Kino

Peter Jacksons «King Kong»

King Kong

Es geht um die Länge. Und Peter Jackson, das ist keine Frage, hat den längsten, und zwar den allerlängsten „King Kong“ gedreht. Mit drei Stunden und acht Minuten ist er mehr als doppelt so lang wie das Original. Etwa 70 Minuten dauert es, bis wir den Riesenaffen zum ersten Mal erblicken. Aber wir kennen ihn ja alle schon längst. Warum also ein neuer „King Kong“? Das ist die Frage aller Fragen in diesem Fall. Was hat Peter Jackson dieser archetypischen Kinoerzählung hinzuzufügen? Was wird er verändern? Was unterscheidet seinen, den dritten „King Kong“ von seinen beiden Vorläufern und von den zahlreichen Varianten dieser Figur in der Filmgeschichte.

Telepolis-Artikel von Rüdiger Suchsland: «Der Rokoko-Gorilla».

Artikel, Kino

Argentinische Kinozeitschrift «El Amante»

El AmanteEl AmanteEl Amante
Mit diesen selbstbewußten Worten macht die (tatsächlich!) gute argentinische Filmzeitschrift «El Amante» auf ihren Newsletter aufmerksam:

Haciendo click aquí, podrás dejar tus datos y recibir todas las semanas un mail con los comentarios de los estrenos escritos por los redactores de la revista El Amante. Además, información de actividades, los cursos de El Amante/Escuela y la salida de cada número de la revista con todo su contenido. Es gratis y te conecta con el mundo de la mejor revista de cine de habla castellana. ¡Sí, nosotros!

[via del.icio.us/tag/cine]

Kino, Spanisch

Cineasten zu den Unruhen in Frankreich

Matthieu KassovitzBertrand Tavernier
Cineasten und ihre Reaktion auf die Unruhen in Frankreich:
1. Matthieu Kassovitz: «La France d’en bas…» (auch in engl. Version)

Nicolas SARKOZY est un admirateur de la machine de communication de Georges Bush. Il se sert des medias pour grandir son image et manipuler la population.

2. Bertrand Tavernier: «Las 10 claves de una explosión social, según Bertrand Tavernier» (Artikel von Borja Hermoso):

Está ocurriendo lo que Fellini nos avisó un día que iba a ocurrir: estamos construyendo generaciones enteras de cretinos impacientes. Y la impaciencia acaba en disturbio.

    [2. via Libro de notas]

Kino, Politik

USA und Cartoons im 2. Weltkrieg

Cartoons ziehen in den Krieg
Die Zeitschrift «Praxis Geschichte» widmet sich in ihrer neuesten Ausgabe (11/2005) dem Thema «Weltmacht USA». Dem Heft (Preis 9,50 Euro) liegt eine zweisprachige DVD über Cartoons im 2. Weltkrieg bei.

Die DVD „Cartoons ziehen in den Krieg“ beschäftigt sich mit der psychologischen Kriegsführung der USA im 2. Weltkrieg, die sich nicht zuletzt des Kinos und insbesondere des Comic-Films und der allseits beliebten Cartoon-Figuren bediente. Die DVD enthält eine umfangreiche und hochinteressante filmische Dokumentation sowie sieben Original-Cartoons in voller Länge.

Folgende Filme sind auf der 96-minütigen DVD:
„Jungle Drums“ (Superman)
USA, März 1943, Regie: Dan Gordon, Länge: 7:50 min
„Scrap Happy Daffy“ (Daffy Duck)
USA, August 1943, Regie: Frank Tashlin, Länge: 8:10 min
„Secret Agent“ (Superman)
USA, 1943, Regie: Seymour Kneitel, Länge: 7:30 min
„The Ducktators“ (Daffy Duck) Anmerk.: Am Ende geschnitten!
USA, August 1942, Regie: Norman McCabe, Länge: 7:10 min
„Confusions of a Nutzy Spy“ (Porky Pig)
USA, Januar 1943, Regie: Norm McCabe, Länge: 7:20 min
„Daffy – The Commando“ (Daffy Duck)
USA, Nov. 1943, Regie: Isidor ‚Friz’ Freleng, Länge: ca. 7 min
„The Sprit of 43“ (Donald Duck)
USA, 1943, Regie: Jack King, Länge: ca. 5:50 min

[via Spiegel Online: DVD-Beileger im Oktober]

Kino, Literatur, Politik

Versuchung, Verführung und andere Vergnügungen

Pauli bei Nacht - Ausschnitt
Versuchung, Verführung und andere Vergnügungen
Beiträge zu einer Geschichte von Genuss und Luxus im 20. Jahrhundert

Mit ihrer Vortragsreihe im Wintersemester 2005/2006 widmet sich die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg einem Thema, bei dem es weniger um das 20. Jahrhundert als Jahrhundert der Kriege und Krisen geht. Denn dieses Jahrhundert war auch eine Zeit in der sich der Anspruch auf vergnügliche Freizeit in der Gesellschaft immer stärker durchsetzte, in der sich Luxus- in Massengüter wandelten (bei dem gleichzeitigen Versuch, den Luxuskonsum als Distinktionsmittel nicht aufzugeben) und Sexualität zunehmend enttabuisiert wurde.

Veranstalter: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Hamburg
Datum, Ort: 27.10.2005-16.02.2006, 20357 Hamburg, Schulterblatt 36, Seminarraum 2.Etage
Das Programm der Reihe klingt interessant, z.B. »Hollywoodfilme im ‚Dritten Reich’« oder »Hamburg and the Reeperbahn in Tourist Literature of the 1950s and 1960s«.
[via H-Soz-u-Kult]

Hamburg, Kino, Literatur

Der Boom des Cine Argentino

Cine Argentino © La Gaceta
Lesenswerter, wenn auch stellenweise etwas zu euphorischer, El País-Artikel über das erstaunliche Wiedererstarken der Kultur (speziell des Kinos) in Argentinien: »La cultura argentina conquista el mundo«:

La cultura vuelve a ser lo que era en una Argentina que apenas se recupera de las heridas de décadas de oscurantismo y de neoliberalismo brutal. La locomotora ha sido el cine. Las películas argentinas ocupan los primeros puestos en las taquillas del país y cruzan las fronteras seduciendo al público y a la crítica.

Zwei weitere Artikel zum Thema »BOOM DEL CINE ARGENTINO« bei »La Gaceta« (25.09.05) und bei »Clarín« (29.09.05).

Artikel, Kino, Spanisch
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