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Neue Technologien, neue Leser!

Neue Technologien, neue Leser. Jawoll!
Auch in Spanien hat man die Bedeutung von Weblogs zur Verbreitung von Literatur erkannt und so berichtet Javier Celaya zum Abschluß einer Kinder- Jugend- und Schulbuch-Tagung in Salamanca (XIV Jornadas de Bibliotecas Infantiles, Juveniles y Escolares):

Sin lugar a dudas, los blogs son una nueva herramienta de comunicación que potencia las competencias de profesores, bibliotecarios, lectores de libros y alumnos. Dado el alto potencial que tienen los blogs en el fomento de la lectura y en la construcción colectiva del conocimiento, más vale que los profesionales del sector del libro empiecen a familiarizarse con estas nuevas herramientas y con el lenguaje multimedia de la comunicación (sonido en formato podcast, imágenes e hipertextos, videoblogs, fotoblogs, etc.), y sobre todo que vayan pensando en el papel que jugarán como herramienta educo-comunicativa en sus futuras acciones de fomento de la lectura.

Javier Celaya ist Herausgeber der Zeitschrift dosdoce, Autor des Blogs Comunicación cultural und hat eine Arbeitsgruppe auf der Tagung zum Thema «Blogs in der Erziehung» geleitet. Er präsentiert die Ergebnisse in dem überaus lesenswerten Essay: «Nuevas tecnologías, nuevos lectores: Cómo fomentar la lectura y la escritura a través de los blogs».

[via docencia.es]

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Abkürzungen – gestern und heute

Seit etwas mehr als einem Jahr arbeite ich nun im Bibliothekswesen, dem ja eine gewisse Affinität zu Abkürzungen – nicht ganz zu unrecht – nachgesagt wird (OPAC, GBV, KVK, SWD, LBS etc.). Aber in der EDV (sic!) wimmelt es ja auch nur so von Abkzn. (www, ftp, http, pdf etc.).
Daß dies im spanischen Alltag genauso ist, und daß wir dabei alle in der Tradition der Römer stehen, macht Miguel A. Román in einem kurzen Essay in «Libro de Notas» deutlich: «Román Paladino – Por las siglas de las siglas»

Esta „moda“ de reducir conceptos polivocablos a sus iniciales no es, como pretenden algunos, nueva ni deleznable. Los romanos ya eran grandes acronimistas, grababan la leyenda SPQR en sus monumentos y RIP en sus tumbas.

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Überdosis an Information? So what?

Wahre Worte eines Wissenschaftlers: Javier Sampedro sagt in der El País-Wissenschafts-Beilage Babelia, daß die Menscheit es schon immer mit einer Überdosis an Information zu tun hatte und daß sie auch schon immer damit zurecht gekommen ist:

La sobredosis de información
de la que tanto nos quejamos no es un problema nuevo, ni es un problema en absoluto: la realidad es una sobredosis de información permanente, confusa e inútil en su abrumadora mayoría, y nunca hemos tenido el menor problema para filtrarla, ignorar casi todo y quedarnos con un boceto que no pesa nada y lo dice todo: un concepto, o una ecuación. No hay que ser un hombre del Renacimiento -ni siquiera el hombre de Cromañón- para salir airoso de este tipo de situaciones. Poco adiestramiento puede requerir cerrar los ojos, y es un arte que nunca se olvida.

Weiterlesen: Javier Sampedro: «En la red científica».
Babelia widmet sich der in dieser Woche stattfindenden Madrider Buchmesse «Feria del Libro de Madrid» und deren Schwerpunkt Wissenschaften. Die Beilage bietet daher zahlreiche weitere Artikel zum Thema Wissenschaft und Literatur.

Artikel, Literatur, Spanisch

Bibliothekare und die Wikipedia

Wikipedia
Wikipedia: entre la buena fe y el caos (dt.: «Zwischen guten Absichten und dem Chaos»)

Internet, como cualquier producto humano, es un reflejo de la sociedad de su tiempo. Uno de los proyectos que refleja de forma más cruda las contradicciones de nuestra época es Wikipedia.

Dieser lesenswerte spanische Artikel auf Kriptópolis beschäftigt sich mit der besonderen Situation von Bibliothekaren, die sich aktiv am Ausbau der Wikipedia beteiligen möchten und dabei auf Interessenskonflikte mit einigen Nutzergruppen der Wikipedia stoßen.
Es gibt auch eine Übersetzung des Artikels ins Englische: «Wikipedia: treading the line between good faith and chaos».
[via El Documentalista Enredado]

Artikel, Informationskompetenz, Internet, Literatur, Spanisch

Zukunftsvisionen der digitalisierten Literatur

In the new world of books, every bit informs another; every page reads all the other pages.

Seit langem das Beste was ich über Digitalisierung von Literatur, Vernetzung und kollaborative Erschließung gelesen habe: Ein ausführlicher, sehr gut verständlicher und nicht ganz ironiefreier Artikel von Kevin Kelly in der New York Times: «Scan This Book!»
Die 14 DIN-A4-Seiten (nicht abschrecken lassen, Lektüre lohnt!) können über diesen Link ausgedruckt werden.
[via netbib & filmtagebuch]

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Dissertationen online veröffentlichen

Der Tagesspiegel berichtet heute von den Vorteilen der Online-Veröffentlichung von Doktorarbeiten:

Ein bisschen Computerkenntnisse, ein PDF-Writer und ein Internetanschluss reichen heute aus, um die eigene Dissertation für ein breites Publikum zu publizieren – und dabei Geld zu sparen. Fast alle deutschen Universitäten ermöglichen mittlerweile die digitale Veröffentlichung von Abschlussarbeiten, und die Absolventen nehmen das Angebot an: Schon mehr als jeder Dritte veröffentlicht nach Auskunft der Deutschen Bibliothek in Frankfurt seine Dissertationen online.

Weiter im Tagesspiegel-Artikel «Doktor digital».
[via IB Weblog]

Ausführliche Infos wie man E-Dissertationen der Universität Hamburg sucht oder veröffentlicht bietet die Stabi Hamburg auf ihrer Website.

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