Wandsbek: Stadtteil-Impressionen östlich der Alster

Japanische Kirschblüten in der KattunbleicheDer Balkan-Grill in der Lengerckestraße

Viele Ignoranten westlich der Alster oder Menschen aus sonstigen Gebieten der Hansestadt, die ihr Viertel nur ungern verlassen, glauben mir ja nie, wie schön es hier in Wandsbek ist. Sie kennen unseren Stadtteil entweder gar nicht, oder haben sich ihr Bild beim Durchfahren durch die Wandsbeker Marktstraße gemacht. So schütteln sie meist ungläubig den Kopf, wenn ich Ihnen erzähle, wie schön es im Stadtteil Wandsbek (nicht zu verwechseln mit dem mit über 400.000 (!) Einwohnern bevölkerungsreichsten gleichnamigen Bezirk von Hamburg) ist.

Staatsarchiv und Japanische Kirschblüte in der Kattunbleiche

Deshalb zeige ich hier wieder mal ein paar Aufnahmen, die ich in den letzten Tagen in Wandsbek gemacht habe (auf Klick seht Ihr die Fotos bei Flickr in groß). Stadtteilimpressionen aus dem Osten der Hansestadt, sozusagen. Hier oben zu sehen das Staatsarchiv, das ich letztes Jahr an Ostern schon mal mit ein paar Fotos vorgestellt hatte. Momentan zieren die japanischen Kirschblüten das Straßenbild in der Kattunbleiche. Eine schöne Farbkombi: das Rosa der Blüten im Kontrast zum strahlend blauen Himmel und der gelben Uhr, die neben der Zeit auch den Weg zum Wandsbek Quarree zeigt.

Balkan-Grill mit Außenbestuhlung Meine Nachbarn im Lengerckestieg haben an Ostern den Balkan-Grill neu eröffnet (vom Anstrich mit einem zumindest gewöhnungsbedürftigen Blau war letztes Jahr hier auch schon mal die Rede). Neben der Möglichkeit hinter dem Haus im Biergarten zu sitzen, kann man seit zwei Tagen jetzt auch direkt vor dem Haus speisen. Das scheint sich aber beim Zielpublikum noch nicht rumgesprochen zu haben. ;-)

Wandse Tja, und insgesamt ist es ein Glücksfall, dass so viel Natur in diesem Stadtteil erhalten wurde, sei es der Mühlenteich, an den es mich immer wieder gern zum Lesen und zum Sonnetanken zieht, oder die leise vor sich hinplätschernde Wandse, die hinter meinem Haus vorbeizieht. Apropos vorbeiziehen, wie überall sonst, zieht auch hier in Wandsbek der Mond vorbei. Und geht auf. «Der Mond ist aufgegangen», das kennt jeder, nicht wahr? Doch dass der Autor dieser Zeilen, Matthias Claudius, ein Wandsbeker ist, das ist vielen unbekannt. Deshalb sollen die Stadtteilimpressionen mit seinem berühmten Text abgeschlossen werden, rezitiert von der wunderbaren Schauspielerin Elisabeth Flickenschildt:


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14 Gedanken zu “Wandsbek: Stadtteil-Impressionen östlich der Alster

  1. Vielleicht sollte ich bei meinem nächsten Hamburg-Besuch wirklich mal die Innenstadt links (im wahrsten Sinne des Wortes) liegen lassen und mich in die Ostbezirke begeben!

  2. Schöne Bilder! Und der Balkan-Grill ist auch wieder geöffnet. Deine Aussagen über diesen wirklich schönen Ort in der Stadt können wir nur bestätigen. Auf der Marktstraße ist das Treiben und der Verkehr und direkt hinter den Häusern ist es gemütlich und ruhig. Wir freuen uns sehr in ein paar Tagen dieses Lebensgefühl mit dir teilen zu dürfen. “Der Wandsbeker Bothe war die erste deutsche Volkszeitung”!!! Diese Zeile hat mich auch überrascht. Aber das Leben ist ja voller Überraschungen. Schönen Sonntag noch in Hamburg wünschen Sonja und Thomas.

  3. @Elke: Ja unbedingt, es gibt ja außerdem noch das leckere Eis bei Giovanni L. zu testen. You’re welcome!

    @Thomas: Danke, ich freue mich auch schon auf Euren Besuch. Und das Eis in unserer neuen Eisdiele im Quarree wolltest Du ja im Mai auch einer kritischen Prüfung unterziehen. ;-)

  4. Eine schöne Hommage an den eigenen Stadtteil. Da kann es mit der Ehrenbürgerschaft ja nicht mehr lange dauern ;-).

  5. Danke Herr Quintus, aber nach knapp vier Jahren ist es sicher noch zu früh für diese Ehre(nbürgerschaft). ;)

  6. Ach, siehst mal: Das alte Wandsbek.
    Klar ist das schön. Aber wer mag dort wohnen?
    Vor allem, wenn man dort aufgewachsen ist! ;0)

    Schöne Grüße aus Hamburgs Wilden Westen!

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