Rosa Regás heute in Saarbrücken

Rosa Regàs
Nochmal zur Erinnerung: Rosa Regás, die spanische Schriftstellerin, 14(!)-fache Großmutter und aktuelle Leiterin der Biblioteca Nacional de España (Spanische Nationalbibliothek), ist heute zur zweisprachigen Lesung in Saarbrücken und stellt ihren Roman “Diario de una abuela de verano” (Tagebuch einer Sommer-Großmutter) vor.
Villa Lessing, Lessingstr.10, 19 Uhr (früh hingehen, wird sehr voll!)
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Premio Nadal für Pedro Zarraluki

Once años después de que Rosa Regàs lo lograra con Azul, otro barcelonés, Pedro Zarraluki, se llevó ayer el Premio Nadal.

[via periodista digital]
Elf Jahre nachdem Rosa Regàs den renommierten Literaturpreis “Premio Nadal” für ihren Roman “Azul” erhalten hat, wurde gestern wieder ein Autor aus Barcelona mit dem Preis geehrt: Pedro Zarraluki für seinen Roman “Un encargo dificil” (Ein schwieriger Auftrag).
Darin geht es um eine Familie republikanischen Ursprungs, die in den ersten Jahren der Diktatur vom Franco-Regime (1939-1975) auf die kleine Balearen-Insel Cabrera verbannt wird und dort auf einen von den Nazis verfolgten deutschen Eremiten trifft.
Rosa Regàs
Rosa Regàs kommt übrigens nächste Woche zur Lesung nach Saarbrücken, wo sie Ihren neuesten Roman “Diario de una abuela de verano” (Tagebuch einer Sommer-Großmutter) vorstellen wird: Villa Lessing, 13.01.05, 19 Uhr.

Variantenwörterbuch Deutsch

Rund 12 000 national wie regional geprägte Wörter und Wendungen der Standardsprache umfasst das neu erschienene “Variantenwörterbuch des Deutschen“.
Beispiel Schwedenbombe:

In Österreich isst man sie. Dagegen hat in der Schweiz und in Teilen Deutschlands die (Sch-)Leckerei etymologisch einen anderen Ursprung als in Österreich: Mohrenkopf und Negerkuss heißt sie da. Politisch korrekt, so sagt es das Variantenwörterbuch, ist natürlich der “Schokokuss”.

Mehr zu diesem in 6-jähriger Forschungsarbeit entstandenen Werk beim Informationsdienst Wissenschaft.
[via lesefieber]

Subcomandante Marcos und Paco Ignacio Taibo

Paco Ignacio TaiboSubcomandante Marcos

“Unbequeme Tote” – so soll der Krimi heißen, an dem der legendäre Sprecher der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN, Subcomandante Marcos, und der bekannteste mexikanische Kriminalautor Paco Ignacio Taibo II derzeit vierhändig arbeiten – ohne sich dabei über Plot und Inhalte direkt verständigen zu können.

Miriam Lang beschreibt in Telepolis ein außergewöhnliches literarisches Projekt: Literarisches Ping-Pong in Mexiko

Diskursökonomie

Klingt spannend: Der Medienwissenschaftler Hartmut Winkler untersucht die Medien unter wirtschaftlichen Aspekten:

Es geht darum, ökonomische Modelle für die Medienwissenschaft
fruchtbar zu machen, um die Mediensphäre auf neue Weise von der
Zirkulation her zu begreifen. Muster ist hier die Warenzirkulation.
Und die Vorstellung ist, dass zwischen der Zirkulation der Zeichen,
d. h. dem symbolischen Verkehr, Medien, Kommunikation und
‘Austausch’, und der Zirkulation der Waren, d. h. Ökonomie und
‘Tausch’, eine strukturelle Ähnlichkeit gezeigt werden kann.

Passend zum Thema stellt auch Winkler sein Buch “Diskursökonomie” ‘in kostenloser Zirkulation’ zu Verfügung, in Absprache mit dem Suhrkamp-Verlag. Zahlreiche weitere Texte des Autors gibt es im HTML- oder pdf-Format auf seiner Homepage.
[Entdeckt im Telepolis-Artikel von Falk Lüke «Das Buchuniversum muss sein Verhältnis zur elektronischen Schiene noch finden» – Ein Gespräch mit Hartmut Winkler über Diskursökonomie, Bücher als PDF und die Medienwissenschaft]

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