FC St. Pauli

AFM-Shirt von St. Pauli

Mein AFM-Shirt - gleich anprobiert: passt! ;-)

Die Abkürzung AFM steht beim FC St. Pauli für Abteilung Fördernde Mitglieder. So ein Förderndes Mitglied bin ich Anfang des Jahres geworden (siehe mein abgeschickter Mitgliedsantrag FC St. Pauli). AFM hatte Neu-Mitgliedern und deren Werbern AFM-Shirts in Aussicht gestellt (Aktion: Mitglieder werben Mitglieder). Heute kam meines an (siehe Foto oben), und meine „Werberin“, Frau Jekylla, bekam Ihres hoffentlich heute auch (denn am heutigen Tag kann sie es gleichzeitig als Geburtstagsgeschenk von St. Pauli betrachten).

Am Montag-Abend im super wichtigen Spiel gegen Augsburg bin ich natürlich in der Südkurve mit meinem AFM-Shirt am Start. Forza St. Pauli!

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Stanis Unwetter-Taktik gegen Fortuna Düsseldorf

Für das extrem wichtige Auswärtsspiel von St. Pauli in Düsseldorf am Montag hat Stani die Unwetter-Taktik vorgegeben:

Am Anfang war die Eiszeit. Eine Sturmflut für die letzten Spiele. Wie ein Hurricane werden wir über den Platz fegen. Mit Blitz und Donner wird es heute beim Gegner einschlagen. Über die Außenbahnen werden wir mit einer Flutwelle über den Gegner kommen.

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, was meint der Trainer damit und wie darf man sich die Vermittlung dieser Taktik an die Mannschaft vorstellen: er wird ihr diesen Text vorlesen. Zuvor hat er sich folgende Choreographie ausgedacht:

In der Besprechung hängt ein großer Zettel an der Wand. Die Jungs sehen nur die Überschrift: „Unwetter-Taktik“. Da denk dann jeder: Oh Gott, was hat der Alte denn jetzt schon wieder für eine Idee. Dann müssen sie die Augen schließen und wir schalten den Ghetto-Blaster an. Da gibt es ein Lied von Scooter, das beginnt mit einer ganz tiefen Stimme und schafft Atmosphäre. Dann lese ich die Aufstellung vor und anschließend einen Text: [s.o.]

Alles nachzulesen in Stanis Interview im Hamburger Abendblatt: „Morgens tanze ich mit meinem Hund„.

Hätte gerne gewusst, welchen Song von Scooter er den Jungs da vorspielt. Finde diese Musik ja ganz grausam, aber wenn’s hilft, die Boys in brown zu pushen, soll’s mir recht sein. Wenn Stani mit Scooter den Jungs Feuer unterm Arsch macht, diese dann selbigen bewegen und in Düsseldorf Fast & Furious spielen…

[via Fabulous St. Pauli]

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Erzwungener Fan-Boykott im Rostock-Spiel am Millerntor: Ultras treten Fanrechte mit Füßen

Beklemmende Sitaution am von den Ultras blockierten Eingang zur Südkurve

Wir haben heute in einem wichtigen Spiel gegen Hansa Rostock 2:0 gewonnen. Das war das Positive, was wir heute als Fans des FC St. Pauli erfahren durften. Dem ging aber etwas voraus, was so ungeheuerlich ist, dass ich immer noch nicht glauben kann, dass Fans eines Vereines so dermaßen respektlos mit anderen Fans (des gleichen!) Vereines umgehen, wie es heute die Ultras in der Südkurve gemacht haben. Man kann von Glück sagen, dass die mit diktatorischer Selbstherrlichkeit unterdrückte Mehrheit der Fans, die ihre Plätze in der Südkurve einnehmen wollten, so besonnen waren, eine aufkommende Panik zu vermeiden.

Was war geschehen?

Die Ultras beschlossen, dass die ganze Südkurve aus Protest gegen die Beschränkung des Kartenkontingentes für die Rostock-Fans die Stehplätze auf der Süd während der ersten fünf Minuten leer lässt und erst dann die Süd betritt. Viele Fans, und dazu gehörte auch ich, fanden diese Aktion nicht zielführend und auch nicht unterstützenswert. Ich vertrete die Meinung, wer einen solchen Protest machen möchte, der soll das tun, aber die anderen, die sich diesem Protest nicht anschließen möchten, dürfen nicht gewaltsam davon abgehalten werden, ihre Stehplätze in dem Moment einzunehmen, in dem sie es für richtig halten. Unverantwortlicherweise haben einige wenige (gut vorbereite und früher ins Stadion hinein gelassene) Ultras dann innerhalb des Stadions die Zugänge blockiert. Wir standen in dem Bereich, der auf obigem Foto zu sehen ist, und wurden nicht durchgelassen.

Ich hatte wirklich die große Befürchtung, wenn der Druck der dahinter liegenden Menschenmenge (immerhin einige Hundert) zu groß werden würde, dass es zu einer Panik kommen könnte. Wir haben die Sicherheitskräfte auf diese Gefahr angesprochen und die meinten nur, sie hätten die Info weitergegeben und könnten ansonsten nichts tun. Man mag vermuten, dass weder von der Polizei noch von den Ordnern eingegriffen wurde, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Da vorne vor der ins Stadion drängenden Masse zu stehen, die sich lauthals gegen diese ungerechtfertigte Anmaßung von Hausrechten, die die Ultras gar nicht haben, zu wehren, war jedenfalls alles andere als ein gutes Gefühl.

