Nach 10 Jahren mit dem bisherigen Gestell auf der Nase ist es wieder Mal Zeit für eine neue Brille. Die letzte hab ich noch in einem heute nicht mehr bestehenden Brillen-Laden im Nauwieser Viertel in Saarbrücken erstanden. Die heute ausgesuchte Brille wurde nach erstklasiger Beratung bei Optiker Kelb in Wandsbek in Auftrag gegeben. Schwarz sollte sie wieder sein, modern, aber schlicht, und teilweise rahmenlos. Auf dieses Exemplar ist nach eindringlicher Prüfung meine Wahl gefallen:
Eine Sehstärkenbestimmung beim Augenarzt samt Vorsorgeuntersuchung ging dem Brillenkauf voraus. Dort erhielt ich neben dem positiven Befund, dass sich meine Sehstärke in all den Jahren seit dem letzten Check nur minimal geändert hat und dass ich über ein 100-prozentiges Sichtfeld beim Sehen verfüge, die etwas besorgniserregende Auskunft, dass mein Sehnerv stark geweitet sei und evtl. ein Grüner Star (Glaukom) vorliegen könnte. Ich mach mich jetzt nicht verrückt deswegen, behalte das aber im Auge. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie ich inzwischen gehört habe, kann so eine Vorabdiagnose auch durch spätere Tests widerrufen werden. Und wenn dem nicht so ist, dann ist es gut, dass die Sehnerverkrankung so früh erkannt wurde und rechtzeitig unter besonderer Beobachtung und Behandlung stehen kann.
Erstmal freu ich mich nun auf die neue Brille. Spätestens nächste Woche Mittwoch wird sie fertig sein. Natürlich habe ich mich – denn ich brauche die rasche Tönung bei Sonnenschein – für Transitions-Gläser entschieden. Denn auf die schwört auch Tyler Farrar. Ihr kennt Tyler Farrar nicht? Das ist der Held von Herrn Sparschäler. Tyler ist tragischer Tour-de-France-Ausscheider (dessen Werbespot während der Tour aber Kultstatus erreichte) und Gewinner der Hamburg Cyclassics. Hier der Kultspot mit dem Helden der sich tönenden Transitions-Gläser:
(v.l.n.r: Moderator Alexander Bommes, ich, @Sparschaeler, @KonBon)
Es war wirklich interessant, mal die Produktion einer Sportsendung live im Studio zu erleben. Gestern saß ich ja, wie berichtet, mit Herrn @sparschaeler im Publikum der NDR-Sendung Sportclub. Aufgenommen wurde direkt im Anschluss an die live von 21:45 – 22:00 Uhr gezeigte die Sendung «Sportclub-Bundesliga» von 22:00-22:45 Uhr. Die Live-Aufzeichnung wurde dann um eine halbe Stunde zeitversetzt zwischen 23:15 und 00:00 Uhr ausgestrahlt.
Alle Fotos im Überblick gibt’s auf Flickr, der Blick hinter die Kulissen mit ein paar Kommentaren zu den Fotos hier im Blog: [Mehr →]
Es hat nicht sollen sein. Nach dem großartigen Auswärtssieg in Freiburg haben wir gestern durch ein unglücklich eingefangenes 0:1 drei Minuten vor Schluß verloren. Da die Mannschaft aber gegen ein gutes Erstligateam prima mitgespielt hat, ist mir um den Klassenerhalt nicht bange. Dass es super schwer wird in der Liga zu bleiben, wissen wir. Ein paar Impressionen und Stimmungen aus der Nordkurve (u.a. auch mit Blick auf die neue Haupttribüne) habe ich gestern per Twitter kommuniziert. Bei Interesse hier nachzulesen.
Heute Abend bin ich übrigens gemeinsam mit Herrn Sparschaeler und einigen anderen FC St. Pauli-Fans im Publikum des NDR-Sportclubs, wo Fabian Boll, Florian Bruns und Timo Schultz zu Gast sein werden. Ausgestrahlt wird die Sendung von 23:15 – 00:00 Uhr.
Ich habe es getan: Nach all den Jahren des Arbeitens mit Windows bin ich auf Mac umgestiegen. Habe lange gezögert, ewig abgewogen und überlegt, doch gestern war die Entscheidung endlich gefallen. Da die Dinger so schweineteuer sind, musste ich erst noch abwarten, wie ich (und ob) ich meinen 15 Jahre alten Golf über den TÜV bringe. Die Reparaturkosten hielten sich glücklicherweise in Grenzen, mein lieber Golf hat seit gestern wieder 2 Jahre TÜV und ich die Kohle, um mir ein MacBook Pro zu leisten. Und wie immer, wenn ich lange mit Entscheidungen kämpfe: wenn sie dann mal gefallen ist, soll es möglichst schnell gehen. Hier hat mich nun Amazon schwer überrascht: Bei Bestellung via Overnight-Express haben sie gestern Nachmittag Lieferung bis 12 Uhr zugesagt. Um 16:30 Uhr habe ich bestellt, um 10:15 Uhr heute Morgen wurde geliefert. Respekt! Erstaunt mich wirklich, wie gut die Logistik von Amazon aufgestellt ist.
