NDR-Google-Film als Media-Box

Media-Box Google-FilmMedia-Box Google-Film
Den Anfang Juni im NDR ausgestrahlten Film «Google – die Macht einer Suchmaschine» gibt es nun auch auf den Seiten von tagesschau.de als Media-Box in einem sehr webgerechten Format aufbereitet. In einer Art Multimedia-Dossier werden einzelne Filmausschnitte mit passenden Screenshots und Texttafeln begleitet. Aus 30 Minuten Film wurden 29 einzelne Videoeinheiten.
Ein weiterer Schritt in Richtung Verschmelzung der Medien, die uns umgeben, hier Internet und TV. Sowohl inhaltlich, als auch formal. Das hat was.
[via onlinejournalismus.de]

Videos der Wikipedia-Academy

Wikipedia
Am Wochenende fand in Göttingen die Wikipedia-Academy statt (siehe auch Hinweis auf «Text & Blog»). Erste Video-Mitschnitte stehen schon im Netz. Wer das Video-Format .ogg nicht abspielen kann, sei auf den guten Open-Source-Video-Player VLC media player verwiesen.
[via netzpolitik.org]

Update 11:20 Uhr: heise online berichtet, daß Prof. Mittler (Direktor der SUB Göttingen) die «Wikipedia als Vorbild der Bibliotheken» sieht.

México – Angola: Mexikos zweiter Streich?

Omar Bravo
Heute ist es soweit: das zweite Spiel «meiner Mexikaner» steht auf dem Plan: Um 21 Uhr Mexiko-Angola in Hannover.
Wenn die spanische Sportzeitung marca sich da mal nicht irrt, in Angola einen leichten Gegner für México zu sehen: «México busca sentenciar el pase a octavos ante una débil Angola» (dt: «Mexiko will das Achtelfinale über ein schwaches Angola klarmachen»). Die Angolaner (das einzige Team Akrikas bei der WM, das auch einen afrikanischen Trainer hat) haben gegen Portugal kein schlechtes Spiel abgeliefert und standen sicher in der Abwehr (siehe auch Artikel auf fifawordcup.com: «Das afrikanische Bollwerk»). Das wird gar nicht so einfach. Als Fan der TRI rechne ich trotzdem mit einem knappen Sieg.
Spannende Frage am Rande: Schafft es heute Fluppen-Trainer Ricardo La Volpe, sich an das FIFA-Rauchverbot zu halten? – Wie dem auch sei: ¡México! – ¡México! – ¡México! – ¡Ra Ra Ra!
Wer zur Einstimmung auf das Spiel heute abend noch ein paar bewegte (und bewegende) Bilder sehen möchte, dem empfehle ich das Video «Partido México – Iran», das nicht die Tore der Mexikaner in den Mittelpunkt stellt, sondern die Spieler und ihre Emotionen. Sehr bewegend, noch einmal die Bilder vom weinenden Torwart Óscar Sánchez zu sehen, der ja kurz vor der WM seinen Vater verloren hat und der nach Spielende von seinen Mitspielern getröstet wird.
Im Lied zum Video heißt es «Quiero que está noche sueltes todas las alegrías». Möge dies das Motto des heutigen Abends werden, und der Fußballabend in eine Nacht der großen Freude münden…
Update 23:10 Uhr: Hat leider nicht geklappt. Ein 0:0, schade, aber weiterkommen werden wir trotzdem.

YA WEEE, Edgars Video

Da gibt es den kleinen Edgar (11) aus Monterrey in Mexiko, der fährt mit seinen Eltern in den Osterferien aufs Land. Das machen sie jedes Jahr und jedes Jahr halten die Primos (dt: Cousins) von Edgar per Videokamera die gemeinsam verbrachten Ferientage fest.
Dieses Jahr nehmen sie aber ein besonderes Video auf und laden es auf die auch in Lateinamerika sehr beliebte Plattform YouTube hoch. Dort ist es bis heute über 1 Mio (!) mal angesehen worden und gleich geht der Zähler nochmal eins hoch:

