Open-Access-Symbol in der Literaturliste der Wikipedia

Reusing Open Access materials on Wikimedia projects from Daniel Mietchen on Vimeo.

Das, finde ich, ist wirklich mal eine gute Idee: Mittels Open-Access-Symbol in der Literaturliste in Wikipedia-Artikeln deutlich machen, welche Titel im Open Access zugänglich sind. Wie das aussieht, kann man in der Literaturliste des auch im Video als Beispiel gezeigten Wikipedia-Artikels Malaria sehen.

Open-Access-Symbol in der Literaturliste der Wikipedia

Yana Welinder (auf Twitter: @yanatweets) schreibt dazu im Artikel «Free as in Open Access and Wikipedia»:

To write and edit Wikipedia, contributors need to access high quality independent sources. Unfortunately, paywalls and copyright restrictions often prevent the use of academic journals to write Wikipedia articles and enrich them with citations. Citations are particularly important to allow readers to verify Wikipedia articles and learn more about the topic from the underlying sources. Given the importance of open access to Wikipedia, Wikipedia contributors have set up a WikiProject Open Access to increase the use of open-access materials on the Wikimedia sites, improve open access-related articles on Wikipedia, and signal to readers whether sources in Wikipedia articles are open access.

Es wurde bisher erst in der englischsprachigen Wikipedia umgesetzt. Ich hoffe, die deutschsprachige und andere Wikipedia-Ausgaben ziehen nach. Gute Sache. Und der Verbreitung des Open-Access-Gedankens förderlich. In dieser Woche, vom 20. bis zum 26. Oktober, findet die «Internationale Open Access Week» mit zahlreichen Veranstaltungen und Infokampagnen statt.

[via G+ Daniel Mietchen]

Bahnstreikbedingte Gründerzeit

Tweet der Woche Von den ständigen Bahnstreiks sind zur Zeit so ziemlich alle genervt. Unabhängig davon, ob die Forderungen der Lokführer-Gewerkschaft GDL berechtigt sind oder nicht, ist für viele das Maß des Erträglichen überschritten. Doch findige Unternehmensgründer (m/w) könnten die Gunst der Stunde nutzen und unsere Probleme im bahnbetriebenen Nah- und Fernreiseverkehr ganz unkompliziert lösen. Im Tweet der Woche schaut @bov aus der Zukunft in die spannende Gründerzeit im Herbst 2014 zurück:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Europeana Newspapers Workshop an der British Library

Europeana Newspaper Workshop an der British Library

Von meinen drei Reisen bzw. Dienstreisen in Folge, von denen ich vor knapp zwei Wochen zurückgekommen bin, habe ich bis dato erst über San Sebastián (Filmfestival) und Köln (Vortrag Weltbrand 1914) berichtet. Was fehlt – und hiermit nachgereicht wird – ist mein Bericht über die dazwischen absolvierte Dienstreise nach London.

Am 29. und 30. September habe ich für die Stabi Hamburg am Europeana Newspapers Workshop an der British Library teilgenommen, wo die Partner aus dem Europeana Newspapers Projekt zusammen kamen und über Themen wie Sichtbarmachung der Digitalisierung historischer Zeitungen und Lösung der Urheberrechtsproblematik diskutierten. Infos zu diesem spannenden und ambitionierten EU-Projekt gibt es unter www.europeana-newspapers.eu. Vertreter von europäischen Bibliotheken (und zusätzlich einem Teilnehmer aus den USA und einem aus Australien) haben sich an der British Library mit einem Thema befasst, was für viele Bibliotheken – und auf der anderen Seite für Kulturwissenschaftler und Historiker – immer wichtiger wird: die in den Bibliotheken vorhandenen Zeitungsbestände zu digitalisieren und im Volltext abfragbar zu machen. Das sind sehr wertvolle Schätze, die Bibliotheken da hüten und durch die Digitalisierung werden sie quasi “gehoben”. Schön veranschaulicht in diesem kurzen Video:
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Ein Bild sagt mehr als 140 Zeichen

Tweet der WocheCrossmedialität hin oder her, es ist die tiefe Traurigkeit des erwachsenen Snoopy, im schleppenden Schritt zurückdenkend an die schönen Tage auf der Hundehütte, das uns so berührt. Ein Bild sagt mehr als 140 Zeichen. Und das Bild, das Frau @Fragmente heute auf Twitter geteilt hat, sagt uns Betrachtern eben besonders viel. Daher für mich der Tweet der Woche:

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Festivalbericht San Sebastián 2014

San Sebastián: Filmfestivalpalast Kursaal

Nach den Fotos aus San Sebastián nun der angekündigte Festivalbericht. Ich habe in neun Tagen 51 Filme gesehen. Die zehn Filme, die ich am meisten empfehlen kann (plus zwei lobende Erwähnungen) hier in einer Auflistung, deren Reihenfolge keine Wertung darstellt. Die Filmtitel verlinken jeweils in die englischsprachige Filmbeschreibung mit Inhaltsangaben, weiteren Fotos und Infos zur Besetzung und dem Team der Filme.
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Zwei Fotogalerien zu San Sebastián 2014

Fotogalerie San Sebastián 2014 (iPhone)

Wenn man auf einem kleinen Reise- und Dienstreisemarathon unterwegs war – San Sebastián, London und Köln in 14 Tagen – und ein so voll gepacktes Programm hatte, dass man von unterwegs nur twittern aber nicht bloggen konnte, gebietet es die Chronistenpflicht nach Rückkehr alles nach zu berichten.

Was London (29./30.10.) anbelangt, werde ich noch über den hoch interessanten Europeana-Newspaper-Workshop an der British Library bloggen. Über meine Dienstreise nach Köln (1./2.10.) hab ich ja schon gebloggt und meine Vortragsfolien veröffentlicht. Von San Sebastián (18.-28.09.) gab’s ja schon ein die Leserschaft informierendes Posting von vor Ort. In der Nachbereitung zum Filmfestival im Baskenland fange ich wie immer mit dem leichtesten an, dem Bloggen der Fotos. Es gibt zwei Foto-Alben auf Google-Plus, die man sich bequem und rasch als Diashow anschauen kann. Ich weiß, es gibt nichts Schlimmeres als langweilige Diashows von Urlaubsbildern. Aber vielleicht entdeckt ihr ja das ein oder andere Foto, das euch gefällt.

Oben verlinktes Album sind Aufnahmen, die ich unterwegs mit dem iPhone gemacht habe (hier auch als «Erzählte Geschichte», mit chronologisch nach Tagen geordneten Fotos). Unten folgt dann eine Fotoserie mit am Abreisetag mit der Olympus festgehaltenen Bildern von San Sebastián, aufgenommen bei für das Baskenland irgendwie passendem bewölkten Himmel. Zuvor hatten wir fast durchgehend zehn Tage strahlenden Sonnenschein und eine an der Atlantikküste sehr gut auszuhaltende und angenehme Hitze von 30°. ;)
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