tweetderwoche

Von #Hollerkaputt zu #Hollerwiedergesund

Tweet der Woche Wenn ein in Vielem, was er tut, öffentlicher Mensch – und Claudius ist so ein Mensch – eine ganz existenzielle und höchst private Nachricht mit Menschen, die er mehr oder weniger kennt und aber auch mit solchen, die er nicht kennt, teilt, kann nach aller Überwindung, die ihn dieser mutige Schritt gekostet hat, etwas Großes entstehen. Eine über das private Schicksal hinaus gehende Diskussion über Versorgungslücken Selbstständiger. Und über das Zurückgeben von Unterstützung an einen, der bisher zu aller erst immer für andere da war. Lieber Claudius, wie schon gesagt: Gute Besserung! Vollkommen klar, dass dieser der Tweet der Woche ist:

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Bluesky, Literatur

Zehn Jahre Twitter

Tweet der Woche Twitter ist in dieser Woche (und zwar am 21. März) zehn Jahre alt geworden. Ein ganzes Jahrzehnt, was für eine Zeit! Einige haben aus diesem Anlass auf Twitter unter dem Hashtag #lovetwitter geschrieben, was ihnen der Dienst bedeutet. @plomlompom merkt kritisch an, dass viele dabei so täten, als seien sie schon zehn Jahre dabei. Auch ich habe versucht in 140 Zeichen zum Ausdruck zu bringen, was mir Twitter über all diese Zeit bedeutet hat und immer noch bedeutet (bei mir sind es auch erst neun Jahre, lieber @plomlompom). Den besten Tweet zum Jubiläum von Twitter hat aber @FJ_Murau geschrieben, auch weil – unabhängig von der Ironie – ein Funken Wahrheit darin liegt. Deshalb mein Tweet der Woche:

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Bluesky, Literatur

Twitter ist wahnsinnig. Gut.

Tweet der Woche Ich werde oft gefragt, warum ich Twitter so toll fände. Dann antworte ich ganz seriös, dass ich auf Twitter unmittelbar und schnell an wertvolle Informationen komme. Dass ich in Realzeit sehen kann, welche Themen gerade andere beschäftigen. Dass ich mich auf Twitter mit den mich interessierenden Communities vernetzen kann usw. Das Übliche halt. Jeder, der Twitter nutzt, kennt das. Aber, wenn ich ehrlich bin, gibt es vor allem einen Grund, den Tante Absurdistan ganz offensichtlich ebenso an Twitter schätzt wie ich, deshalb ist dies mein klarer Tweet der Woche:

Und das mit den Bekloppten ist überhaupt nicht abwertend gemeint. Es sind die im positiven Sinne Wahnsinnigen, die für ihre Themen brennen. Deshalb ist es auch so gut ihnen auf Twitter zu folgen. Und sie geben mir das angenehme Gefühl mit meinem eigenen Wahnsinn nicht alleine zu sein. Verrückt, oder?

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Bluesky, Literatur

Was ist heute eigentlich „rechts“? Und wann müssen wir etwas dagegen tun?

Tweet der Woche Man muss kein Hellseher sein, um vorher zu sagen, dass wir am Sonntag-Abend ab 18 Uhr mit schlimmen, wirklich schlimmen Wahlprognosen und wenig später mit furchtbaren, wirklich furchtbaren Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt konfrontiert werden. Wie werden wir umgehen mit dem zu erwartenden Schock, dass mit der AfD eine rechtsextreme Partei in drei weitere Landesparlamente einzieht? Ist es legitim von einem Vormarsch der Nazis zu sprechen? Oder ist diese Wortwahl gefährlich? Die Relativierung der Protestwähler am äußersten rechten Rand als „besorgte Bürger“ ist unerträglich, weil damit Verständnis für Menschen zum Ausdruck gebracht wird, die klatschen, wenn – oder es zumindest billigen, dass – Asylunterkünfte brennen. Und doch muss man aufpassen, eine ganze Gruppe politisch verwirrter Geister nicht noch weiter in die Arme der Neonazis zu treiben. Vorbereitend für dieses Dilemma nach dem 13. März hat @SimonHurtz dieser Tage auf Twitter eine wertvolle Lektüreempfehlung geteilt, wofür ihm die Auszeichnung Tweet der Woche gebührt:

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Anmerkung: Die Überschrift dieses Artikels «Was ist heute eigentlich „rechts“? Und wann müssen wir etwas dagegen tun?» ist ein Zitat aus dem von @SimonHurtz empfohlenen Text von Friedemann Karig (@f_karig).

Artikel, Literatur, Politik

Ordnung in Wartenau

Tweet der Woche Der Dings @Aus_der_UBahn, den ich genau heute vor einer Woche endlich auch mal persönlich kennen lernen durfte, als wir gemeinsam auf der Bühne der Abschlussveranstaltung der Social Media Week Hamburg standen, beschreibt in seinem Account einen Mikrokosmos, den sein Name verrät. Er schreibt Geschichten „Aus-der-U-Bahn“. Und diese Woche hat er in meinem ehemaligen Heimatbezirk Wandsbek, auf meiner ehemaligen Stammmstrecke U1 eine schöne Beobachtung gemacht: Ein schwedischer Möbelkonzern hat dort eine clevere Werbung platziert, die man „Aus-der-U-Bahn“ bewundern kann. Mein persönlicher Tweet der Woche:

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Bluesky, Hamburg, Literatur

Geschichte in der Timeline als Mahnung zur aktuellen Politik

Tweet der Woche Man kann – ja man muss – Twitter auch dafür lieben, dass es einem ab und an die jüngere Geschichte in die Timeline spült. Um zu sehen, was im aktuellen politischen Diskurs – zum Beispiel zum Thema Grenzen in Europa – falsch läuft. Ein Paradebeispiel dafür ist dieser Tweet der @TagesschauVor20, für mich deshalb der Tweet der Woche:

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Bluesky, Literatur, Politik
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