Kino

Machinima against Daumenkino

Eine neue Form des Filmemachens, genannt Machinima, erobert jetzt auch Hollywood. Der Name setzt sich aus „machine“ und „cinema“ zusammen. Die Filme sind eine Mischung aus traditionellem Storytelling und der Verwendung von Videospielsystemen anstelle menschlicher Schauspieler oder herkömmlicher Animationen.

aus: „Neue Form des Filmemachens: Machinima erreicht Hollywood„, derstandard.at.
Hört sich zwar interessant an, klingt für mich aber irgendwie abschreckend.
Wikipedia-Artikel zu Machinima.
Als Gegenentwurf sei hier noch auf einen Telepolis-Artikel von Karin Wehn und Ingo Linde verlinkt: „Daumenkino, Hommage an eine verkannte Kunstform„.

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Jean-Claude Carrière über Luis Buñuel

Jean-Claude Carrière (Co-Drehbuchschreiber von Luis Buñuel und Autor seiner Biographie) über Luis Buñuel:

„Un maestro auténtico es aquel que, tras su muerte, se queda contigo. Eso es lo que me ha ocurrido a mí con Buñuel.“

Mehr über das Verhältnis zu seinem Meister und was den französischen Drehbuchautor heute beschäftigt in El País: „El guionista Jean-Claude Carrière reivindica la figura de su maestro Luis Buñuel„.

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Drehtagebuch zu ‚Volver‘ von Pedro Almodóvar

Diario de 'Volver'
Pedro Almodóvar berichtet auf seiner Homepage (oder besser: läßt berichten) über die letzten Dienstag in Almagro gestarteten Dreharbeiten zu seinem 16. Film „Volver“ (auf den ich ja schon Anfang des Monats hinwies). Dort schreibt er z.B.:

Cuando leas esto el equipo de la película habrá invadido el cementerio de Granátula, donde rodamos los dos primeros días. Penélope Cruz, Lola Dueñas y Blanca Portillo, caracterizadas de mujeres rurales, limpian y acicalan las tumbas de sus deudos mientras Yohana Cobo las observa con indiferencia adolescente. El equipo se estará calcinando en el crisol de paredes encaladas que es mi tierra en esta época.

Der Film soll Ende Oktober im Kasten sein. Das Tagebuch gibt’s auch auf englisch und französisch (leider zeitverzögert übersetzt) .
Update 03/2006: Siehe auch meinen Eintrag auf Text & Blog: «Start des neuen Almodóvar: Volver»
[via El País]

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Obaba eröffnet Filmfestival in San Sebastián

Pilar López de Ayala
„Obaba“ von Montxo Armendáriz ist der Eröffnungsfilm des diesjährigen Internationalen Filmfestivals in San Sebastián. Die Verfilmung des preisgekrönten Erzählbandes Obabakoak von Joseba Irazu Garmendia (besser bekannt unter seinem Pseudonym Bernardo Atxaga) wartet mit renommierter Besetzung auf: Pilar López de Ayala, Juan Diego Botto und Mercedes Sampietro, und -aus deutscher Sicht interessant – mit Peter Lohmeyer (der ja gerne auch mal bei spanischsprachigen Produktionen auf beiden Seiten des Atlantiks mitmacht).
[via sansebastianfestival.com]

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Oskar, Robert und Walter in El País

Zwei interessante Artikel im Kulturteil der Sonntagsausgabe von El País:
– La rabia del hombre calmado (Interview mit Günther Grass, wo leider aus dem Blechtrommel-Protagonisten Oskar Matzerath ein „Oscar Masenrath“ geworden ist) .
– El cine latino toma EE UU (über die Bedeutung lateinamerikanischer Regisseure im Filmmarkt der USA, mit Kurzportraits, u.a. auch von Robert Rodríguez und Walter Salles)

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Mar Adentro von Alejandro Amenábar in Hamburg

Das Meer in mir
Am Sonntag besteht auf den 6. Spanischen Filmtagen Hamburg die Chance, „Mar Adentro“ (dt.:“Das Meer in mir“) von Alejandro Amenábar im spanischen Original mit deutschen Untertiteln zu sehen.
Ich werde zu „Mar Adentro“ eine kurze Einführung halten. Über den Film und seine Rezeption in Spanien hatte ich ja bereits mehrfach hier im Blog berichtet.

Hamburg, Kino, Spanisch

Daniel Brühl spielt Salvador Puig Antich

Spanien tut sich mit seiner Vergangenheit nicht leicht – die Franco-Diktatur ist da ein Beispiel. In Barcelona beginnen nächste Woche die Dreharbeiten zu einem Film über den katalanischen Anarchisten Salvador Puig Antich, der als einer der letzten Spanier zum Tode verurteilt wurde. Diesen Anarchisten spielt Daniel Brühl. Warum ausgerechnet er?

Diese und andere Fragen beantwortet Deutschlandradio Kultur.
Zu den beginnenden Dreharbeiten ist der Artikel „La historia robada de Puig Antich“ erschienen in „La Vanguardia“ lesenswert (die kostenlose Registrierung lohnt sich).
[Update 11.09.06: Artikel nicht mehr online, alternative Quelle: e-barcelona.org]

Der Film über Salvador Puig Antich ist ein in Spanien außergewöhnliches Kinoprojekt, nicht zuletzt ob der Zweisprachigkeit Spanisch/Katalanisch.

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