Kino

Spanische Literaturverfilmungen im Netz

Adaptaciones de la literatura española en el cine español
Wieder einmal ein herausragendes Projekt der Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes: Auf der Seite «Adaptaciones de la literatura española en el cine español» kann man zu momentan 500 verzeichneten Autoren vom Mittelalter bis heute abfragen, wer ihre Werke verfilmt hat und zu 450 Regisseuren in Erfahrung bringen welche spanischen Literaturvorlagen ihnen zu welchen Filmen dienten, dies jeweils angereichert mit bibliographischen Informationen. Ebenso ist eine Abfrage nach literarischen Werken und nach Filmtiteln möglich.
Wie immer gilt natürlich bei solch ehrgeizigen Projekten: sie sind im Aufbau begriffen, haben selbstverständlich noch nicht den Anspruch umfassend zu informieren, doch geben sie erste gute Anhaltspunkte und bieten Verweise für weitergehende Recherchen.
[via El País]

Internet, Kino, Literatur, Spanisch

Kitsch und Wahrheit bei Almodóvar

Pedro Almodóvar
Im Interview der Kulturbeilage «El Cultural» der spanischen Tageszeitung El Mundo befragt Carlos Reviriego Pedro Almodóvar zu seinem 16. Film «Volver». Back to the roots de la Mancha: Viel Gefühl, viel Drama, viel Kitsch, aber auch viel Wahres, wie immer: Almodóvar ganz Medienprofi.

Estoy marcado por la memoria de mi madre y las vecinas, que para mí eran un espectáculo. Las historias que contaban a veces eran terribles, yo las escuchaba y a mi modo las imaginaba, eran historias de embarazos, de suicidios, de peleas matrimoniales… grandes dramas que para mí eran al mismo tiempo la vida y la ficción.

[via cinemaparadiso]

Artikel, Kino, Spanisch

Marlango und die Landkarte der Musik

MarlangoMusic-Map Beispiel Placebo

Leonor Watling, die Hauptdarstellerin aus «My Life Without Me» von Isabel Coixet oder Almodóvar’s «Hable con ella» überzeugt neben der Darstellung auch durch ihre Stimme: Ihre Band heißt Marlango, ihr letztes Album trägt den Titel «Automatic Imperfection» und die neueste Singelauskopplung ist «Shake the Moon», zu hören auf dem argentinischen Kinoblog cinemaparadiso.
Weitere Infos über die Gruppe und die Antwort auf die Frage, was Marlango mit Tom Waits zu tun hat, gibt es auf der zweisprachigen (span./engl.) Homepage marlango.net. Auch zahlreiche Videos in der Rubrik Multimedia.
Zwei Entdeckungen am Rande meiner Recherche nach Marlango:
a) Das sehr schöne Kinoblog Cinemaparadiso des argentinischen Journalisten Nicolás Pasiecznik.
b) Der kuriose Service «Music Map», die «Landkarte der Musik», wo einem nach Eingabe eines Interpreten oder einer Band anzeigt wird, welche vergleichbare Musik andere Menschen hören: «Was hören Fans von Marlango sonst noch?».
Lustige Spielerei, und, klar, nicht immer ganz verläßlich (oder gibt es wirklich Leute die Heino und Motörhead hören?). – Am besten mal mit der eigenen Musikvorliebe ausprobieren.

Kino, Musik, Spanisch

Trailer zum Tykwer-Film ‚Das Parfüm‘

Foto aus dem Trailer zu 'Das Parfüm'
Tom Tykwer hat den Roman „Das Parfüm“ von Patrick Süskind verfilmt. Es spielen unter anderem Ben Whishaw (siehe Foto), Dustin Hoffman, Alan Rickman und Corinna Harfouch, Starttermin des Films: 14.09.2006. Nun gab es bereits einen Trailer zum Film auf Pro 7 zu sehen. In verschiedenen Videoformaten (in Größen zw. 5-21 MB) ist er auch im Netz zu betrachten.
So ein Trailer sagt natürlich noch wenig über die Qualität des Films, macht aber Lust auf mehr.
Info-Links:
FAZ-Artikel zu den Dreharbeiten | IMDB-Seite | Homepage Tom Tykwer | Inhalt moviereporter
[via sablog.de]

Kino

Start des neuen Almodóvar: Volver

Penélope CruzVolver - der neue Film von Pedro Almodóvar

«Tres generaciones de mujeres sobreviven al viento solano, al fuego, a la locura, a la superstición e incluso a la muerte a base de bondad, mentiras y una vitalidad sin límites.»