Was für eine widersprüchliche Situation: Die Ultras wollen sich wegen der Beschränkung der Karten für Rostock-Fans für Fan-Rechte einsetzen und beschränken den eigenen Fans des FC St. Pauli den Zutritt zum Spiel zu dem Zeitpunkt, den diese gute finden. Sie beschränken somit unsere Fanrechte. Absolut unverantwortlich. Heute ist sehr viel an Fan-Kultur kaputt gegangen und die Ultras haben für mich jegliche Legitimation verloren, diese Aktion als eine gemeinsame Aktion der Südkurve zu verkaufen. Es war ein 5-minütiger Boykott, der nur unter Zwang und passiver Gewalt entstanden ist, und der letztlich nur durch unsere besonne Art nicht dazu geführt hatte, dass es zu nicht zu Schlimmerem gekommen war. Der Spieltag hat für mich zwei Verlierer: den FC Hansa Rostock und die Ultras.

Erik, der von dieser schlimmen Entwicklung heute genau so geschockt war wie die meisten in der Südkurve, hat ebenfalls deutliche Worte für dieses die Fankultur mit Füßen tretende Verhalten der Ultras gefunden: Stadionschutz Ultra Sankt Pauli.

Update I, 23:45 Uhr – MoPo: Krieg der St. Pauli-Fans.

Update II, 29.3.10, 16:40 Uhr – Spiegel Online: Blockade statt Boykott auf St. Pauli –Wie weit dürfen Ultras gehen?

Update III, 29.3.10, 17:15 Uhr – Santa Pauli:

Was nach außen wie eine solidarisch leere Südkurve aussah, war innen eine Zwangssolidarisierung übelster Sorte.

Auch Jekylla hat deutliche Worte gefunden und beschreibt nachvollziehbar, welchen Schaden die USP angerichtet haben: Fanrechte: die Freiheit der Andersdenken und USP.

Update IV, 29.3.10, 19:45 Uhr – ZEIT online:

Weil sie andere Fans zum Boykott zwangen, haben die St.Pauli-Ultras weiteren Kredit verspielt.

St.Pauli-Ultras – Wie männliche Cheerleader.

Update V, 30.3.10, 13:00 Uhr – 11 Freunde:

Am Sonntag protestierten Ultras des FC St. Paulis gegen die Beschneidung von Fanrechten – indem sie Fanrechte beschnitten. Die Aktion zeigt vor allem eines: In keinem Stadion wirken die Ultras so deplatziert wie am Millerntor.

Ultramoderne am Millerntor & Interview mit Sven Brux: Wie St.Pauli-Fans die Blockade sehen: »Eine Gratwanderung«.

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St. Pauli – Oberhausen: 5:3 bei Hamburger Wetter

Die Anzeigentafel nach dem Spiellende: St. Pauli siegt 5:3 gegen Oberhausen

Nach der dritten Niederlage in Folge hat Stanislawski vergangenen Montag eine Brandrede (siehe auch Video) gehalten, die offensichtlich Wirkung zeigte. Nach der 1:2 Niederlage bei 1860 meinte Stani:

Ab heute wird die Reset-Taste gedrückt. Wir fangen wieder bei null an. Wir haben 0:0 Tore und null Punkte.

Nun haben wir in dieser Mini-Serie der letzten 9 Spiele bis zum 9. Mai 2010 drei Punkte und 5:3 Tore. Ich wiederhole 5:3 Tore! Was für ein Spiel. Zuhause drei Dinger bekommen, ist natürlich wenig schmeichelhaft für einen Verein, der durchaus das Potential zum Aufstieg in eine Etage obendrüber hat. Aber fünf eigene schießen, das muss man auch erst mal bringen. Insgesamt ein verdienter Sieg eines Teams, das Moral und Wille zum Sieg gezeigt hat. Und das gegen starke Oberhausener, die es ganz sicher verdient haben, in der 2. Liga zu bleiben.

FC St. Pauli, Fußball

Dauerkarten-Debakel beim FC St. Pauli

Müllsortierung am Rande der Dauerkartenschlange am Millerntor Wir haben heute von 10 bis 15 Uhr am Millerntor angestanden, um unseren Antrag auf eine Dauerkarte abzugeben. Vollkommen umsonst. Als noch etwa 500 Leute (geschätzt) vor uns waren, kam die alle Hoffnungen zerstörende Durchsage über das Mikrofon am Vereinsheim: es gibt keine Karten mehr. Bei 2.000 von den Ultras entgegen genommenen Anträgen für die Südkurve war Schluss. Bin zu enttäuscht, um mehr darüber zu schreiben und verweise deshalb auf Erik und Jeky.

Das tut weh.

[Update 3.3.10, 10 Uhr: Das Dauerkarten-Debakel hat’s jetzt auch in die BILD geschafft: «Wer darf hier eigentlich singen?»]

Bedanken möchte ich mich aber ausdrücklich bei Jeky und Curi0us, die mit einer netten Böllerwagen-Aktion das mobile Grillen in der Schlange in neue Sphären geführt haben:

Hier wird im Bollerwagen gegrillt! #fcsp

FC St. Pauli, Fußball

Fabelhafte Atmosphäre bei St. Pauli – KSC

Für @Jeky, die irgendwie doch bei uns ist. #fcsp

Dieses und weitere Fotos des gestrigen siegreichen Spiels gibt’s samt beschreibendem Text als Galerie bei Posterous zu sehen: Fotoimpressionen vom Spiel St. Pauli – KSC. Video-Eindrücke mit Ton liefert Erik in seinem Blog: FC St. Pauli 2 – KSC 1: Heute war das Millerntor dieses eine Tor besser.

Es war wieder einmal großartig und man fragt sich, wo soll das noch alles hinführen? In die Erste Liga, klar. 😉

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