In das MacBook Pro (Eckdaten: 15.4 Zoll, 2,53 GHz, 4GB RAM, 500GB HDD) gilt es sich jetzt einzuarbeiten. Fünf Minuten nach dem Auspacken war das Ding betriebsbereit. Pure Begeisterung stellte sich sofort ein. Natürlich ist die Grafik brilliant, das Handling sehr angenehm, aber ich muss mich auch umstellen. Ich suchte heute schon bestimmte Tasten (Wo ist die Entfernen-Taste?), wunderte mich über neue Tastenkombinationen (Mit welcher Tastenkombination komme ich zurück auf den Desktop?). Wie mir heute auf Twitter mehrfach bestätigt wurde, kennt das jeder, der von Windows auf Mac umgestiegen ist. Doch da werde ich sicher rasch rein wachsen. Alles, was ich bisher suchte, konnte ich mir rasch ergoogeln. ;-)
Juan Carlos Valls, a.k.a. kanga hat die Choreographie Kanga Cube zu den Versen des mexikanischen Schriftstellers Ulises Paniagua geschaffen – «El Cubo»:
La poesía no es un cubo hermético contenido en
sí mismo ; no es silencio que revienta la noche, o
dolor de herida abierta o la sombra del gigante
o tus labios anhelantes del beso que mata lento.
Selbst wenn man mit modernem Tanz nichts am Hut hat, sollte man in das beeindruckende Video reinschauen. Die Stimme, die den Text zu Beginn des Tanzes liest, ist schon sehr beeindruckend. Wer kein Spanisch kann: der Text ist im Video englisch untertitelt.
Ich danke @littlejamie für diesen sehr persönlichen Hinweis auf Twitter.
«Liebe kennt keine Liga» ist eine Fanaktion des 1. FCS, über die ich hier zum 1. Mal berichtet hatte.
Ich möchte niemanden mit dem Thema FCS und Verbot der Abbildung eines FCS-Logos langweilen, doch hat sich in der Sache (ich beziehe mich auf den Artikel FCS: Unverständnis für Fansupport im Internet) eine Neuerung ergeben, über die ich abschließend noch einmal kurz berichten möchte.
Der Verein hat sich noch einmal per E-Mail an mich gewandt und seine zunächst unnachgiebige Position überdacht. Heute Nachmittag hat man mir mitgeteilt, dass nach Klärung der Sachlage (das Logo «Liebe kennt keine Liga» ist neben dem 1. FC Saarbrücken auch durch eine Werbeagentur beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt und der Verein musste erst die Verwendung im Detail abklären) folgende Lösung gefunden wurde (ich zitiere aus der heutigen E-Mail des FCS):
Das Logo darf von unseren Fans verwendet werden, insofern der Nutzen nicht (werblich) kommerziell oder vereinsschädigend ist. Wir müssen darauf achten, dass die Marke in gegenseitigem Respekt und Wohlverhalten geschützt bleibt und jeder ist dazu angehalten, bei der Verwendung auf den Ruf und das Ansehen Rücksicht zu nehmen.
Da bei Ihren Blogs alle Punkte erfüllt werden, dürfen Sie in Zukunft unser LKKL-Logo gerne wieder zur Untermalung der redaktionellen Inhalte verwenden.
Bitte jetzt nicht gleich los kommentieren, das hätten sie doch früher so regeln können. Ich hätte mir das auch gewünscht, habe das ja auch dem FCS zuvor so vorgeschlagen. Ich denke, der Verein sieht das mittlerweile genau so. Immerhin ist es jetzt noch zu dieser – wenn auch späten – Kompromisslösung gekommen. Dies kann ja auch im positiven Sinne Signalwirkung für andere Blogger haben, die nun wissen, dass wenn sie den Einsatz eines Logos mit dem Verein abstimmen, dieser kein Problem damit hat, wenn weder eine gewerbliche Nutzung noch ein vereinsschädigendes Interesse (was eine kritische Berichterstattung natürlich nicht ausschließt) hinter dem Einsatz steht.
Ich stelle fest: der 1. FC Saarbrücken weiß die Berichterstattung seiner Fans im Web zu schätzen und hat in dieser Angelegenheit, die ich keineswegs zu hoch hängen möchte, einen gewissen Lernprozess durchgemacht, was die Web-Öffentlichkeitsarbeit anbelangt. Dies gilt es zu begrüßen. Meine Enttäuschung über das zwischenzeitliche Verhalten des Vereins hatte mich zur Überlegung geführt, meine 13,5 Jahre andauernde Mitgliedschaft zu beenden. Davon habe ich nun wieder Abstand genommen.
«Liebe kennt keine Liga» (dessen Logo ich wieder in den Artikel eingebaut habe) ist für mich nun nachträglich zu einer ganz besonderen Fan-Aktion geworden. Möge der 1. FCS die durch den Aufstieg erreichte 3. Liga in diesem Jahr halten und dann so schnell wie möglich wieder dort hin zurückkehren, wo er hingehört: in die Bundesliga.
Das Blog von Caschy bietet ein wahres Füllhorn mit fortlaufenden Entdeckungen praktischer Software. Heute hat er zum Beispiel eine Software vorgestellt mit der man PDFs trennen oder zusammenführen kann. In den Kommentaren bin ich dann auf ein vergleichbares Programm gestoßen, das gleich von mehreren Nutzern empfohlen wurde, und das im Gegensatz zu Caschys Tipp ohne Registrierung einsetzbar ist: PDFsam.
Was soll ich sagen? Das kleine Programm ist wirklich genial und macht genau das, was man von ihm erwartet. Es teilt PDFs in einzelne Seiten auf, und es setzt vorhandene PDFs zu einem zusammen. Der Name PDFsam steht für «split and merge» (aufteilen und zusammenfügen). Das in Java geschriebene Programm ist in deutscher Sprache für alle Betriebssysteme herunterladbar und ist OpenSource. Genaue Beschreibung gibt’s entweder auf der Website www.pdfsam.org (auf englisch) oder in der Vorstellung bei heise.de.
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