Zoombarer Maya Codex Dresden

Maya-Codex Dresden

Von dem Hackathon Coding Da Vinci habe ich ja hier im Blog und auf Twitter schon mehrfach berichtet. Gestern bin ich auf einen Nachzügler gestoßen, der zwar nicht mehr am Wettbewerb teilgenommen hat (der am 5. Juli nach 10 Wochen mit der Preisverleihung endete), der aber trotzdem versucht hat, etwas mit den für den Kultur-Hackathon zur Verfügung gestellten Daten zu machen. Constantin Müller (auf Twitter unterwegs mit dem schönen Namen @ubahnverleih) hat sich den Dresdner Maya-Codex angeschaut, eine Woche seinen Rechner unter Hochdruck arbeiten lassen und eine zoombare Zusammenstellung der einzelnen Blätter des 800 Jahre alten Codex erstellt.

Der etwa 800 Jahre alte Codex Dresdensis ist eine der wenigen erhaltenen Maya Handschriften. Für den Kultur-Hackathon Coding da Vinci hat die SLUB Dresden die Scanns des Werkes in voller Auflösung bereit gestellt. Für den Wettbewerb ist es zwar zu spät, aber ich wollte trotzdem etwas mit den Bildern machen. Jede der einzelnen Seiten habe ich als hochauflösende Bilddatei vorgefunden.

Faszinierend, seht (und zoomt) selbst: Maya Codex in 2,2 Gigapixeln.
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Twitter-Dilemma: Ein Knopf, zwei Funktionen

Tweet der Woche Fragt man Twitterer, warum sie einen Tweet faven, nennen sie im Wesentlichen zwei Gründe:

Entweder, weil ihnen…

…1. der Tweet gut gefällt und sie dies der Autorin oder dem Autor des Tweets anzeigen wollen, oder

…2. weil sie den Tweet zum späteren Lesen bzw. Linkverfolgen markieren möchten.

Das Dilemma, dass es für zwei so ganz und gar unterschiedliche Motive nur einen Knopf gibt, bringt der Physiker, Lokführersohn und selbsternannte Ideologe @quantenwelt im Tweet der Woche auf den Punkt:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Absurde Überfremdung

Tweet der Woche Im Kontext von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus wird ja gern die Angst vor Überfremdung ins Spiel gebracht. Wie absurd und geradezu lächerlich dieses „Argument“ ist, zeigt der Tweet der Woche von @stinkstevel:

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Die ‚besorgten Bürger‘ sind ahnungslose Rassisten

Tweet der Woche Egal ob Freital oder Hamburg-Jenfeld, in diesen Tagen muss man sich doch sehr wundern, wie menschenverachtend die Reaktionen von Rassisten sind, für die ich mich weigere den Euphemismus „besorgte Bürger“ zu akzeptieren. Wenn man dann noch die teilweise tendenziöse und die deutschen Stammtische bedienende Berichterstattung (nicht nur der BILD-Zeitung, von der man nichts anderes kennt, sondern auch) der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten betrachtet, etwa den von Sigmund Gottlieb moderierten Brennpunkt zum Referendum in Griechenland («Wer hetzt?»), ist man nur noch schockiert über die geistigen Brände, die hier von den Brandstiftern gelegt werden. «Remember Rostock-Lichtenhagen?» fragt Saša Stanišić zurecht in Bezug auf den Brandstifter Markus Söder.

Wer sind und was bewegt eigentlich die Menschen, deren Ängste so bewusst von schäbigen Populisten geschürt werden? Dazu hat – wie ich finde – @MaoriHH den Tweet der Woche geschrieben:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Wahnsinns-Tweet von @bov

Tweet der Woche Eindeutige Antworten in der Griechenlandkrise gibt es nicht, schreibt Michael Thumann (Außenpolitischer Korrespondent der ZEIT) zurecht auf ZEITonline. Wenn man sich aber auf die Suche nach den Schuldigen für die verheerende aktuelle Situation von Griechenland macht, muss eine Gruppe definitiv immer und ganz unbedingt genannt werden: die Hedgefondsmanager. Im Tweet der Woche von @bov auf den Punkt gebracht:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Wir sind alle Griechenland

Die spanische Tageszeitung El País berichtet heute in ihrem Blog über den viralen Erfolg des Solidaritätsvideos von Griechen in Spanien: ¡Todos somos Grecia! (Wir sind alle Griechenland). Über 200.000 Aufrufe in einem Monat (auf mehreren Plattformen). Hochgeladen von der Plataforma Auditoría Ciudadana de la Deuda (PACD), mit englischsprachigem Portal unter www.auditamosgrecia.org/en/ erreichbar.

¡Todos somos Grecia!

¡Todos somos Grecia!

¡Todos somos Grecia!