Leonardo da Vinci – Genie mit breiten Interessen

Leonardo da Vinci

Schon vor gut zwölf Jahren hat mich das extrem breit aufgestellte Schaffen von Leonardo da Vinci in der Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte in meiner saarländischen Heimat sehr fasziniert. In der damals unter dem Titel «Leonardo da Vinci – Maschine Mensch» gezeigten Werkschau hieß es:

Mit seinen Erfindungen und wissenschaftlichen Studien hat Leonardo da Vinci der Menschheit einen unendlich großen Schatz geschenkt, dessen Innovationen und Konsequenzen bis heute noch nicht alle ausgeschöpft sind.

Das erste Fahrrad, das erste Auto, der Fallschirm und der Hubschrauber gehören ebenso dazu, wie Kriegsmaschinen, aufsehenerregende Brückenbauwerke und unvorstellbare Maschinen. Leonardo da Vinci hat die Anatomie des Menschen und die Natur untersucht. Er war der erste, der den Menschen und die Welt als große Maschinen begriffen hat.

Die schon vor einem Jahr auf Arte gezeigte Doku von Nick Dear «Ich Leonardo da Vinci»1 zeigt ebenfalls – wie schon die Ausstellung damals in der Völklinger Hütte – eindrücklich, auf welchen Feldern da Vinci unterwegs war und versucht die Geheimnisse hinter seinen Bildern aufzuzeigen und die Ansätze seiner technischen Zeichnungen und seiner Betrachtungen zur Anatomie des Menschen zu analysieren:
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  1. Der englische Originaltitel «Inside the Mind of Leonardo» und der französische Titel «Léonard de Vinci – Dans la tête d’un génie» gefallen mir besser. []

Nun lasst doch mal den Gerd nach vorn

Tweet der Woche Auf Twitter gibt’s ja nichts, was es nicht gibt. Warum sollte es hier also keine Busfahrer geben? Da haben wir zum Beispiel Gerhard Bolschewski. Mit seinem Bus ist er in München und auf Twitter als @Busfahrer_Gerd unterwegs. Als Kostprobe seiner Einblicke in die Arbeit eines Busfahrers ein Werkauszug, der es geschafft hat als Tweet der Woche ausgezeichnet zu werden:

Den Titel dieses Artikels wird die Jugend folglich auch nicht verstehen.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Das Netz 2014 / 2015 – Jahresrückblick Netzpolitik

Das Netz 2014 / 2015 – Jahresrückblick Netzpolitik

Eine gute Sache für alle, die noch ein wirklich sinnvolles Weihnachtsgeschenk suchen, aber auch für alle an Netzpolitik Interessierten eine wertvolle Empfehlung:
«Das Netz 2014/2015 – Jahresrückblick Netzpolitik» als Print und elektronisch jetzt verfügbar.

Für mich ist es eine Ehre, dass ich in der Rubrik «Gefragt: Vierzehn Netzköpfe antworten» ein Statement abgeben durfte, was ich mir aus netzpolitischer Sicht für 2015 wünsche:

Vierzehn Netzköpfe antworten – Mein Statement

Wider die Resignation: Möge es 2015 gelingen, die Menschen besser über Gefahren für unsere Demokratie aufzuklären. Wem die anlasslose Überwachung durch NSA und BND gleichgültig ist, oder wer keine Probleme mit dem geplanten Freihandelsabkommen TTIP hat, braucht Informationen – im Netz und im Gespräch.

Alle Informationen zum Buch, das man (am besten!) günstig kaufen (Print: EUR 14,90, E-Book: EUR 4,99) oder auch kostenlos online lesen kann, findet ihr auf der Bestellseite zum Buch.

Kattascha kommt nach Hamburg: Verraten, Verdatet, Verkauft – Datenschutz nach Snowden

An dem, was Katharina Nocoun alias @Kattascha letzten Sommer, nur 5 Wochen nach den Enthüllungen von Edward Snowden, beim Interview im ARD-Morgenmagazin gesagt hat, hat sich auch anderthalb Jahre danach nichts geändert:

Wir sehen einfach jetzt in dieser Situation, dass es keine Partei, weder in der Opposition noch in der Regierung, gibt, die glaubhaft gegen Überwachung und für Freiheitsrechte einstehen kann. Weil sowohl Rot-Grün als auch Schwarz-Gelb da ordentlich Dreck am Stecken haben.

