Kino
Zwei spanische Filme auf Sundance
Zwei spanische Filme werden nächstes Jahr im Januar auf dem Sundance Filmfestival zu sehen sein: «Princesas» von Fernando Leon (mit einer der zur Zeit besten spanischen Schauspielerinnen: Candela Peña) und «Madeinusa» von Claudia Llosa.
[via El País]
Cineasten zu den Unruhen in Frankreich


Cineasten und ihre Reaktion auf die Unruhen in Frankreich:
1. Matthieu Kassovitz: «La France d’en bas…» (auch in engl. Version)
Nicolas SARKOZY est un admirateur de la machine de communication de Georges Bush. Il se sert des medias pour grandir son image et manipuler la population.
2. Bertrand Tavernier: «Las 10 claves de una explosión social, según Bertrand Tavernier» (Artikel von Borja Hermoso):
Está ocurriendo lo que Fellini nos avisó un día que iba a ocurrir: estamos construyendo generaciones enteras de cretinos impacientes. Y la impaciencia acaba en disturbio.
[2. via Libro de notas]
USA und Cartoons im 2. Weltkrieg

Die Zeitschrift «Praxis Geschichte» widmet sich in ihrer neuesten Ausgabe (11/2005) dem Thema «Weltmacht USA». Dem Heft (Preis 9,50 Euro) liegt eine zweisprachige DVD über Cartoons im 2. Weltkrieg bei.
Die DVD „Cartoons ziehen in den Krieg“ beschäftigt sich mit der psychologischen Kriegsführung der USA im 2. Weltkrieg, die sich nicht zuletzt des Kinos und insbesondere des Comic-Films und der allseits beliebten Cartoon-Figuren bediente. Die DVD enthält eine umfangreiche und hochinteressante filmische Dokumentation sowie sieben Original-Cartoons in voller Länge.
Folgende Filme sind auf der 96-minütigen DVD:
„Jungle Drums“ (Superman)
USA, März 1943, Regie: Dan Gordon, Länge: 7:50 min
„Scrap Happy Daffy“ (Daffy Duck)
USA, August 1943, Regie: Frank Tashlin, Länge: 8:10 min
„Secret Agent“ (Superman)
USA, 1943, Regie: Seymour Kneitel, Länge: 7:30 min
„The Ducktators“ (Daffy Duck) Anmerk.: Am Ende geschnitten!
USA, August 1942, Regie: Norman McCabe, Länge: 7:10 min
„Confusions of a Nutzy Spy“ (Porky Pig)
USA, Januar 1943, Regie: Norm McCabe, Länge: 7:20 min
„Daffy – The Commando“ (Daffy Duck)
USA, Nov. 1943, Regie: Isidor ‚Friz’ Freleng, Länge: ca. 7 min
„The Sprit of 43“ (Donald Duck)
USA, 1943, Regie: Jack King, Länge: ca. 5:50 min
[via Spiegel Online: DVD-Beileger im Oktober]
Versuchung, Verführung und andere Vergnügungen

Versuchung, Verführung und andere Vergnügungen
Beiträge zu einer Geschichte von Genuss und Luxus im 20. Jahrhundert
Mit ihrer Vortragsreihe im Wintersemester 2005/2006 widmet sich die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg einem Thema, bei dem es weniger um das 20. Jahrhundert als Jahrhundert der Kriege und Krisen geht. Denn dieses Jahrhundert war auch eine Zeit in der sich der Anspruch auf vergnügliche Freizeit in der Gesellschaft immer stärker durchsetzte, in der sich Luxus- in Massengüter wandelten (bei dem gleichzeitigen Versuch, den Luxuskonsum als Distinktionsmittel nicht aufzugeben) und Sexualität zunehmend enttabuisiert wurde.
Veranstalter: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Hamburg
Datum, Ort: 27.10.2005-16.02.2006, 20357 Hamburg, Schulterblatt 36, Seminarraum 2.Etage
Das Programm der Reihe klingt interessant, z.B. »Hollywoodfilme im ‚Dritten Reich’« oder »Hamburg and the Reeperbahn in Tourist Literature of the 1950s and 1960s«.
[via H-Soz-u-Kult]
Der Boom des Cine Argentino

Lesenswerter, wenn auch stellenweise etwas zu euphorischer, El País-Artikel über das erstaunliche Wiedererstarken der Kultur (speziell des Kinos) in Argentinien: »La cultura argentina conquista el mundo«:
La cultura vuelve a ser lo que era en una Argentina que apenas se recupera de las heridas de décadas de oscurantismo y de neoliberalismo brutal. La locomotora ha sido el cine. Las películas argentinas ocupan los primeros puestos en las taquillas del país y cruzan las fronteras seduciendo al público y a la crítica.
Zwei weitere Artikel zum Thema »BOOM DEL CINE ARGENTINO« bei »La Gaceta« (25.09.05) und bei »Clarín« (29.09.05).
Machinima against Daumenkino
Eine neue Form des Filmemachens, genannt Machinima, erobert jetzt auch Hollywood. Der Name setzt sich aus „machine“ und „cinema“ zusammen. Die Filme sind eine Mischung aus traditionellem Storytelling und der Verwendung von Videospielsystemen anstelle menschlicher Schauspieler oder herkömmlicher Animationen.
aus: „Neue Form des Filmemachens: Machinima erreicht Hollywood„, derstandard.at.
Hört sich zwar interessant an, klingt für mich aber irgendwie abschreckend.
Wikipedia-Artikel zu Machinima.
Als Gegenentwurf sei hier noch auf einen Telepolis-Artikel von Karin Wehn und Ingo Linde verlinkt: „Daumenkino, Hommage an eine verkannte Kunstform„.
Jean-Claude Carrière über Luis Buñuel
Jean-Claude Carrière (Co-Drehbuchschreiber von Luis Buñuel und Autor seiner Biographie) über Luis Buñuel:
„Un maestro auténtico es aquel que, tras su muerte, se queda contigo. Eso es lo que me ha ocurrido a mí con Buñuel.“
Mehr über das Verhältnis zu seinem Meister und was den französischen Drehbuchautor heute beschäftigt in El País: „El guionista Jean-Claude Carrière reivindica la figura de su maestro Luis Buñuel„.
