Artikel

Bibliothek 2.0

Viele haben es schon mitbekommen, das Internet verändert sich mit rasanter Geschwindigkeit und steigt gerade in Phase 2.0 ein. Wem das noch neu ist, der lese Tim O’Reillys informativen Einführungsartikel: «What Is Web 2.0», oder noch besser: gleich ausdrucken.

Paul Miller untersucht ausgehend von diesem Text ob und wieweit unter Anwendung der Formel

Web 2.0 + Library = Library 2.0?

aus dem Web 2.0 auch die Bibliothek 2.0 hervorgeht:
Web 2.0: Building the New Library
Wer sich näher mit den aktuellen Umwälzungen des Netzes beschäftigt, kann Millers Fazit -gerade in Bezug auf die Arbeit der Bibliotheken- nur zustimmen:

Leveraging the approaches typified by Web 2.0’s principles and technology offers libraries many opportunities to serve their existing audiences better, and to reach out beyond the walls and Web sites of the institution to reach potential beneficiaries where they happen to be, and in association with the task that they happen to be undertaking.

[via Library Stuff]

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Weblogs und Wissensarbeit

Guter Artikel von Jochen Robes: «What’s in it for me? Über den Nutzen von Weblogs für Wissensarbeiter.»

Weblogs bieten Knowledge Workern neue Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln, sie anderen mitzuteilen, sich darüber auszutauschen und auf diesem Weg ein eigenes Profil zu entwickeln. Über den Erfolg des Bloggens entscheiden allein der eigene Anspruch und die Inhalte. Fachliche Kompetenz, Individualität, Authentizität und Ausdauer sind unabdingbare Voraussetzungen. Dabei stehen Weblogs nicht allein, sondern sind Bestandteil einer umfassenden Aneignung des Internets durch seine Nutzer.

[via petersheim.de]

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Neue Heldengeneration der Web-Anwendungen

Stefan Mintert beschreibt in seinem iX-Artikel »Zwei Helden« wie Javascript und XML, also AJAX, die nächste Generation der Web-Anwendungen hervorbringt:

Im Laufe der letzten zehn Jahre ist die Anzahl der Techniken, die das Web dynamischer gestalten, stetig gestiegen. Unter dem Namen Ajax erregt seit kurzem eine Idee Aufsehen, die nicht wie DHTML und Flash die Darstellung von Webseiten beleben soll, sondern bei der Kommunikation zwischen Browser und Webserver ansetzt und asynchron XML-Nachrichten austauscht.

Sein Fazit lautet:

Neu an Ajax ist nicht die Technik. Javascript, XML und DOM gibt es seit langer Zeit. Und das XML-HTTP-Request-Objekt hat Microsoft ebenfalls schon vor Jahren eingeführt. Neu ist neben dem Namen «Ajax» die Veränderung von Web-Anwendungen. Je mehr die Entwickler verstehen, dass die Kommunikation zwischen Browser und Server nicht auf benutzerausgelöste Ereignisse beschränkt ist, desto komfortabler können solche Applikationen sein. Dieser Paradigmenwechsel lässt Web-Anwendungen entstehen, die sich immer mehr wie »native« Applikationen verhalten.

Artikel, Internet

Wissensgesellschaft in radikalem Wandel

Eine neue Lernkultur entwickeln: Kompetenzbasierte Ausbildung mit Blogs und E-Portfolios
von Peter Baumgartner

Die Möglichkeiten der Aneignung von Wissen werden durch das Internet
nicht nur erweitert sondern auch grundlegend verändert. Mit dem Internet
können Information nicht nur besonders rasch und in nahezu unbegrenzter
Menge verbreitet werden, sondern durch Partizipations- und
Interaktionsmöglichkeiten auch zu Wissen verarbeitet werden. Das Internet ist
nicht nur Transfer- sondern auch Kommunikationsmedium, nicht nur Medium
der Verbreitung sondern auch der Generierung von Wissen.

