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Spanien entdeckt eines der großen Kommunikationsphänomene

Wie um meine gestern aufgestellte These zu unterstützen, dass die spanischen Blogs dem Rückgang der Interneteuphorie in Spanien entgegenwirken werden, veröffentlicht La Vanguardia heute folgende Zeilen über „eines der großen Kommunikationsphänomene“:

Los diarios personales se confirman como uno de los grandes fenómenos comunicativos surgidos en internet.
Detrás hay desde aficionados a periodistas, pasando por profesionales y aficionados a cualquier materia.

Der Artikel „Los diarios personales sacuden la red“ ist nach kostenloser Registrierung im Volltext online zugänglich. Lektüre lohnt sich, trotz einiger Binsenweisheiten (wie z. B. „Sin duda hay blogs buenos y malos, pero esto también pasa con los medios profesionales“ – … aha!)

Artikel, Spanisch

Sinkende Netzquote und steigende Originalität

Internetquoten EuropaClub de la Máquina del Pan
Spanien verliert bei der Internetnutzung weiter an Boden“ schreibt Ralf Streck in seinem Telepolis-Artikel und argumentiert: Zu wenig DSL- und insgesamt zu teure Zugänge sind schuld daran.
Das wird sich bald ändern, denn die neue sozialistische Regierung ist bereits aufgefordert, hier Abhilfe zu leisten.
Außerdem entsteht in Spanien gerade ein ähnlicher Hype um Weblogs wie bei uns. Diese werden immer beliebter und bringen so kuriose und interessante Blogs wie z.B. „El club de la Máquina del Pan“ (dt.: Der Club der Brotmaschine) mit stets originellen Brotrezepten hervor.

Artikel, Internet

225 Jahre „Neue Zürcher Zeitung“

NZZNZZ-Timeline
Erste Ausgabe 12. 01.1780 (NZZ) | Timeline

Sie ist seriös, gelegentlich etwas tütelig, aber eine feste Bank: Heute wird die „Neue Zürcher Zeitung“ 225 Jahre alt.

schreibt Peter Glotz im Tagesspiegel zum beeindruckenden Geburtstag dieser wichtigen europäischen Tageszeitung.
Die NZZ selbst stellt anläßlich ihres Birthdays im Rahmen des Artikels „225 Jahre «Neue Zürcher Zeitung» Den liberalen Werten verpflichtet“ ein interessantes Tool vor: die NZZ-Timeline, ein (allerdings in Flash gewerkelter!) Zeitstrahl, der 225 Jahre mit den wichtigsten geschichlichen Ereignissen und deren Reflektion im Blatt im Abriß darstellt.

Artikel

Opera-Browser kostenlos für Unis

Opera   Firefox

Opera bietet Universitäten und Fachhochschulen ab sofort kostenlose Lizenzen für seinen Internet-Browser an. Nach Aussagen von Opera entstand dieses Angebot als Antwort darauf, dass sich Universitäten und Fachhochschulen zunehmend um die Sicherheitsgefährdung durch das Internet sorgen, die durch den Einsatz von Browsern entsteht.

[via golem.de]
Dazu genügt ja eigentlich ein Umstieg auf Firefox, aber trotzdem gut für Fans von Opera, dem Browser dem ich auch vier Jahre lang den Vorzug gab. Doch jetzt möchte ich eigentlich nicht mehr auf Firefox und seine hilfreichen Erweiterungen verzichten.

Artikel, Internet

Nachtrag zu Mar Adentro

Auch Octavio Rojas beschäftigt sich mit den neuesten Äußerungen von Ramona Maneiro: „Yo estaba detrás de la cámara“ und zitiert auch ein von ihm mit Ramona geführtes Interview.

La confesión de Ramona Maneiro cierra el capítulo de Sampedro, sobre el que pesaba el misterio de quién le había ayudado a conseguir la muerte digna por la que tanto había luchado desde su larga tetraplejia.

Desweiteren habe ich heute mittag im spanischen TV-Kanal telecinco in der Klatsch- und Tratschsendung „El programa de Ana Rosa“ relativ unwürdige Szenen verfolgen können, wie im Stile der nachmittäglichen Talkshows der Bruder von Ramón Sampedro und dessen Frau zum Freitod des Schriftstellers befragt und mit den neuesten Geständnissen Ramona Maneiros konfrontiert wurden, die das Ehepaar -ob Ramonas Hilfe zum Freitod- als Mörderin beschimpften. Übelste TV-Dramaturgie, die der Galizier so eigentlich nicht verdient hat, und die wieder einmal zeigt, wie sensibel dagegen Alejandro Amenábar in seinem Film mit der schwierigen Materie umgegangen ist.

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Luz y Sombra

Qué!Qué!
Licht und Schatten eines neuen spanischen Publikationsprojektes:
Die Recoletos-Gruppe (u.a. Sportzeitung Marca, Wirtschaftszeitung Expansión) startet am 17.01.05 die Publikation
Qué! mit kostenloser Printausgabe, die in 12 spanischen Städten verteilt wird, und Weblogs mit eigenen Inhalten der vorwiegend jungen Zielleserschaft. Juan Varela („21 periodistas“) schreibt dazu im Artikel „Qué: gratis, indepedencia y blogs„:

Qué, el nuevo diario gratuito de Recoletos, estará en las calles de 12 ciudades el 17 de enero con una novedosa fórmula:
>> un diario convencional en papel;
>> agregador de blogs en la Red.
Recoletos saca conclusiones del despegue del Periodismo 3.0 y de la expansión de la blogosfera y apoya de esta manera un nuevo producto gratuito que apuesta por el público joven.
Pero el proyecto tiene también sombras:
>> censura previa de los blogs,
>> abundantes limitaciones de almacenamiento y
>> normas de estilo rigurosas.

Zu dem Thema gibt es auch einen englischsprachigen Artikel bei editorsweblog: Qué Madrid: the continued spread of free papers.

Artikel, Internet, Spanisch
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