Informationsdemokratische Wirkung von Social Software

Es wird schließlich immer einfacher Content zu erstellen. Früher ging das über die Homepage, die war immer statisch und man musste noch HTML dafür können. Heute gibt es bei Blogger.com oder anderen so genannte „What you see is what you get -Editoren“. Damit ist das Veröffentlichen im Web so einfach geworden, wie ein Word-Dokument oder eine E-Mail zu schreiben. Deshalb stellen immer mehr Leute ungefiltert ihre Meinung ins Netz, und so entsteht eine Art informationsdemokratische Wirkung.

Stephan Mosel (Autor des Blogs plasticthinking und der Anfang Juli hier bereits vorgestellten Diplomarbeit) im Handelsblatt über die Bedeutung von Social Software, und wie diese das Netz verändert. Hier geht’s zum Artikel: „Alleine macht das keinen Sinn„.

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Scribus 1.3: Freie DTP-Software auch für Windows und MacOS X

Scribus

„Die freie DTP-Software Scribus erschien am Wochenende in der Version 1.3, die Verbesserungen für professionelle Nutzer wie auch Einsteiger bringen soll. Dabei verspricht die neue Version auch eine höhere Leistung und verbesserten Workflow. Erstmals steht die Software zudem auch offiziell für Windows und MacOS X bereit.“

[meldet golem.de]
In diesem Wiki gibt es eine Übersicht von mit Scribus erstellten Dokumenten. Einen graphischen Überblick geben diese Screenshots zum Programm. Weitere Infos und downloads bei scribus.org.uk.

Software

Oskar, Robert und Walter in El País

Zwei interessante Artikel im Kulturteil der Sonntagsausgabe von El País:
La rabia del hombre calmado (Interview mit Günther Grass, wo leider aus dem Blechtrommel-Protagonisten Oskar Matzerath ein „Oscar Masenrath“ geworden ist) .
El cine latino toma EE UU (über die Bedeutung lateinamerikanischer Regisseure im Filmmarkt der USA, mit Kurzportraits, u.a. auch von Robert Rodríguez und Walter Salles)

Artikel, Kino, Literatur, Spanisch

Triunfo Digital

Triunfo 1962 - Brigitte BardotTriunfo 1962 - Kessler Zwillinge

Triunfo Digital es, de hecho, la reaparición pública de la revista que en los años 60 y 70 representó las ideas y la cultura de la izquierda de nuestro país. Con Triunfo Digital regresa, pues, el símbolo de la resistencia intelectual al franquismo.

Triunfo Digital“ ist ein sich noch im Aufbau befindliches beachtenswertes Digitaliserungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Salamanca: Geleitet vom ehemaligen Herausgeber der Zeitschrift „Triunfo“, José Ángel Ezcurra, arbeitet ein fleißiges Team an der Digitalisierung aller 911 (!) Ausgaben der wichtigen Kulturzeitschrift, erschienen zw. Juni 1962 und Juli/August 1982. Eine wahre Fundgrube, nicht nur was den Themenschwerpunkt Kino und Theater angeht, sondern auch eine Schatztruhe der Zeitgeschichte. Geniale Werbe- und Sittengeschichte der 60er und 70er Jahre.
Die enorme gesellschaftspolitische Bedeutung von „Triunfo“ verdeutlichen auch die regelmäßigen Kolumnen von Manuel Vázquez Montalbán, die 1971 in dem Buch „Crónica sentimental de España“ zusammengefasst wurden.
Kuriosität am Rande aus der Ausgabe von Juni 1962 : Vorstellung der neuen Polydor-Platte der Gemelas Keissler, gemeint sind die Kessler-Zwillinge.
[via blog de Libros y bitios]

Literatur, Spanisch

Mar Adentro von Alejandro Amenábar in Hamburg

Das Meer in mir
Am Sonntag besteht auf den 6. Spanischen Filmtagen Hamburg die Chance, „Mar Adentro“ (dt.:“Das Meer in mir“) von Alejandro Amenábar im spanischen Original mit deutschen Untertiteln zu sehen.
Ich werde zu „Mar Adentro“ eine kurze Einführung halten. Über den Film und seine Rezeption in Spanien hatte ich ja bereits mehrfach hier im Blog berichtet.

Hamburg, Kino, Spanisch

Interview mit Harald Schmidt

Lesenswertes Interview mit Harald Schmidt in der Weltwoche (28/05):

Sigmund Freud sagt: „Das Grossartige des Humors liegt offenbar im Triumph des Narzissmus, in der siegreich behaupteten Unverletzlichkeit des Ichs.“
Genau so ist es.

Das bedeutet, der Spassvogel hat einen Panzer angelegt, durch den nichts durchkommt.
Ja, aber das kenne ich schon. Den Vorwurf, dass ich mich durch meine Witzigkeit schützen will, um mein wahres Gesicht nicht zu zeigen, kenne ich seit dem Schulhof.

Ist er berechtigt?
Ja, sicher.

[via netzeitung]

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