Kino

Osama auf arte


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Der Golden-Globe-Gewinnerfilm von 2004, Osama von Siddiq Barmak wird heute abend auf arte (22:25 – 23.45 Uhr) gezeigt.

„Osama“ ist der erste Spielfilm, der nach dem Ende des Taliban-Regimes in Afghanistan zustande kam. Ausschließlich mit Laiendarstellern realisiert, erzählt er in eindringlichen Bildern vom alltäglichen Terror des Regimes und konzentriert sich dabei vor allem auf das Schicksal der unterdrückten Frauen, denen, in Käfige oder Harems gesperrt, keinerlei Freiraum bleibt.

Wer den Film heute Abend nicht sehen oder aufzeichnen kann: er wird nächste Woche, am 8.03.07 (am Weltfrauentag), um 1:15 Uhr wiederholt.
Ich möchte diesen Hinweis mit dem Zitat von Nelson Mandela beenden, das auch zu Beginn des Films gezeigt wird: «Ich werde verzeihen. Aber ich werde nie vergessen».

Kino, TV, Video

Berlinale-Blog der besonderen Art

Solange es Menschen gibt…
… kann man froh sein, wenn sie solche Texte schreiben und solche Bilder zeigen. Ein außergewöhnlich gutes Berlinale-Blog. Geschmackssache, klar.

Eine Kostprobe gefällig? So schreibt Aljoscha Weskott über den im Forum laufenden Film «Village People Radio Show» des malaysischen Regisseurs Amir Muhammad:

Auch in seinem aktuellen Berlinalebeitrag Village People Radio Show ist der konzeptuelle Eifer umwerfend, versteht es Muhammad doch, Bilder der Geschichte in den Leerstellen der Gegenwart auszuspüren, dem Frieden von heute zu misstrauen und mit poetischen Bildern zu konterkarieren. Das ist keine elegante Sehnsuchtsprosa, sondern ein politisches Fabulieren in Radiowellen, Shakespeareadaptionen und Ausschnitten der Alltagswelt an der malaysisch-thailändischen Grenze; immer tragisch, verlustreich, verspielt und alltäglich verregnet.

aus Aljoscha Weskott: «Regen, Wasser, Dunst und Tränen: Muhammad, Warhol, Smith und Lady Chatterley»

[via malorama]

Artikel, Kino

Das Leben der Anderen – La vida de los otros

«Das Leben der Anderen» kommt unter mit Titel «La vida de los otros» übermorgen in Spanien in die Kinos. Wer einmal einen spanischen Trailer zu einem deutschen Film sehen möchte, bewege seine Maus 5 cm nach unten, klicke ins Video und lausche den beiden spanisch synchronisierten Ulrichs (Mühe und Tukur):


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Aus dem Off-Text des Trailers:

En un sistema rigido por el miedo – nadie está seguro.

Florian Henckel von Donnersmarck ist nicht nur der Name des Regisseurs, sondern auch eine echte Herausforderung für jeden Spanischsprechenden.

[via moonfleet, dort mit nettem Kommentar]

Kino, Spanisch, Video

An der Berlinale-Stimmung teilhaben

SamariaEin bisschen am Berlinale-Fieber partizipieren, ohne auf dem Festival zu sein? Geht das überhaupt? Ja, das geht. Natürlich durch die Lektüre guter Filmblogs (Filmtagebuch, RBB-Berlinale-Blog, Festivalblog [Update 14.2.02: Solange es Menschen gibt, ] und alle anderen) sowie durch die aktuelle TV-Berichterstattung zur Berlinale.
Es geht aber auch anders, richtig mit bewegten Kinobildern und ganz ohne nerviges Schlangestehen vor überfüllten Kinosälen…
…

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Penélope Cruz im neuen Woody Allen

Penélope Cruz wird die Hauptrolle im nächsten Woody Allen-Film spielen, der im Sommer in Barcelona gedreht werden wird. Das vermeldet El País im Artikel «Woody Allen ficha a Pe para su próxima película»:

La actriz española Penélope Cruz protagonizará la próxima película del director estadounidense Woody Allen, según publica la cadena Fox en su página web y según ha confirmado a ELPAIS.com el representante de la intérprete en España. El film, que aún no tiene nombre, se rodará el próximo verano en Barcelona […]

Das freut mich als Fan von Penélope Cruz, und als jemand, der die letzten Woody Allen Filme wieder besser fand, als seine vorherigen, ganz besonders.

