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Yogisches Fliegen auf Horizon Field

Yogisches Fliegen auf Horizon Field

Wenn Kunst wahnsinnig gut ist, wird der Besucher immer auch ein bisschen zum Wahnsinnigen.

Vom Zauber des Horizon Field in den Deichtorhallen hatte ich ja schon berichtet und angekündigt, dass man sich auf die mit professioneller Kamera aufgenommenen Fotos von Frau Indica wird freuen können. Und ich hatte nicht zu viel versprochen. Sie hat nicht nur mich beim Yogischen Fliegen (s.o.) wunderbar ins Bild gesetzt, sondern zeigt viele weitere Impressionen von Menschen auf der Deichtorhallen-Stahlplatte im Artikel «Horizon Field».

Foto, Hamburg

Hamburg – Summer in the City

Nach der Arbeit gemütlich mit dem Treetboot über die Alster zu schippern, ist ’ne feine Sache an einem heißen Sommertag in der Hansestadt. Am Ende des Tages hat man trotz geleistetem Tagewerk das Gefühl, einen Urlaubstag in der eigenen Stadt verbracht zu haben. Dem lieben Menschen, der mich dazu eingeladen hat, sei hiermit aufs Herzlichste gedankt.

Foto, Hamburg

Hafencity: neuer Stadtteil am Wasser entsteht

Marco Polo Tower

«Wo Wasser ist, ist Hamburg schön.» Dies sind die Worte, mit denen die NZZ ihren Artikel «Summer in the City» zum Architektursommer in Hamburg beginnt. Das ist wahr und fängt schon bei mir hinterm Haus mit der traumhaft schönen Wandse an. 😉 Wo auch viel Wasser ist, womit ich jedoch bis jetzt noch nicht so recht warm geworden bin, ist die Hafencity. Was mir aber dort, zugegeben, sehr gut gefällt, ist der Marco Polo Tower (Foto oben und hier):

Marco Polo Tower

«Backstein und Beton vertragen sich inzwischen sehr gut», resümiert die FAZ in einem eher Pressematerial ausschlachtenden PR-Text, statt ernst zu nehmender Beschreibung eines immer noch sehr künstlich wirkenden Stadtteils: «Urbane Herzoperation».

Köstlich ist auch zum Beispiel dieser gestellte Foto-„Beweis“ der offiziellen Hafencity-Website, der bezeugen möchte, wie familienbelebt die Hafencity inzwischen sei. Ok, vielleicht sollte man über den Stadtteil, über den ich schon vor über sechs Jahren gebloggt hatte («Hafencity, Jahrhundertprojekt?«), erst urteilen, wenn er fertig ist. Apropos wenn und fertig, hier noch ein aktuelles Foto der Baustelle Elbphilharmonie:

Elbphilharmonie

Update 29.7.2012: Nun hat auch Frau Indica Ihre Fotos aus der «Hafencity» veröffentlicht. Bitte unbedingt auch dort vorbei schauen.

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Deichtorhallen Hamburg verzaubert mit Horizon Field

Deichtorhallen Hamburg verzaubert mit Horizon Field

Diese Ausstellung in den Deichtorhallen ist aus mehreren Gründen außergewöhnlich. Es fängt schon vorm Betreten an: Man muss sich draußen in eine Liste eintragen und unterschreiben, ehe man rein darf. Dann heißt es Schuhe aus: Zutritt nur barfuß oder auf Socken erlaubt. Kommt man rein in die wunderschöne, mittlerweile 100 Jahre alte, Deichtorhalle entlockt es dem Besucher direkt ein erstes «Aha!», «Wow!», «Oh!», oder wie immer der Ausdruck des Erstaunens lauten mag: da hängt in 6 Meter Höhe beinahe die ganze Halle (2500 qm) füllend eine 70 Tonnen schwere Stahlplatte, die man über eine Treppe be- und von der man über eine andere gegenüberliegende Treppe wieder herabsteigen kann. Ordungspersonal, das in anderen Ausstellungen die Funktion hat, darauf zu achten, dass die Besucher genügend Abstand zu den Kunstwerken halten, achtet darauf, dass man die richtige Treppe nimmt, und dass oben immer nur eine Person gleichzeitig über die Hängebrücke auf das schwarz lackierte Plateau aus Stahl und Holz schreitet. Und dann beginnt das, was man ‚Kunst am eigenen Leib erfahren‘ nennen könnte.