Der Artikel von Peter Baumgartner wird auf dem Schweizer Bildungsserver vorgestellt und kann dort als pdf (164 kb) heruntergeladen werden. Die Lektüre ist nicht nur für Pädagogen lohnenswert, sondern für alle, die sich dafür interessieren, wie sich Wissen(serwerb) und Wissensvermittlung in Zeiten des Internets verändert haben und noch verändern werden.
[via MedienBLOG für Lehrer]

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Kalte Herzen vor’m TV

Kaltes Herz vor TVWilhelm Hauff Wilhelm Hauff
Interessanter Vergleich zwischen altem Märchen und modernem TV-Konsum aus psychologischer Sicht:

1828 beschrieb Wilhelm Hauff in seinem Märchen „Das kalte Herz“ einen mit seinem Leben unzufriedenen Menschen: «… ein Köhler hat viel Zeit zum Nachdenken über sich und andere, und wenn Peter Munk an seinem Meiler saß, stimmten die dunklen Bäume umher und die tiefe Waldesstille sein Herz zu Tränen und unbewußter Sehnsucht.»
[…]
Was Wilhelm Hauff zu Beginn des 19. Jahrhunderts hellsichtig literarisch diagnostiziert, sind die gesellschaftlichen Veränderungen jener Zeit und Gegend. Damals war der Schwarzwald eine vorindustrielle Region, in der vor allem familien- und standesgebundene Kleinbürger lebten.
[…]
Daher würde sich Peter Munk heute nicht mehr an seinen Schwarzwälder Kleinbürgern orientieren können. Seine Vorbilder finden sich anderswo. Inzwischen hat sich auch die soziale Welt außerhalb der Arbeit, der Reproduktionsbereich, erheblich verändert, inzwischen gibt es das Fernsehen. Im Jahr 2004 sahen die Zuschauer ab 14 Jahren durchschnittlich 224 Minuten täglich zu.

Kalte Herzen – Wie das Fernsehen den Charakter verändert.
Artikel von Peter Winterhoff-Spurk in «Forschung & Lehre»
Das Märchen im Volltext: Wilhelm Hauff – «Das kalte Herz»(I.) und (II.)

Artikel, Literatur, TV

Utopie einer Weltsprache

Arsenio Escolar von der Interntezeitung »20 minutos«: schreibt in seinem Blog über die These, dass in einem Jahrhundert drei Viertel aller Sprachen auf der Welt verschwunden sein könnten: »La utopía de la lengua universal«.

Casi todos los expertos en lingüística coinciden en que en un siglo habrán desaparecido tres cuartas partes de las lenguas que hoy se hablan en el mundo. Algunos sostienen, incluso, que la diversidad lingüística no es natural, que se debe al aislamiento en que vivían las distintas comunidades humanas cuando nacieron los distintos idiomas, y que el mundo globalizado de hoy, con potentes medios de comunicación accesibles desde todo el planeta (por ejemplo, vía Internet), nos lleva inevitablemente a que en muy pocas generaciones habrá un idioma universal en el que se entenderán todos nuestros bisnietos o tataranietos, vivan donde vivan.

Interessant auch die Diskussion über Welt- und Regionalsprachen sowohl im Blog von Arsenio Escolar als auch im Blog von Nacho Escolar, resp. escolar.net.
In der letztgenannten Diskussion gibt es einen schönen Beitrag von Bunhuelo:

yo creo que en el futuro solo se hablarán dos lenguas en el mundo
una es el vasco, y la otra no la sé

Zu dt.: »Ich glaube in Zukunft werden nur 2 Sprachen gesprochen: eine wird das Baskische sein, die andere kenne ich nicht«.
[via escolar.net]

Artikel, Spanisch

Wikis bündeln das Mitarbeiterwissen

»Wikis bündeln das Mitarbeiterwissen« sagt die Computerwoche (und hat Recht).

In der Open-Source-Gemeinde erfreuen sich […] seit einiger Zeit Wikis als günstige und einfach zu nutzende Alternativen wachsender Beliebtheit, um Projekte zu koordinieren und zu dokumentieren. Im Prinzip handelt es sich bei einem Wiki um eine Web-Seite, deren Inhalt jeder Besucher mit Hilfe seines Browsers frei bearbeiten kann. Dabei liegt das besondere Augenmerk darauf, Zugangsbeschränkungen abzubauen und das Editieren und Hinzufügen von Seiten so einfach wie möglich zu gestalten. So werden zum Beispiel durch eine einfache Wiki-Syntax HTML-Kenntnisse unnötig, und auch technisch wenig versierte Benutzer finden sich damit schnell zurecht.

[via medienpraxis]
Passend zum Thema: »Wikis – eine Einführung« eine Online-Publikation von Sven Przepiorka.

Artikel, Informationskompetenz, Internet
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