Artikel, Kino, Spanisch

Miguelanxo Prado: Trailer „De Profundis“

So wie es ausschaut, ist hier ganz großes Kino zu erwarten. Aus Galicien: ein Animationsfilm des Comic-Künstlers Miguelanxo Prado mit dem Titel «De Profundis». Zum Abtauchen bitte anklicken:


Direktlink Dailymotion

El País berichtet über die Aufführung des Films ins Berlin: «El CGAC lleva el cine gallego a la sede berlinesa del Cervantes».
Die Berliner haben also Glück, sie können den Streifen im Rahmen einer Reihe des Cervantes-Institutes Berlin zum galicischen Kino im Kino Central sehen. Freitag, 02.02.2007, 18 Uhr. ¡Qué suerte!

Mehr zu sehen und zu hören gibt es von «De Profundis» im guten Kultur-Blog moonfleet, dort auch mit noch längerem Videoausschnitt, der den Gesang von Ainhoa Arteta und Carmen Rey in der Interpretation der Musik von Nani García zeigt.

Infos über den Schöpfer der zauberhaften Bilder, Miguelanxo Prado, gibt es auf spanisch bei guiadelcomic.com, auf englisch, französisch, und galicisch in der Wikipedia. Weitere Fakten und Fotos zum Film auf culturagalega.org.

Kino, Spanisch, Video

Verdiente Goyas für Almodóvar und Penélope Cruz

Penélope Cruz Wenig Überraschungen bei den Goyas, den spanischen Filmpreisen, die heute Abend in Madrid verliehen wurden: Volver wurde als Bester Film ausgezeichnet, Almodóvar bekam den Goya für die Beste Regie, und die Darstellerpreise gingen vollkommen zurecht an Penélope Cruz für ihre Hauptrolle in Volver und an Juan Diego für «Vete de mí» (auch ein starker Film, in dem Juan Diego einen vom Sohn genervten Vater spielt, und das sehr überzeugend!).

La Academia del Cine española ha premiado el trabajo de Penélope Cruz como mejor actriz por su actuación en Volver, un trabajo que le ha valido la nominación a los Oscar. En la categoría masculina, el Goya ha sido para Juan Diego en Vete de mí, de Víctor García León […]

Weiter in El País: «‚Volver‘, Goya al Mejor Director y a la Mejor Película».

Artikel, Kino, Spanisch

Festivalspot Max Ophüls Festival

Am heutigen Freitag, 5. Januar 2007, findet in Saarbrücken die Blaue Stunde statt. Alle Max-Ophüls-Fans wissen, was das heißt. Allen anderen sei es hier nochmal erklärt:

Zehn Tage vor Beginn des 28. Filmfestivals Max Ophüls Preis startet der Kartenvorverkauf traditionell mit der „Blauen Stunde“. Am 05. Januar 2007 erhalten alle Festivalfreunde die Gelegenheit, ihren Festivalbesuch zu planen und sich die ersten Karten zu sichern. Bei der „Blauen Stunde“ werden Kurzfilme aus dem kommenden Programm präsentiert.

Weitere Infos und Termine zum 28. Ophüls-Festivals gibt es auf der Homepage des Max Ophüls Festivals.


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Zur Einstimmung hier der kurze Festivalspot, der zur Zeit im Fernsehprogramm des Südwestfunks und in einigen Kinos gezeigt wird. Regie: Barbara Stepansky (Deutschland 2006, 1:15 min).

Wer in der Geschichte des wichtigsten deutschsprachigen Filmnachwuchs-Festivals stöbern möchte, kann sich die Website zur Geschichte des Max Ophüls-Festivals ansehen, die ich noch in meiner Saarbrücker Zeit als Webgestalter im Auftrag des Kommunalen Filmbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken recherchiert und angefertigt hatte.

Kino, Ophüls, Saarland, Video
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