Musik

«The Black Power Mixtape 1967-1975» auf Arte

Habe die Doku «The Black Power Mixtape 1967-1975» über die schwarze Bürgerrechtsbewegung im letzten Jahr auf der Berlinale gesehen. Morgen Abend (und in der Folge 7 Tage lang in der Arte-Mediathek) besteht die Chance sie auf Arte zu sehen. Morgen, am Mittwoch, den 4. April, von 22:20 – 23.20 Uhr einschalten oder aufzeichnen.

Rezension auf kino-zeit.de:

„America is a dumb puppy with big teeth that hurt and bite. But we took care of it“, beschreibt ein afroamerikanischer Dichter die ambivalente Beziehung zu seinem Heimatland. Seine Worte eröffnen The Black Power Mixtape 1967-1975. Einige der bedeutendsten amerikanischen Bürgerrechtler wie Stokley Carmichael und Angela Davies, schwarze Künstler der Sechziger und Siebziger und der Gegenwart wie Danny Glover und Harry Belafonte, Augenzeugen und Historiker sprechen über die Zeit, in der die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung die US-Gesellschaft für immer veränderte.

Musik, TV

OK Go mit abgefahrenem Video: Needing/Getting

Die Jungs von OK Go haben mal wieder ein sehr abgefahrenes (sic!) Video an den Start gebracht. In vier Monaten Vorbereitungszeit wurde im Umland von Los Angeles der neue Song Needing/Getting bebildert und berasselt, in dem sie in einem Chevy Sonic auf 2 km Strecke weit über 1.000 Instrumente bespielen. Genau sind es 288 Gitarren, 55 Pianos und 1,157 handgemachte Instrumente. Mehr Infos zur Entstehung des Videos auch auf okgo.net.

[via ALT1040]

Musik, Video

Air vertonen Georges Méliès‘ «Reise zum Mond»

http://youtu.be/B2fy7VrP–M

Georges Méliès‘ «Die Reise zum Mond» aus dem Jahr 1902 wurde von Air mit neuer Musik vertont. Großartig. Ein Farbentrip sondergleichen. Airs sphärische Klänge passen sehr gut. Hintergrund in der 3sat Kulturzeit, wo ich gerade eben den Beitrag gesehen habe:

Der Stummfilmpionier Georges Méliès drehte die „Reise zum Mond“ vor 110 Jahren, 1902. Der Film galt lange als verschollen, erst 1993 wurde er gefunden, aufwändig rekonstruiert und nachkoloriert. Für die Musik hatten sich die Produzenten etwas Besonderes überlegt: Sie baten das französische Elektropop-Duo Air einen Soundtrack für den 14 Minuten-Film zu gestalten.



Update: 3.2.2012: Beim Guardian kann man das AIR-Album nun komplett hören. Air – Le Voyage dans la Lune: exclusive album stream.

Kino, Musik, Video

Papa Dicken & Kinder: Depeche Mode in Heimmusik

Wegen solcher Funde liebe ich das Internet. Der kolumbianische Videokünstler Dicken Schrader covert mit seinen beiden Kindern Milah und Korben Lieder von Depeche Mode. Hier zu bestaunen: Everything Counts gespielt auf einem Xylophon, einem alten Yamaha Keyboard und einer Reihe selbst gebastelter Instruments wie leere Plastikflaschen. Eine – sicher nicht wenig aufwendige – Inszenierung, die von einer Herzlichkeit ist, dass es nur so eine Freude ist, sich das anzusehen. Papa Dicken (was für ein Name, btw!) sagt am Ende der Aufnahme: «Perfecto!» – Das trifft’s. Und nicht nur «Everything Counts» haben sie zu bieten, sondern auch «Shake the Disease» …

… und «Strangelove»:

[via crackajack.de aka Nerdcore]

Musik, Video

Off Book: The Evolution of Music Online

Ich möchte euch dieses Video zum Anschauen empfehlen, das ich heute Nacht schon getwittert hatte und das Spiegel Online heute als «Fundstück des Tages» (danke dafür!) bezeichnete:

As the 90s came to a close, the business of music began to change profoundly. New technology allowed artists to record and produce their own music and music videos, and the internet became a free-for-all distribution platform for musicians to promote themselves to audiences across the world. The result was an influx of artists onto the cultural scene, and audiences were left wondering how to sort through them all. In this episode we discuss these massive changes, and reveal how music blogs and websites have arisen as the new arbiters of quality.

Da steckt so viel Wahres drin. Früher haben wir uns Musik im Radio angehört oder als Videos im TV angesehen und dadurch auch neue Musik entdeckt und uns die entsprechenden Alben gekauft. Heute gibt es über die Empfehlungen unserer Netz-Kontakte viele Musikentdeckungen zu machen. Wenn ich da mal von mir ausgehe: ich habe in den letzten Jahren so viel Musik zuerst über’s Netz entdeckt und mir dann auch von den Sachen, die mich begeisterten, die Musik gekauft. Da kann man schon von einer komplett neuen Verbreitungsform reden, die gleichzeitig eine große Chance für von der Musikindustrie unabhängige Künstler ist. Das zeigt auch der obige kurze Film sehr gut.

Musik, Video
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