Saisonauftakt am Millerntor mit Regenbogen Shoefie und Wasser marsch

Gestern war Saisonauftakt am Millerntor gegen Ingolstadt. Wir haben gelernt, es bleibt alles beim Alten: Stimmung gut, Zittern bis zum Schluss, am Ende ein 1:1. Sportliche Enttäuschungen bleiben nicht aus, doch schön war es trotzdem.

Hier nun ein paar Bilder dazu. Das erste gefällt mir besonders gut, denn zeitgleich zum Spiel war ja auch CSD in Hamburg und Gabi (@diepauliane) hatte schon am Morgen gezeigt (siehe ihr Deko-Tweet), was man mit der Regenbogenfahne schönes anfangen kann:

pauliane-ingolst

Weiter lesen

Bezugsgruppen-Grillen FCSP 2014

Bei 34 Grad bekommt das Wort Bezugsgruppengrillen eine besondere Bedeutung. Wo wir vor fast zwei Jahren die Geburt des Elbstrand-Caesar erlebten, haben wir uns gestern – in teilweise veränderter Besetzung – wieder getroffen, um die fußball- und FC St. Pauli-lose Zeit mit gemütlichem Zusammensein mit der Bezugsgruppe zu überbrücken. Und was soll ich sagen? Man kann (und sollte eigentlich auch) schöne Momente nicht 1:1 wiederholen. Aber es kann immer weder ganz anders schön sein. Und DAS war es gestern wieder. Faszinierend ist die Stimmung am Elbstrand sowieso immer. «Dieses Licht», twitterte ich gestern Abend schon. Erst zog uns eine Prinzessin in ihren Bann, und dann schepperte auch noch eine dicke Königin mit lautem Getöse an uns vorbei. Doch seht selbst. Hier ein paar Bilder von gestern:

Bezugsgruppen-Grillen FCSP 2014
Weiter lesen

Trainer Baade liest «Drama Queens in kurzen Hosen» im «Le Kaschemme»

trbaade-dramaqueens Das Le Kaschemme in St. Pauli ist nicht nur bekannt für seine wunderbaren Flammkuchen und die originell in alten Büchern eingearbeiteten Speisekarten, sondern auch für seine Blog-Lesungen und FCSP-Fußball-Liveübertragungen. Wegen der zuletzt genannten beiden Punkte zögerte ich keinen Moment, dem Trainer Baade das «Le Kaschemme» vorzuschlagen, als er neulich nach einem geeigneten Ort für seinen Hamburger Aufschlag im Rahmen der Lesereise «Drama Queens in kurzen Hosen» angefragt hatte. Et voilá, am kommenden Mittwoch, 9. Oktober 2013 um 20 Uhr, ist es soweit:

Trainer Baades Leseprogramm „Drama Queens in kurzen Hosen“ besteht aus den hörenswertesten, kurzweiligsten und scharfsinnigsten Texten aus diesem Blog, einigen unveröffentlichten Werken und noch allerlei multimedialem Unterhaltungsklimbim. 2×45 Minuten Lesung und Erzählung, mit einer Halbzeitpause ganz stilecht im Fußball-Style.

Wenn ihr euch also was Gutes gönnen wollt, dann kommt ihr in die Rendsburger Straße 14 (zwischen Reeperbahn und Millerntor).

le-kaschemme

Hier der Überblick der kommenden Lesungen von Trainer Baade:

Kommende Termine

Hamburg Mi, 9.10.2013, 20h Le Kaschemme, Rendsburger Str. 14
Bonn Do, 17.10.2013, 20h Limes Musikcafé, Theaterstraße 2
Nürnberg Mi, 30.10.2013, 20h Mono Bar, Grasersgasse 1
Leipzig Do, 31.10.2013, 20h Bar Seventy, Karl-Heine-Str. 70
Düsseldorf Do, 14.11.2013, 20h Die Kassette, Flügelstr. 58
Frankfurt Mi, 20.11.2013, 20h Alte Liebe, Fritschengäßchen 5
Bern (CH) Do, 21.11.2013, 20h Halbzeit, Beundenfeldstr. 13
Duisburg Do, 19.12.2013, 20h Djäzz, Börsenstr. 11

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr den Trainer Baade gar nicht kennt, hier ein paar Pressestimmen:

11Freunde
“Trainer Baade bloggt so gut wie kein Anderer in den Weiten des Internets über Fußball. Hier werden pointiert wie sonst nirgends die tatsächlich seltsamen Dinge im richtigen Spiel beleuchtet.”

Jürgen Kalwa (FAZ, DLF)
“Trainer Baade verfasst die besten Fußball-Glossen in Deutschland. Er hat den Geigerzähler für Bullshit aller Art.”

Alex Feuerherdt (Tagesspiegel, Jüdische Allgemeine)
“Trainer Baade ist der Max Goldt der Fußballliteratur.”

