Aus der Bibliothek: Schirme, Social-Media-Stelle und Studium

Bei Regen auf den Schließfächern geparkte Schirme in der Stabi
Foto in groß

Wenn’s in Hamburg regnet (und das passiert ja immer mal wieder), dann sieht es im Bereich der Schließfächer in der Stabi immer so aus. Wem dieses Bild zu schief ist, der findet es im Twitter-Account der Stabi (@stabiHH) auch gerade vor. Wie dort geschrieben, ist das auch ein beliebtes Foto-Motiv.

Apropos Stabi: für die, die es noch nicht mitbekommen haben: seit dem 1. Dezember wurde meine Social Media Stelle in der Stabi von einer halben auf eine dreiviertel Stelle aufgestockt. Unbefristet. Ich arbeite also ab sofort weniger freiberuflich und noch mehr im Dienste der Stabi. Von Montags bis Donnerstags.

Wie wichtig und vielfältig die Arbeit in Bibliotheken ist, zeigt übrigens sehr schön ein Feature auf DRadio Wissen, das ich heute auch den Lesern der Bibliothek vorgestellt habe: Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf DRadio Wissen:

Bibliotheken begleiten manchen ein Leben lang. Statistisch gesehen sind sie die am stärksten genutzte Einrichtung, um sich zu informieren, zu bilden und unterhalten zu lassen. Über 200 Millionen Mal werden deutsche Bibliotheken im Jahr besucht und liegen damit weit vorn, noch vor dem Kino- oder Fußballspielbesuch.

In diesem Sinne freue ich mich auch persönlich auf die gerade gewachsene Herausforderung.

8 Gedanken zu “Aus der Bibliothek: Schirme, Social-Media-Stelle und Studium

  1. Ich möchte dich an dieser Stelle auch nochmal zu deinen Aufgaben in der Bibliothek beglückwünschen.

    Die Bibliotheken sind unverzichtbarer Bestandteil meines Studiums und ich arbeite sogar lieber dort, als mancher Vorlesung zu lauschen, auch wenn ich mir hier in Leipzig manchmal mehr E-Books, mehr Scanner und vor allem einen zeitgemäßeren Web-OPAC wünsche, der mir einen Download der Bibliografie für BibLaTeX/BibTeX anbietet.

  2. @Tobias: Danke für die Glückwünsche.
    Freut mich, dass Du gern in der Bibliothek arbeitest. Hier in der Stabi Hamburg arbeiten die Leute auch offensichtlich gern, bei uns ist die Bude immer voll. Zum OPAC: die Benutzung könnte wirklich nutzerfreundlicher sein, das wissen auch die Bibliotheken, aber das ist ein sehr komplexes Problem. Zur BibLaTex-Problematik: Kennst Du Zotero? Da gibt es sogar einen BibLaTeX export translator.

  3. Ja, ich kenne Zotero, spiele aber bereits mit dem Gedanken Mendeley einzusetzen. Hier in Leipzig wird offenbar gerne Citavi verwendet, dass mich aufgrund seiner Windows-Lastigkeit wenig überzeugt hat. Was ich suche ist ein simpler Button, wie bei GoogleBooks bzw. Scholar, anstelle der für meine Zwecke recht unbrauchbaren “ISBD” bzw. biblografischen Formate .

  4. @ Tobias:

    Wenn ich mich recht erinnere, ist der Citavi BibTeX Export nicht zu gebrauchen (es sei denn Du magst manuell in grossem Umfange nachbessern — selber schreiben is fixer).

    Mendeley hat seine Vorzuege und wird vor allem zuverlaessigst weiter entwickelt, allerdings hatte ich da zumindest vor ca. einem Jahr auch noch Probleme mit dem BibTeX Export, vor allem bei Sonderzeichen fuer Namen usw.

    Ich hab eben mal einen Freund konsultiert, der sich gerade in BibLaTeX eingearbeitet hat: Fazit, er macht fast alles von Hand, dafuer hat er am Ende sauberen BibTeX code. Seine Kommentare: BibLaTeX geht wohl gut mit UTF8 um, aber BibTeX nicht, er meinte Biber sei hier eine Loesung. Guck also mal nach, evtl. liegen einige der Bugs «nur» am character encoding der Textdateien.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die BibTeX Eintraege aus Google Scholar, Datenbanken und OPAC selten wirklich 100%ig zu uebernehmen sind. Ich musste eigentlich jeden Export irgendwie nachbereiten. Sorry, dass ich nicht genauer aus eigener Erfahrung sprechen kann. Solange ich es brauchte, hab ich mir Jurabib zurecht gefrickelt und Google Scholar / OPAC Exporte per Hand aufgehuebscht & passend gemacht.

    (Ich vor Kurzem zwei Artikel zum Thema Wahl der «richtigen» Literaturverwaltung verfasst, evtl. sind da ja noch hilfreiche Tipps dabei: How To Choose A Reference Manager & The Beginner’s Guide to Choosing A Reference Manager.)

    Viel Erfolg beim BibTeX’n!

  5. Zotero ist wirklich praktisch, was die Integration mit dem Browser (leider ausschließlich Mozilla Firefox) betrifft. Mendeley kann man nahtlos auf alles zugreifen lassen, was man mit Zotero erfasst hat – und Mendeley ist für Bib(La)TeX-Benutzer sicher nicht die schlechteste Wahl. Ein Tipp zur Recherche: Schau dir mal OCLC WorldCat an – die Kataloginhalte der Bibliotheken im GBV (darunter die SUB Hamburg) sind dort ziemlich komplett zu finden, aber die Übergabe der bibliographischen Daten ist dort z.T. besser gelöst als in den Katalogen des GBV selbst.
    Kurz gesagt: Ich würde an deiner Stelle mal die Werkzeugkette WorldCat – Zotero – Mendeley – BibTeX-Datei ausprobieren.

  6. @Anny: Vielen Dank für deine Tips. Biber werde ich mir unbedingt ansehen und dich bei Twitter über den Stand von Mendeley und BibTex bzw. BibLaTeX informieren.

    @Lambert Heller : Vielen Dank für deinen Kommentar. WorldCat scheint eine interessante Ergänzung zu sein und ist zumindest etwas handlicher bei der Zitation als mein WebOPAC.

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