Oliver Kalkofe: Lieber Gutmensch als Arschloch
https://www.youtube.com/watch?v=l6VSr3l_v-Q
Danke, Kalkofe. In Deinem Kommentar zu Hass und Dummheit hast Du die richtigen Worte gefunden. Ich mochte Dich schon immer.
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https://www.youtube.com/watch?v=l6VSr3l_v-Q
Danke, Kalkofe. In Deinem Kommentar zu Hass und Dummheit hast Du die richtigen Worte gefunden. Ich mochte Dich schon immer.
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Regelmäßigen Leserinnen und Lesern dieser Rubrik dürfte aufgefallen sein, dass es hier verdammt oft um politische Themen geht. Aber dieses Mal hat sich als Tweet der Woche nicht nur einer mit Bezug auf die aktuelle Tagespolitik durchgesetzt, sondern er deckt gleichzeitig noch die jüngere politische Zeitgeschichte Deutschlands ab. Die @SchlimmeHelena fragt zurecht:
Langsam frage ich mich, wie lange Kohl wohl noch Bundeskanzler bleiben will.
— Liebe Helena ? (@SchlimmeHelena) August 10, 2015
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Alle, die vor einigen Tagen schrieben «Dieses peinliche Video der NPD Trier ist besser als jede Satire» (wie z.B. die Huffington Post), irrten. Der Hirnschrott der Neonazis aus Trier konnte durch diese heute veröffentlichte passgenaue Satire noch getoppt werden:
Kann. Nicht. Mehr. Danke, Jan Böhmermann und Team. Wird Zeit, dass es wieder losgeht mit dem Neomagazin Royal. Dazu passend auch ein kurzweiliges Interview, das Thomas Lückerath mit Jan Böhmermann für DWDL geführt hat und das mit den Worten Böhmermanns endet: „Penis geht immer“.
«Wenn man also nicht der Meinung ist, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten, dann sollte man das ganz deutlich kund tun. Dagegen halten. Mund aufmachen. Haltung zeigen», so Panorama-Chefin Anja Reschke in Ihrem Kommentar zur Hetze im Internet.
So wahr. Danke, Anja Reschke.
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Anja Reschke: Bei Hetze im Internet – Haltung zeigen!Weiterlesen »
Im Kontext von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus wird ja gern die Angst vor Überfremdung ins Spiel gebracht. Wie absurd und geradezu lächerlich dieses „Argument“ ist, zeigt der Tweet der Woche von @stinkstevel:
https://twitter.com/stinkstevel/status/620665346064805889
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Egal ob Freital oder Hamburg-Jenfeld, in diesen Tagen muss man sich doch sehr wundern, wie menschenverachtend die Reaktionen von Rassisten sind, für die ich mich weigere den Euphemismus „besorgte Bürger“ zu akzeptieren. Wenn man dann noch die teilweise tendenziöse und die deutschen Stammtische bedienende Berichterstattung (nicht nur der BILD-Zeitung, von der man nichts anderes kennt, sondern auch) der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten betrachtet, etwa den von Sigmund Gottlieb moderierten Brennpunkt zum Referendum in Griechenland («Wer hetzt?»), ist man nur noch schockiert über die geistigen Brände, die hier von den Brandstiftern gelegt werden. «Remember Rostock-Lichtenhagen?» fragt Saša Stanišić zurecht in Bezug auf den Brandstifter Markus Söder.
Wer sind und was bewegt eigentlich die Menschen, deren Ängste so bewusst von schäbigen Populisten geschürt werden? Dazu hat – wie ich finde – @MaoriHH den Tweet der Woche geschrieben:
Menschen, die keinen Krieg kennen, poltern gegen Flüchtlinge. Menschen, die noch nie ihr Erspartes verloren haben, gegen Griechen.
— Maori (@Maori) July 8, 2015
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Eindeutige Antworten in der Griechenlandkrise gibt es nicht, schreibt Michael Thumann (Außenpolitischer Korrespondent der ZEIT) zurecht auf ZEITonline. Wenn man sich aber auf die Suche nach den Schuldigen für die verheerende aktuelle Situation von Griechenland macht, muss eine Gruppe definitiv immer und ganz unbedingt genannt werden: die Hedgefondsmanager. Im Tweet der Woche von @bov auf den Punkt gebracht:
FAZ: "Athen treibt Hedgefondsmanager in den Wahnsinn".
Wie sollte man da nicht Fan der griechischen Regierung sein?— bov bjerg ? (@bov) July 3, 2015
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Die spanische Tageszeitung El País berichtet heute in ihrem Blog über den viralen Erfolg des Solidaritätsvideos von Griechen in Spanien: ¡Todos somos Grecia! (Wir sind alle Griechenland). Über 200.000 Aufrufe in einem Monat (auf mehreren Plattformen). Hochgeladen von der Plataforma Auditoría Ciudadana de la Deuda (PACD), mit englischsprachigem Portal unter www.auditamosgrecia.org/en/ erreichbar.
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