Ich glaube, damit ist er ganz gut eingeordnet. 😉 Ansonsten schon (oder wieder) mal ins Baade’sche Blog rein schauen und auf Mittwoch freuen.
Hab extra meinen Spätdienst in der Bibliothek getauscht, um dabei sein zu können. Werde auch garantiert nicht einschlafen, obwohl’s bei dieser Blog-Lesung im «Le Kaschemme» vor knapp drei Jahren so aussah:
Mit geschlossenen Augen der Tristesse gelauscht.

Bei der Gelegenheit sei auch gleich auf die nächste Ausgabe der schon traditionellen Hamburger Blog-Lesungen hingewiesen: Heute in drei Wochen, am Donnerstag, den 24. Oktober um 20 Uhr, ist es im «Le Kaschemme» wieder soweit: «Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse» – bei Isa gibt’s alle Infos und Links, wer liest.

Ich liebe das Leben, den FCSP und meine Arbeit

Unter dem Motto “Ich liebe das Leben” zwei Rückblicke auf’s Wochenende: einmal im Fokus: der FC St. Pauli und einmal im Blick: meine Arbeit in der Stabi:

1. Der Magische FC – Saisonauftakt mit Leidenschaft:

In kaum einem Fußballtempel hält die Stimmung nach dem Schlusspfiff so lange an wie bei uns. Wer das am Millerntor noch nicht live erlebt hat, sollte unbedingt in dieses Video schauen. Wer am Freitag mit dabei war, wird sich gern an die magischen Momente erinnern, in denen wir die Mannschaft für den Sieg zum Saisonauftakt gefeiert haben. Ich bin gewiss kein Fan von Vicky Leandros, aber dieses Lied passte einfach sehr gut. Wie wir mit der wiedervereinigten Bezugsgruppe auf der Gegengeraden zufrieden im Takt der Musik wippten, als Vicky ihr “Ich liebe das Leben” schmetterte, und wie beinahe das ganze Stadion mit sang, das hatte schon was. Zum Spiel braucht man nicht viel zu sagen (Spielbericht gibt’s beim Kicker). Von unseren Neuzugängen, finde ich, hat dieser den schwierigsten Namen. Muss ich noch üben. Der Sieg war nicht glücklich verdient, hätte aber auch unentschieden ausgehen können, da die 560er couragiert aufspielten. Von daher war die Freude groß über Thys 1:0 in der 80.

Ein Teil der Bezugsgruppe traf sich vor dem Spiel im O-Feuer, wo ich direkt von der Stabi aus hin kam. Da ich zum ersten Mal mit meiner Dauerkarte am Start war, hab ich sie zusammen mit einem schönen Glas Staropramen abgelichtet. Hier eine Aufnahme davon und noch ein paar Bilder vom Freitag:

staropramen

gg 1860

gg 1860

feuerwerk 1860

Update 20.00 Uhr: Wer noch ein paar professionelle Aufnahmen vom Spiel am Freitag sehen möchte, kann beim Modefotografen vorbei schauen: Die Foto-Love-Story zum Erfolg vom FC St. Pauli gegen 1860 München (Ende Update 20 Uhr)

2. Meine Arbeit in der Stabi – Auskunftsdienst mit Leidenschaft

Am Samstag, so wie auch gleich ab 16 Uhr – 21 Uhr, hatte ich Auskunftsdienst im Informationszentrum der Stabi. Auch wenn ich dabei nicht ganz so cool wie diese lustigen, sonnenbebrillten Gestalten ‘rüber komme (siehe mein Bericht zum Musikvideo-Dreh Sonderbare Gentlemen an der Auskunftstheke), wollte ich doch einmal ein paar Aufnahmen davon haben, wenn ich an dieser schicken Auskunftstheke meine Arbeit verrichte. Dazu habe ich schamlos wie ich bin den netten Besuch von 2 Kolleginnen in der Stabi ausgenutzt, die mir am Samstag die Ehre einer Stippvisite bereiteten. Abgelichtet wurde ich von niemand Geringerem als @nightlibrarian aus Wien (die auch meine Kommilitonin im Humboldt-Masterstudium ist) und von der guten @bibliothekarin aka Dörte Böhner von der Bibliothek der HSU). So schaut’s aus, wenn Herr Trapp an der Auskunftstheke der Stabi sitzt und Fragen der Nutzerinnen und Nutzer zur Recherche in unseren Beständen und zur Benutzung der Bibliothek beantwortet:

Markus an der Auskunft - aufgenommen von @bibliothekarin

Markus an der Auskunft - aufgenommen von @nightlibrarian

Ein Stück mehr hier angekommen: Dauerkarte FC St. Pauli

neu angemalte Gegengerade

Hatte ja neulich schon berichtet, dass ich im 9. Jahr in Hamburg ein Stück weiter hier in der Hansestadt angekommen bin. Wurde mir doch die Ehre zuteil, endlich eine richtige Dauerkarte des FC St. Pauli zu bekommen, nicht bloß eine Saisonkarte, wie in den vergangenen Jahre. Konnte mein Glück nicht fassen, als de E-Mail vom Verein kam. Und wie knapp das mit der Zuteilung war – es ging praktisch um 3 tage, was die Dauer der Mitgliedschaft anbelangte, hatte ich im Artikel «Traum wird wahr: Dauerkarte vom FC St. Pauli» berichtet.

