Papier vs E-Lektüre – Was ist besser fürs Gedächtnis?

Papier vs E-Lektüre

Gestern wies ich auf Twitter auf eine Studie hin, nach der Texte eher behalten werden, die auf gedrucktem Papier statt elektronisch gelesen werden. Und ich habe meine Timeline auf Twitter gefragt, ob sie diese Erfahrung bestätigen können:

Ich versprach die Antworten zu bündeln. Wenn es auch nur eine zufällige Zahl von Antworten ist, ohne jeglichen empirischen Anspruch, ist es dennoch interessant, was zum Thema „Papier versus E-Lektüre“ geschrieben wurde:
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Mutti und ich

Podcast: Mutti und ich

Ich mag gar nicht viele Worte verlieren, denn man entdeckt sofort, was für eine wunderbare Idee Marietta Schwarz hatte, wenn man in den Podcast reinhört. Die 1972 in Mainz geborene Journalistin stellt in den Podcast-Folgen «Mutti und ich» ihre 1938 geborene Mutter (78) vor. Die Serie ist zunächst auf 10 Folgen (Dauer: je 6-7 Min. lang) geplant, zwei gibt es schon.

Wir sollten unsere Mütter befragen, solange sie leben. Denn jede hat ihre eigene Geschichte. Und vielleicht kennen wir sie gar nicht so gut, wie wir denken.

Bitte hier entlang zum weiterhören und abonnieren (nächste Woche geht’s um Schondecken): www.mutti-podcast.de.

[via @lajuliabcn]

Ein Anagramm zur Ursachenforschung

Tweet der Woche Zu Fernsehsendungen mit Heidi Klum kann ich inhaltlich nichts sagen, weil ich die nie schaue. Und trotzdem habe ich sehr gelacht über diesen Tweet.

Herr @Stoewer nutzt ein Anagramm1 zur Ursachenforschung einer besonders negativen Eigenschaft von Frau Klum. Mein persönlicher Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

  1. Wortherkunft von Anagramm: griechisch anagraphein «umschreiben». []

Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung

vhs-blog Letzte Woche hat Joachim Sucker mich angesprochen, ob ich nicht einen Gastbeitrag im Blog des Deutschen Volkshochschul-Verbandes schreiben wolle. Am 9. und 10. Juni 2016 findet in Berlin der Volkshochschultag statt, der unter dem Motto „Digitale Teilhabe für alle!“ steht. Und im Vorfeld sollen im Blog Institutionen vorgestellt werden, „die sich auf den Weg in die digitale Transformation gemacht haben“. Mein Job war es, den der Bibliotheken zu beschreiben. Et Voilá, heute wurde mein Beitrag veröffentlicht:

Wir leben in einer spannenden Zeit. Wir erleben den Wandel von einer analogen zu einer hybriden Wissensgesellschaft, d.h. zu einer Gesellschaft, die sowohl auf analoge als auch auf digitale Informationen zugreift. Wir erleben dies in einem Maße und einer Geschwindigkeit, die gleichsam spannend sind, und doch unlösbar scheinen. Wie Bibliotheken mit dieser Anforderung umgehen, soll Inhalt dieses Artikels sein.

Weiter lesen auf blog.volkshochschule.de:
Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung.

Ich mag „es“, wie @sasa_s und @davidhug auf Twitter miteinander kommunizieren

Tweet der Woche Wie gestern schon auf Twitter gestanden, mag ich die Frage-Antwort-Spielchen von @sasa_s und @davidhug. Die beiden Textakrobaten spielen sich absurde Zitate aus Presse- oder Werbetexten zu. Die Antworten sind dabei mindestens so lesenswert wie die Fragen. Beides ein großer Spaß. Seht selbst, der Tweet der Woche – in diesem Fall nur ein Beispiel dieses umfangreichen Textschaffens – zeigt „es“ ganz gut:

Weitere Beispiele dieses bisher noch wenig erforschten Microblogging-Genres liefert die Twittersuche, speist man sie mit den Namen der beiden Autoren. Da hat sich bereits ein Textkörper angesammelt, der sich der literaturwissenschaftlichen Feldforschung geradezu aufdrängt. Ich liebe es ja, Twitter mit den Werkszeugen der Germanistik zu analysieren und möchte bei dieser Gelegenheit an meine erste Twitkrit von vor ewigen Zeiten (wir sprechen hier über das Jahr 2008) erinnern, bei der ich ein Standardwerk der Germanistik, Eberhard Lämmerts «Bauformen des Erzählens», auf einen Tweet von Frau Lorelei angewandt habe.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Ein Tag am Meer

Heute hab ich mit lieben Kolleginnen aus der Stabi einen Ausflug an die Ostsee gemacht. Wir sind mit dem Auto ans Brodtener Ufer gefahren, eine Steilküste an der Lübecker Bucht. Parken kann man am Parkplatz des Ausfluglokals Hermanshöhe. Von dort sind wir bei strahlendem Sonnenschein und vorbei an überraschend wenig Vatertagstrüppchen entlang der Küste nach Travemünde spaziert. Man kommt dabei an der wirklich schön gelegenen Strandpromenade und an einem alten Leuchtturm aus dem Jahr 1539 vorbei. Am späten Nachmittag ging’s wieder zurück entlang von zig Blautönen der Ostsee und des Himmelfahrtshimmels. Ausklang fand dieser wunderschöne Frühlingstag bei einem Abendessen mit Meeresblick in Niendorf in einem Restaurant mit dem lustigen Namen Wizzig.

Ich sag nur: was für ein Tag! Als wir durch den Sand des Ostseestrandes wateten, dachte ich, ich will hier nicht mehr weg. Da stimmte wirklich alles. Hier eine kleine Bilderschau: Weiter lesen