Spanisch

Spanischsprachiges

Voces Inocentes

Voces InocentesVoces Inocentes
Viele fragen mich, welches der beste Film auf der Berlinale war: für mich war es „Voces Inocentes“ (dt.: „Unschuldige Stimmen“) des Mexikaners Luis Mandoki. Der Film lief im Kinderfilmfest und beruht auf den Erlebnissen des Drehbuchschreibers Oscar Torres , der als Kind die Zwangsrekrutierung 12-jähriger Kinder im Bürgerkrieg in El Salvador erleben mußte.
„Voces Inocentes“ wurde auf der Berlinale mit dem Gläsernen Bären als bester Film im Wettbewerb 14plus ausgezeichnet. Siehe hierzu auch die netzeitungs-Meldung „Zugeschnürte Kehlen mit «Innocent Voices»„.
Der Film hat bereits einen deutschen Verleih (Solo-Film) und wird ab 02.06.2005 in Deutschland in die Kinos kommen.
Die NZZ über den Film:

Diese als Eröffnungsfilm der Reihe «14 plus» gezeigte mexikanische Produktion ist inhaltlich und stilistisch einer der herausragenden Beiträge und könnte in Zukunft zu den Klassikern des Antikriegsfilms zählen.

Spanischsprachige Homepage: vocesinocentes.com

Kino, Spanisch

7:35 de la Mañana

7:35 de la mañana7:35 de la mañana
Heute ist spanischer Tag auf „Text & Blog“:
Im immer wieder lesenswerten Blog von Octavio Rojas habe ich einen Verweis auf den für den Kurzfilm-Oskar nominierten Film „7:35 de la Mañana“ (dt.: „7:35 morgens“) von Nacho Vigalondo gefunden, der den Film in seinem Blog zur Ansicht anbietet. Nacho macht mit folgenden Worten neugierig aus seinen Film:

Una mañana, una mujer percibe algo extraño en el bar donde desayuna todos los días: todos los demás clientes y camareros están en silencio.

Todos miran al suelo. Nadie toca su desayuno. De repente, se oye una canción.

Kino, Spanisch

Spanisches Blog als Buch

mi vida perra
Almudena Montero ist eine Journalistin, die beim spanischen Fernsehsender TVE arbeitet und ein Blog mit dem schönen Namen „La Coctelera“ betreibt. Am 9. Februar wird ihr eine besondere Ehre zuteil, an diesem Tag erscheint im Verlag Aguilar das erste spanische Buch, das auf einem Weblog basiert (ohne das Thema Bloggen zum Inhalt zu haben): „Mi vida perra-Diario de una treintañera cualquiera“ (dt.: „Mein Hundeleben – Tagebuch einer Dreißigjährigen“). Ja, ja, Tagebuch, das böse Wort, das viele Blogger nicht gerne hören, hier trifft es aber offensichtlich zu.
In ihrem Blog beschreibt die Autorin wie es zu dem Projekt kam.
[Danke an Iris Kersten für den Hinweis auf die elmundo-Meldung per Mail!]
Update 23:30 Uhr [via Octavio Rojas]: Almudena Montero wird, neben zahlreichen weiteren Bloggern aus Spanien, auch im heutigen ABC-Artikel „Blogalización: el nuevo activismo“ erwähnt.

Internet, Spanisch

Anatomie Spaniens

Anatomie Spaniens
Gestern hat das spanische Parlament erwartungsgemäß den Autonomieplan des baskischen Präsidenten Ibarretxe abgelehnt (siehe auch Meldung dazu im Spiegel).
Bei der Gegenüberstellung regionaler (hier: baskischer) und spanischer Interessen wird oft der Fehler begangen, die Zentralregion Kastillien mit dem spanischen Staat gleichzusetzen. Für Aufklärung sorgt Antonio Fragua mit obiger Zeichnung einer Autonomie Spaniens und dem dazugehörigen Artikel „Un poco de pedagogía“ (dt.: Ein bisschen Pädagogik).

España no es Castilla. Los nacionalistas vascos y catalanes comparten con los nacionalistas españoles una forma de pensar: España es Castilla. Por eso hablan del contencioso „Entre España y Euskadi“, por ejemplo. Ese tipo de frases es tan absurda como decir que hay un contencioso entre este pez del dibujo y una de sus aletas. Lo español no es lo castellano. No solamente.

[via escolar, dort auch mit interessanter Diskussion zum Thema]

Artikel, Spanisch

14 Goyas für Mar Adentro

Alejandro Amenábar Alejandro Amenábar (Foto: Dani Duch)
Der hier schon mehrfach erwähnte Film „Mar adentro“ (dt: „Das Meer in mir“) erhielt gestern bei der Verleihung der spanischen Filmpreise 14 Goyas (von 15 Nominierungen). Das hat es in der spanischen Filmgeschichte noch nie gegeben. Und natürlich ist dies absolut genial und vollkommen verdient für Alejandro Amenábar, seine großartigen Schauspieler und das ganze Team des auch für den Oscar nominierten Dramas.
Alle Preise, alle Nominierungen bei especiales.cibercine.com.
Schöne Notiz am Rande: Fatih Akins „Gegen die Wand“ ist in Madrid als bester europäischer Film ausgezeichnet worden.
[via La Vanguardia] (kostenlose Registrierung zur Lektüre notwendig)

Kino, Spanisch

El Tiempo de las Mujeres

Zeit der FrauenEl Tiempo de las Mujeres
Gestern hat Dr. Jutta Schütz im Hispanistischen Literaturcafé den Roman „El tiempo de las mujeres“ (dt. Übers. von Sibylle Martin: „Die Zeit der Frauen„) von Ignacio Martínez de Pisón vorgestellt. Danke Jutta, für deinen lebhaften Vortrag, der Lust auf die Lektüre gemacht hat. „El Tiempo de las Mujeres“ steht jetzt auf meiner Leseliste.

Die Zeit der Frauen beginnt für María, Carlota und Paloma nach dem Tod ihres Vaters Ende der 70er Jahre, als in Spanien fast ungebrochen das Machotum herrscht. Plötzlich auf sich allein gestellt, finden sich die drei Schwestern schnell in neue Rollen:
María, die Älteste, tritt als Familienoberhaupt an die Stelle ihres Vaters, Carlota hängt sich an den erstbesten Mann und heiratet, während Paloma, die Jüngste und gleichzeitig Rebellischste, neben dem Sex die Literatur für sich entdeckt.

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Literatur, Spanisch

Fernando Fernán-Gómez

Fernando Fernán-Gómez
Fantastische Nachricht: der großartige spanische Schauspieler Fernando Fernán-Gómez erhält dieses Jahr auf der Berlinale den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.
[via netzeitung]
Die Berlinale dazu in ihrer heutigen Pressemeldung:

Der große spanische Schauspieler Fernando Fernán Gómez wird in diesem Jahr für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Anlässlich dieser Ehrung zeigt die Berlinale Patricia Ferreiras jüngsten Spielfilm Para que no me olvides, in dem Fernán Gómez die Hauptrolle spielt. Der Film erzählt von Menschen unterschiedlicher Generationen, von Schmerz und Erinnerung und von der Schwierigkeit, einander zu verstehen.

Kino, Spanisch
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