Und wie soll es nun weiter gehen? Wie sieht es mit dem Thema Datenschutz nach Snowden aus? Wer sich das – genau wie ich – fragt, hat am kommenden Mittwoch in Hamburg die Chance diese Frage live an Kattascha zu stellen, anlässlich ihres Vortrages und der Diskussion mit dem Titel:

Verraten, Verdatet, Verkauft – Datenschutz nach Snowden

Mittwoch, 10. Dezember ab 19 Uhr in der Landesgeschäftsstelle der Piraten Hamburg (in der Lippmanstr. 57, auf der Schanze)
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TablePress: Tabellen-Einbau in WordPress leicht gemacht

tablepress Für ein Projekt, an dem ich gerade arbeite (Umstieg einer bestehenden Website auf WordPress als CMS), habe ich eine gescheite Erweiterung gesucht, um Tabellen in WordPress einzufügen. Nicht für mich, sondern für die Person, die die Webseite mit Inhalten befüllt, die aber keine HTML-Kenntnisse hat. Nach meinen Recherchen scheint TablePress eine sehr gute Wahl hierfür zu sein. Dr. Web stellte die Erweiterung von Tobias Bäthge bereits letztes Jahr als «eierlegende Wollmilchsau für Datentabellen in WordPress» vor:

TablePress von Tobias Bäthge überzeugt mit einer einfachen, dabei sehr leistungsstarken Einbindung von Datentabellen und deren Inhalten in beliebige WordPress-Sites. Es steht zur kostenlosen Nutzung im WordPress-Repository unter GNU-Lizenz bereit, kann verschiedene Sprachen und ist auch ansonsten flexibel bis zur Wunschlosigkeitsgrenze.

Mittlerweile wurde die von Tobias Bäthge regelmäßig aktualisierte Erweiterung bereits über 650.000 (!) mal heruntergeladen. Einen eigenen Twitteraccount (@TablePress) gibt es auch. In diesem kurzen Video-Tutorial kann man die Funktionsweise von TablePress ab Minute 7 sehr gut sehen. Zudem ist das Plugin vorbildlich dokumentiert. Sieht also alles sehr gut aus.

Da ich WP-Plugins, ehe ich sie anderen empfehle oder in weitere Projekte einbaue, immer zuerst selbst teste, hab ich TablePress erst mal auf Text & Blog installiert, und schaue mir nun an, wie das Handling ist und wie die Tabellen dann letztendlich aussehen. Dazu hier ein Test:
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Kopf -> Tisch … Piraten wirken

Tweet der Woche Der Tweet der Woche kommt von @DosOz42 und ist in dieser Woche ein Bild der Woche. Darauf zu sehen, zwei mehr (@hillecrane) oder weniger (@_a_k_k_) leidenschaftliche Twitterer.

Dieses Bild ist, egal von welcher politischen Seite aus man es betrachtet, total lustig. Es gibt aber auch ganz sachliche Reaktionen auf das Bild, und zwar vom abgebildeten Redner Michael Hilberer selbst, und zwar in seinem Blog: Auch eine Ministerpräsidentin darf einmal den Kopf auf den Tisch legen, plus Nachschlag (Update 17.12.2014: Der Nachschlag wurde offenbar wieder gelöscht).

Disclaimer: Ich bin nicht nur Saarländer im Hamburger Exil, sondern auch seit 2009 Mitglied der Piratenpartei. Ich finde es aber ausdrücklich gut, dass die saarländische Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer so aktiv auf Twitter unterwegs ist. ;)

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Digitale Lücke zwischen Schülern und Lehrern

Sehr gute Ausgabe des Elektrischen Reporters über die digitale Lücke zwischen Schülern und Lehrern. Schön, dass mit dem Geschichtslehrer Daniel Bernsen (@eisenmed auf Twitter) auch ein positives Gegenbeispiel zu Wort kommt:

Sie sollen Kindern und Jugendlichen die Welt erklären, sträuben sich jedoch häufig, den digitalen Teil eines Lebens als einen ebensolchen anzuerkennen: Lehrer.