Einfach so reingeschlendert…

Tweet der Woche Endlich sind die Temperaturen auf ein der Jahreszeit angemessenes Niveau gefallen. Aber – und das ist die Kehrseite der Medaille – damit halten natürlich auch die Gefahren auf den Straßen des Landes Einzug. Frau @Ingeborch weiß im Tweet der Woche von der neuen Gefahrenlage zu berichten, auch wenn es am Ende noch mal glimpflich ausgegangen ist:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Sesamstraße Social Media

stabiumbau-acht

Ihr fragt euch, wie ich die Sesamstraße mit Social Media zusammen bringe? Nun, das ist ganz einfach:

In der Stabi bin ich ja für Social Media zuständig (ihr wisst, das habe ich mal ausführlich in Isa und Maxens wunderbarem Interview-Portal Was machen die da? erklärt). Momentan haben wir einen größeren Umbau in der Bibliothek, und zwar im sogenannten Gruppenarbeitsbereich in der 2. Etage der Stabi, also dort, wo die Leute zusammenarbeiten können und nicht – pssst! – leise sein müssen, wie etwa in den Lesesälen. Wir haben im Blog die Umbaupläne vorgestellt, das wird alles super schick und es wird Arbeitskabinen mit Präsentationsmonitoren geben, wo die Leute ihre Tablets oder Notebooks anschließen können und gemeinsam an Präsentationen arbeiten können. Von der Baustelle berichten wir täglich über die Fortschritte des Umbaus. Und nun kommen wir auch vom Thema Social Media zur Sesamstraße, denn gestern hab ich dieses Umbaufoto in den Social-Media-Accounts der Stabi (Instagram, Twitter und Facebook) veröffentlicht:
Weiter lesen

Anstalt: Macht die Tore auf!

Wer gestern die «Anstalt» im ZDF gesehen hat, konnte einen ganz besonderen Fernsehmoment erleben. Als am Ende der Sendung, die ganz im Zeichen von «Macht die Tore auf!» stand, der syrische Flüchtlingschor «Zuflucht» sang, waren nicht nur die Live-Zuschauer im Studio bewegt.

syrischer Flüchtlingschor «Zuflucht»

Selten hab ich mal so viele Retweets und Favoriten für einen TV-Hinweis bekommen:

Ich finde, so etwas gehört auch ins Blog. Die Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner wird wirklich immer besser. Lange hat es kein so gut gemachtes politisches Kabarett mehr im deutschen Fernsehen gegeben. Bitte unbedingt nachschauen.

Bemerkenswert fand ich auch die Begleitung des Interesses an der Sendung durch das wie immer clever agierende Social Media Team des ZDF. Alle warteten darauf, dass die Sendung in der Mediathek erscheinen würde, um dieses TV-Highlight zu teilen. Dies wurde im Twitteraccount des ZDF nicht nur ironisch reflektiert, sondern dort wurde auch sehr zeitnah informiert, wie lange es noch dauern würde:

Meisterwerke in neuem Licht und crossmediales Augenzwinkern

Hamburger Stilleben – Meisterwerke in neuem Licht

Zur Kulturbetrachtung in Hamburg komme ich in letzter Zeit fast nur noch, wenn Frau Indica die Hansestadt bereist. Dann nehmen wir uns ein, zwei Ausstellungen vor, die wir gemeinsam besuchen. Mit kritischem, spaßbetontem Blick. Bildungsbürgerliche Betrachtungsweisen sind uns fremd. Und gerade weil wir so viel Spaß dabei haben, zollen wir den gezeigten Kunstwerken größten Respekt. Das war schon bei der Runge-Ausstellung so («Modernes Genie der Romantik: Runge in der Kunsthalle», Februar 2011) oder etwa beim Beklettern des «Horizon Field» von Antony Gormley («Deichtorhallen Hamburg verzaubert mit Horizon Field», Juli 2012). An diesem Wochenende haben wir uns «Spot On» in der Hamburger Kunsthalle und die Leica-Ausstellung in den Deichtorhallen vorgeknöpft. Ein kurzer (Spaß- und Respekts-) Bericht dieser beiden – so viel sei vorweg genommen – sehenswerten Kunstzusammenstellungen.

Mit Spot On hat die Hamburger Kunsthalle aus der Not eine Tugend gemacht. Das Museum wird bis 2016 aufwändig umgebaut und modernisiert. Solange sind natürlich große Bereiche geschlossen. Doch statt in dieser Zeit den Ausstellungsbetrieb einzustellen, hat man über 200 Kunstwerke im Sockelgeschoss der Galerie der Gegenwart klug zusammengestellt:

Themenräume laden ein, die Sammlung unter verändertem Blickwinkel zu erleben: Im Spannungsfeld von Rolle und Identität, Natur und Kultur, Geste, Material und Rhythmus werden die Werke der Sammlung hier präsentiert.