Almodóvar stellt am Freitag, den 10. März in der spanischen Provinz (Puertollano – Ciudad Real) seinen neuen Film «Volver» (dt.: «Zurückkommen») vor. Eine Woche vor dem offiziellen Start in Spanien am 17. März ist dies eine schöne Geste des Regisseurs, der dazu ausdrücklich die lokalen Statisten aus der Region Castilla-La Mancha eingeladen hat. (Das Ganze natürlich im Rahmen eines ausgefeilten Marketing-Gags, aber was soll’s.)
Auf seiner Website stellt Almodóvar den Film vor (unter anderem mit oben zitierten Worten in der Inhaltsangabe). Das Filmposter in groß ist ganz wunderbar grausam. Und unbedingt den Trailer anschauen! Das sieht mal wieder verdammt nach einem typischen Almodóvar aus. Wer mich kennt, und weiß, wie sehr ich Penélope Cruz verehre (siehe Artikel in der «Saarbrücker Zeitung»), der wird verstehen, dass ich mich über alle Maßen auf diesen Film mit ihr in der Hauptrolle (als Raimunda) freue.
Kinostart ist in Deutschland wieder einmal sehr spät: erst am 28.09.06 03.08.06 ist der Streifen bei uns auf der Leinwand zu bewundern.(Update des Datums am 26.07.06, da deutscher Filmstart mittlerweile vorverlegt.) Vorher in den Genuß kommt man in diesen Ländern: Ch: 18.05.06, F: 24.05.06, USA: 23.06.06.
Deutsche Inhaltsangabe (Pathé Films):

Raimunda (Penélope Cruz) dreht gleich durch: Während vorne in ihrem Restaurant ein äusserst lebhaftes Filmteam eine ziemlich lautstarke Party feiert, liegt hinten im Kühlraum ein äusserst schweigsamer und ziemlich toter Männerkörper. Der muss dringend da weg, aber wie? Grosse Not mobilisiert Frauensolidarität und allerhand kriminelle Energie: Und so formiert sich spontan ein weibliches Leichenräumkommando bestehend aus Raimunda, ihrer 15-jährigen Tochter, einer hilfsbereiten Hure von nebenan und dem plötzlich sehr lebendigen Geist der verstorbenen Grossmutter (Carmen Maura). Der Kadaver ist bald fort, aber die Probleme – Santa Maria! – fangen jetzt erst an …

[via El País]

Kino, Spanisch

hr2 über Capote, New Journalism und Blogs

hr2 Der TagCapote
Gestern gab es wieder einmal ein ganz fantastisches Feature auf hr2, Der Tag: «Capotes Erben – Was ist vom New Journalism geblieben?» (Noch eine Woche online, Dauer: 55min, extrem hörenswert!).

Wir kennen sie alle, die Master of the Universe und die Schreiber des New Journalism. Ohne Schnörkel , respektlos penetrierend, veränderten sie unsere Sicht auf Politik, Kultur und Alltag. Dazu gehörten Tom Wolfe, der heute 75 wird und letztlich auch Truman Capote, über den heute ein Film in unsere Kinos kommt.

Hier geht es nicht nur um Capote (als Mensch und Film), Tom Wolfe oder Hunter S. Thompson, das Feature widmet sich auch aktuellen Medienausformungen von etwas, was im weitesten Sinne auch das Erbe von New Journalism antreten könnte: Hyperlocal Journalism und, ja, auch Blogs werden genannt.
hr2 bietet zur Sendung auch einen Podcast, RSS-Feed und Newsletter an, wie’s funktioniert, beschreibt der Sender vorbildlich.

Internet, Kino, Literatur, Radio

Augenszene aus «Un Chien Andalou»

Dies is mein Test, wie Google-Videos in Websites eingebunden werden können. Und immerhin hab ich, neben all dem Funny Stuff, auch noch was halbwegs Vernünftiges gefunden, was sogar im weitesten Sinn zum Thema meiner Doktorarbeit passt (ich schreibe über die mexikanischen Filme von Luis Buñuel).
Jedoch Vorsicht, das ist nichts für schwache Nerven: Obige Sequenz aus «Un Chien Andalou» (1929) von Luis Buñuel und Salvador Dalí zeigt die berühmte Szene mit dem Augenschnitt (41 sec.). Der komplette Film kann bei Moving Images (Internet Archive) heruntergeladen werden.
[via Google Video]

Kino
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