Heute war es dann so weit. Ich pilgerte bei herrlichstem Sonnenschein (s. Foto oben) ans Millerntor und holte meine Dauerkarte ab. So sieht sie aus, hach:

Meine erste FCSP-Dauerkarte: Saison 2013/14
Weiter lesen

Traum wird wahr: Dauerkarte vom FC St. Pauli

Bin einfach nur glücklich:

Treppe im Millerntor-Stadion Heute kam die Bestätigung per E-Mail aus dem Kartencenter, dass ich zu den 300 Menschen gehöre, die in den Genuss der neu zu vergebenden Dauerkarten des FC St. Pauli kommen. Stehplatz Gegengerade, wie im Vorjahr beantragt. Letztes Jahr kam ich ja ganz knapp nicht zum Zug (es fehlte ein halber Punkt). Dieses Mal hat’s geklappt. Ab Anfang Juli kann ich die Karte kaufen. Wie gesagt: bin einfach nur glücklich.

Mit nostalgischem Blick hab ich gerade eben nochmal meinen Artikel von vor ziemlich genau fünf Jahren gelesen, als im Juni 2008 darüber schrieb, dass ich für die Saison 2008/2009: «St. Pauli Dauerkarte für die Süd» bekam. Auch wenn sie Dauerkarte hieß, war es eben nur eine Saisonkarte. Knapp zwei Jahre später, Anfang 2010 gab’s das «Dauerkarten-Debakel» – mit erfolglosem Anstehen der Bezugsgruppe und Grillen im Bollerwagen bei Saukälte. Unvergessen. Aber zum Glück jetzt auch zum Abhaken. Ab 2013/14 werde ich nun eine echte Dauerkarte haben.

Update 17.6.2013: Heute erst erfahren, wie knapp ich bei der Vergabe noch berücksichtigt wurde:

Aljoscha Pause: Trainer!

Update 08.06.2013:
Der Film geht nun auch auf Kinotour durch Deutschland. TRAINER! – Director’s Cut:
Filmvorführungen mit Filmgesprächen

Update 06.06.2013:

Leute, schaut euch diesen Film an! Noch ist er in der WDR-Mediathek aufrufbar.

Über den genialen Film «Tom Meets Zizou» war hier im Blog ja schon ausführlich die Rede. Nun hat Regisseur Aljoscha Pause wieder einen Film gemacht. Dieses Mal geht es nicht um die Perspektive eines Spielers, sondern um die der Trainer – von der Ausbildung zum Fußballlehrer bis in die Spitze des deutschen Fußballs. Gleich an drei Beispielen demonstriert, u.a. mit dem EX-Trainer des FC St. Pauli, André Schubert:

Die beiden anderen Trainer sind Frank Schmidt (1. FC Heidenheim) und Stephan Schmidt (SC Paderborn 07). Ausführliche Infos zu dem sicher sehr guten Film gibt es im Rahmen einer Werkstattreportage auf 11 Freunde.

Ausstrahlung heute Abend im WDR: 22:45 – 0:15 Uhr.

Aus dem WDR-Interview mit dem Regisseur:

WDR.de: Herr Pause, für keinen der drei Trainer, die sie in den vergangenen zehn Monaten begleitet haben, gibt es am Ende ein Happy-End. Wie sehr haben Sie mit den Protagonisten gelitten?

Aljoscha Pause: Ich habe sicher mit jedem Trainer auf eine ganz eigene Art und Weise mitgefühlt. Aber in Ihrer Frage geht es um die journalistische Distanz. Dazu muss man sagen, dass es in dem Sinne kein journalistischer Film ist, sondern ein Film, der ganz bewusst eine andere Perspektive wählt. Als reiner Dokumentarfilm erzählt er aus Sicht der Trainer, die sonst oft genug im Beurteilungsfokus stehen und ständig be- und verurteilt werden.

Tweet der Woche von Felgenralle

Tweet der Woche Zu Wochenbeginn durften wir live am Millerntor – und zig tausende Zuschauer an den Fernsehgeräten und Webstreams – Zeuge eines ganz besonderen Tores werden. In der Nachspielzeit hat der Torwart des FC St. Pauli, Philipp Tschauner, den Ausgleich zum 2:2 geköpft (zu sehen in diesem Video). Ein ehemaliger Spieler des Magischen FC, Ralph Gunesch – besser bekannt unter seinem Spitznamen @felgenralle –, seit dem Winter 2012 beim Ligakonkurrenten FC Ingolstadt, hat das Tor natürlich auch gesehen und mit einem persönlichen Bilanzvergleich für mich den «Tweet der Woche» veröffentlicht:

Tweet der Woche von @felgenralle

Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.

Seite 2 von 16
1 2 3 4 16