Das ist nicht nur Marketingsprech, denn man sieht die Meisterwerke in der Tat mit ganz anderen Augen. Mir ist etwa aufgefallen, dass die Werke in dem veränderten Licht tatsächlich ganz anders wirken. Und plötzlich achte ich auf solche Dinge wie den Schattenwurf der Rahmen. Wenn ihr in die Ausstellung geht (sie ist bis zum 17. Januar 2016 zu sehen), achtet mal darauf, welch wunderschöne Schatten die Rahmen werfen:

Bilderrahmen von Chrysanthemen (1922) von Lovis Corinth
Bilderrahmen von Chrysanthemen (1922) von Lovis Corinth

Weiter lesen

Pfandsache

Tweet der Woche Twitter ist gerade für Freiberufler ein Glücksfall. Der Kurznachrichtendienst ersetzt dem zuhause (oft stunden- oder gar tagelang) alleine vor ich hin schaffenden Menschen den Plausch im Großraumbüro oder das Kollegengespräch auf dem Flur.

Wenn so ein freiberuflich vor sich hin werkelnder Mensch wie @katjaberlin dann noch etwas twittert, was vielen Selbstständigen aus der Seele spricht, könnte so etwas wie der Tweet der Woche heraus kommen. Ich streiche könnte und schreibe:

Hier kommt der Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Netflix und House of Cards – Von Epischer Brechung im neuen TV-Zugang

Netflix: House of Cards auf dem MacBook Pro

Sorry, der Artikel wird etwas länger, aber ich bin gerade sehr begeistert von Netflix. Und das nicht nur wegen der großartigen Netflix-Produktion House of Cards. Warum ich Netflix aber erst jetzt teste, und was mich an dem neuen “Fernseh”-Zugang und an der Serie so fasziniert, möchte ich in ein paar Worten und Bildern mitteilen.

Erstmal die profanen Gründe, warum ich Netflix erst relativ spät teste: in Deutschland gibt es den TV-Streamingdienst erst seit dem 16. September zu abonnieren und zu sehen (viele haben Netflix hier auch schon früher gesehen, das ging aber nur über den Umweg eines US-Abos von Netflix). Der 16. September war auch für mich ein wichtiger Starttermin, denn da habe ich mein Masterstudium beendet und hätte die neu gewonnene Zeit nutzen und mich mit einem Netflix-Abo belohnen können. Doch ich brach da gerade zum Filmfestival in San Sebastián und zu einer daran anschließenden Dienstreisewoche auf. Kein guter Zeitpunkt, einen neuen TV-Kanal zu testen. Danach hatte ich bis Ende Oktober die Möglichkeit auf einem Online-Portal des Festivals die Filme zu schauen, die ich in San Sebastián nicht geschafft hatte. Doch vergangenen Samstag war es dann endlich soweit, ich konnte meinen Netflix-Test starten. Den ersten Monat gibt’s gratis. Danach zahlt man je nach Modell 7,99 €, 8,99 € oder 11,99 € im Monat. Ich kann nach wenigen Tagen Test schon sagen, dass ich Netflix auf jeden Fall abonnieren werde. In der mittleren Variante zu 8,99 € (in HD-Auflösung, für 2 Geräte).
Weiter lesen

Der Biermann kommt – Der bov twittert

Tweet der Woche

Da verletzt einer die Regeln, und nichts geht kaputt.

Mit diesem klugen Satz ordnet Lenz Jacobsen auf ZEITonline den kuriosen Auftritt Wolf Biermanns bei der Mauerfall-Feierstunde im Bundestag ein. Ob das nun unangenehmes Gezänk – oder doch eine wunderbar passende Regelverletzung war, möge jeder selbst entscheiden. Völlig unumstritten ist meiner Meinung nach jedoch, welches der Tweet der Woche ist. Abgesetzt mit messerscharfen Worten von @bov:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Zurück aus Berlin, den Master in der Tasche

Marlene & Markus – Glückliche Absolventen der Humboldt Uni

Master-Urkunde Auf der gestrigen Alumnifeier des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft haben wir im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin unsere Masterzeugnisse bekommen (ein paar Bilder davon gibt es schon bei Libreas). Nun dürfen wir offiziell den wirklich beeindruckend klingenden Titel «Master of Arts – Library and Information Science», kurz M.A.LIS, führen. Es war eine schöne Veranstaltung, in deren Anschluss wir gestern unseren Master auch noch gebührend weiter gefeiert haben. ;)

Oben seht ihr eine Aufnahme von Kommilitonin Marlene und mir kurz vor der Zeugnisübergabe vor den ehrwürdigen Mauern der Humboldt Uni, in der Straße Unter den Linden. Wir Absolventen bleiben natürlich in Kontakt, denn eines ist klar, und ich hab das ja schon mal hier gesagt: «Der Master geht, das Netzwerk bleibt».