Horizon Field von Antony Gormley ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass die Kunst im Auge des Betrachters stattfindet. Und hier nicht nur im Auge sondern im Körper. Die Bewegung der anderen überträgt sich sofort auf einen selbst. Springt man selbst auf der Platte ‚rum, hat das auch direkte Auswirkung auf die anderen Besucher. Und das Licht, und die Spiegelung: ein Traum.

Ich war gestern mit Frau Indica dort. Meine Fotos davon könnt ihr im Album auf Google+ sehen. Und sicher in Bälde auch viel bessere Bilder bei Frau Indica, denn sie hatte eine professionelle Kamera dabei, während ich nur wild mit dem Handy knipste. Ein kleines Video hab ich auch mal aufgenommen, um einen bewegten Eindruck der Atmosphäre vor Ort zu geben:

Horizon Field Hamburg from Markus Trapp on Vimeo.

Bis zum 9. September (verlängert bis) 16. September 2012 habt ihr Zeit, diese ganz und gar außergewöhnliche Installation für euch zu entdecken. Kann das nur empfehlen. Auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers ist der Zutritt übrigens frei. Find ich klasse. Werden Kinder unter sechs mitgenommen, muss eine persönliche Haftungserklärung unterzeichnet werden. Gerade auch für Kinder ist das ein ganz großer Spaß.

Foto, Hamburg

Stadionführung mit Blick auf Baustelle Gegengerade

Gegengerade 07/2012

Heute haben wir eine Stadionführung am Millerntor mitgemacht und interessante Einblicke vom Innern des Stadions auf die Umbauarbeiten der Gegengerade bekommen. Die weiteren Bilder, unter anderem auch aus dem Spielerbereich (Taktiktafel!) und aus den Séparées, gibt es im Foto-Album auf Google+ zu sehen. Es gab natürlich einiges Neues zu entdecken, was es vor drei Jahren, als ich im März 2009 schon mal eine Stadionführung mitmachte (siehe Bericht Millerntor: Abgabe der FC St. Pauli-Dauerkartenanträge), noch gar nicht gab.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Disney-lapse: Ein Tag in Disneyland im Zeitraffer

Der spanische Fotograf Daniel Navarrete hat hier ein großartiges Timelapse-Filmchen zusammengezaubert. Disney-lapse zeigt einen Tag in Disneyland. Genialst unterlegt mit Musik aus Norgwegen: Lindstrøm – I Feel Space. Laut ALT1040 hat der junge spanische Bildkünstler in dem sensationell gut getakteten Zeitraffer 30.000 Fotografien verarbeitet. Unbedingt anschauen, macht Spaß.

Foto, Musik, Video

Aufrechtes Eichhörnchen

Aufrechtes Eichhörnchen

Als ich heute Abend dieses Eichhörnchen hinter dem Wagen einer Kollegin ein Männchen machen sah, fragte ich mich, warum es wohl so aufgeregt da stand und so lange in dieser Position erstarrte. Doch alsbald wurde mir klar, dass es ein zweites Eichhörnchen war, das der Auslöser dieser bizarren Haltung war:

Verspielte Eichhörnchen

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Dreharbeiten Stabi-Film

Schläfer in den Waben - Imagefilm der Stabi

Wir haben gestern in der Stabi einen Imagefilm drehen lassen. Allerdings keinen gewöhnlichen Imagefilm, wie man sie so kennt, denn die finden wir langweilig. Hier ein Foto, das ich gestern Abend während der Dreharbeiten vom letzten aufgenommenen Take gemacht habe. Auf das Ergebnis der im wahrsten Sinne des Wortes abgedrehten Bilder darf man gespannt sein.

Ich verrate aber noch nichts. Der Film wird jedoch hier im Blog – und natürlich zuerst im Stabi-Blog und im YouTube-Kanal der Stabi – gezeigt werden. 😉
Ob der staunenden Blicke der Stabi-Besucher während der meist recht ungewöhnlichen Dreharbeiten kann ich nur sagen, dass sich auch ein Making-Of gelohnt hätte. Hab gestern viele Fotos gemacht, die ich zu gegebener Zeit auch noch veröffentlichen werde. Stay tuned.

Foto, Hamburg, Literatur
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