Daraufhin gibt es eine Unzahl von Verarbeitungen dieses Videos, der kleine Edgar wird auf einen Schlag berühmt, ein zweifelhafter Ruhm, wohl wahr. Aber ehrlich gesagt, gelacht hab ich auch, über das Original und erst recht über über die lustigen Nachbearbeitungen. Weiter lesen

Eurovision Song Contest-Nachlese

Lordi ohne Maske
Das bestes Resumee zum Eurovision Song Contest 2006 gab für mich wildbits in folgenden Zeilen:

Texas Lightning und seine fabelhafte Sängerin Jane Comerford hätten wirklich einen besseren Platz verdient, aber nötig haben sie ihnen nicht. Sie sind einfach gut, auch wenn nicht jeder Country Musik mag. Ihr einziges Problem war wohl, daß (sich) die Qualität des Songs “No no never” erst bei(m) zweiten und dritten Mal hören erschließt, einen dann aber nicht mehr loslässt.

Zu den Gewinnern aus Finnland: Wenn die netzeitung schreibt: «Lordi nie ohne Maske», dann irrt sie. Denn hinter der Maske steckt ein Komponist, dem kein Weg zu schade ist, beim Grand Prix zu triumphieren, wenn er nicht für Deutschland starten darf 😉 Siehe Foto in groß, dort ist er ohne Maske zu sehen und gut zu erkennen.
Neben Texas Lightning hat mir Sibel Tüzün mit Superstar (Video bei YouTube) gefallen. Ich mag es, wenn sie mit der Stimme so schön hoch geht.

Texas Lightning Pressekonferenz Athen

Texas Lightning sangen in dieser Woche (Montag) auf der Pressekonferenz in Athen Ihren Grand-Prix-Song «No No never» live und auch auf griechisch.
Viel Glück für den morgigen Grand Prix-Auftritt von Texas Lightning. Die Hamburger Band um die Australierin Jane Comerford und das Dittsche-Dream-Team Olli Dittrich und Jon Flemming Olsen geht morgen auf Startplatz Nr. Acht (meine Glückszahl!) ins Rennen. Die Gesamstartliste gibt es auf den Seiten des NDR.
Wer den Song nochmal im Original hören und sehen möchte, dem sei dieser YouTube-Link angediehen (oder einer von diesen) und wer lieber nochmal etwas darüber lesen möchte, dem empfehle ich die oben zitierten Artikel zu den Bandmitgliedern und den lesenswerten Tagesspiegel-Artikel von Christian Schröder: «Hut ab – Morgen singt die Country-Band Texas Lightning in Athen für Deutschland. Eine Begegnung».

La oreja de Van Gogh: Guapa

La Oreja de Van Gogh
Seit 10 Jahren gibt es die spanische Pop-Gruppe «La oreja de Van Gogh». Das Ohr von Van Gogh? ja, seltsamer Bandname, aber wenn es Blogs gibt, die «La maté por un yogur» heißen (zu dt.: «Ich habe sie wegen eines Joghurts umgebracht»), ist auch dieser Name legitim. Doch ich schweife ab. Zurück zu LOVG:

Am 25. April 2006, genau zu ihrem 10. Jahrestag, haben die Bandmitglieder Pablo Benegas, Xabi San Martín, Álvaro Fuentes, Haritz Garde und Amaia Montero ihr 4. Album veröffentlicht: «Guapa». Weitere Infos zur Gruppe in der Wikipedia (spanisch / deutsch).
Auch wenn die hübsche Sängerin Amaia Montero in dem neuesten Video wie eine Mischung aus Barbara Schöneberger und Mutter Beimer, verkleidet für den Lumpenball, daherkommt, gefällt mit der Song: Muñeca De Trapo.

Direktlink YouTube

Seichter Pop-Kitsch, ich weiß, doch ich stehe dazu, mir gefällt’s. Wer allerdings das Lumpenkleid so furchtbar findet wie ich, freut sich vielleicht über dieses hübsche Outfit von Amaia im weißen Kleidchen beim Live-TV-Auftritt (live? – naja, sagen wir: ‘auf live gemimt’) im Latino-Frühstücksfernsehen «Despierta America»: Das Video «Muñeca De Trapo – live im TV» gibt es ebenso bei YouTube.

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