechenzentrum der Uni Heidelberg stellt allen Mitgliedern der Uni ein WordPress-betriebenes Blog zur Verfügung und gibt auch eine kurze Einführung ins Bloggen mit WordPress.
Ein nachahmenswertes Beispiel für andere Unis? Die Uni Erlangen hat zum Beispiel Antville-betriebene Blogs. Kennt ihr weitere Uni-Rechenzentren, die diesen Service anbieten?

[via Newsblog und Planet Biblioblog]

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