Fragen zum Onlinepublishing

Wie zitiert man Internetquellen korrekt? (-> Antwort)
Was gilt es zu beachten, wenn man selbst elektronisch (wissenschaftlich) publiziert? (-> Antwort)
Und was ist eigentlich ein «Persistent Identifier?» (-> Antwort)
Diese und weitere Fragen beantworten die informativen Seiten zum Thema onlinepublishing von mediensprache.net, dem Projekt sprache@web am Seminar für deutsche Literatur und Sprache an der Universität Hannover.
By the way: Auf mediensprache.net bin ich gestoßen durch die Untersuchung «Sprachliche und textuelle Merkmale in Weblogs» (300 S., pdf), auf die Andreas in «Glück auf!» verwiesen hat.

Wozu dient ein Weblog?

Ich werde immer noch (mit leichtem Unverständnis im Unterton) gefragt, warum ich blogge. Viel der Antworten, die Stefan Bucher in seiner Weblog FAQ gibt, beantworten diese Frage ziemlich präzise.

Wozu dient ein Weblog?
Ein Weblog dient zahlreichen Zwecken.

  • Es dient zur Weitergabe von Neuigkeiten in regelmässiger Zeitfolge.
  • Es dient der Diskussion dank der Kommentarfunktion.
  • Es dient dem Wissensaustausch.
  • Es dient der Sammlung und dem Austausch von Web-Links.
  • Es dient dem Aufbau und der Pflege von persönlichen Kontakten.
  • Es dient der Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten.

[via segert.net]

Geteiltes Wissen siegt über Egoismus

Ein lesenswerter Artikel von Ulrike Cress und Friedrich-Wilhelm Hesse (vom Psychologischen Institut der Uni Tübingen) über geteiltes Wissens als Sieg über den privaten Egoismus:
«Knowledge sharing in groups: Experimental findings of how to overcome a social dilemma» (pdf)

Shared databases are used for knowledge sharing in groups. The decision whether to
contribute knowledge to such a database or to withhold it represents a public-goods dilemma.
Each group member saves time and energy if s/he only uses the database to get information but
does not contribute any information. But if all do so, the database is empty, and nobody has any
benefit of it.

[via LEARNTEC-Blog]

Füllhorn der Weblogforschung

Jan Schmidt schüttet in seinem Bamblog ein wahres Füllhorn hochinteressanter Texte der Weblogforschung aus:
Unter dem Obertitel «Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung» werden Beiträge zusammengefasst und verlinkt, die sich mit der Bedeutung von Blogs in der Forschung und mit der Auswirkung von Blogs für die Kommunikation in der Zukunft auseinandersetzen.
[via BildungsBlog]

Wissenschaftliches Arbeiten: e-Science

e-Science (enhanced science) bezeichnet eine neue Form des netzbasierten wissenschaftlichen Arbeitens. Auf der Basis neuester Netztechnologien und in konsequenter Nutzung der Informations- und Wissenstechnologien sollen Forschungsprozesse erleichtert, verbessert und intensiviert werden. Um e-Science Wirklichkeit werden zu lassen sind international verschiedenste Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten geplant oder bereits angelaufen, die eine neue Infrastruktur für wissenschaftliche Kommunikation und Kollaboration, für Informationsbereitstellung, Datenaustausch und -nutzung sowie für die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse zum Ziel haben.

Es wird eine neue Qualität des digitalen wissenschaftlichen Arbeitens entstehen, die den permanenten Austausch, die Dokumentation und die unmittelbare Publikation von Primär- und Sekundärdaten bereits in frühen Projektphasen ermöglicht.

weitere Informationen zum e-Science Forum Wissensvernetzung, einem Projekt von BMBF und Max-Planck-Gesellschaft.
[via Kollaboratives elektronisches Publizieren]

Getting Mails Done

Interessanter Ansatz: Thorsten Ott wendet das von David Allen entwickelte (Selbst-)Organisationssystem Getting Things Done (GTD) auf die täglich eingehende Mailflut an: «GTD für den Posteingang – Ordnung für die Inbox».

Sobald wir eine Mail erhalten wird diese mit einem Label markiert und ich den entsprechenden Ordner verschoben und von dort mit den zuvor festgelegten Regeln verarbeitet. Lediglich Mails welche sich binnen 2 Minuten erledigen lassen, werden sofort erledigt. Alles andere wird an Hand des Workflows verarbeitet.

Ich verwende dieses System nun seit etwa einem Monat und konnte dadurch meine Effektivität drastisch steigern.

Dieser Artikel ist nicht nur eine mit zahlreichen Verweisen auf weitere Infoquellen versehende Anleitung, sondern könnte durch Anpassung der beschriebenen Filter auf die eigenen Verhältnisse zum Nachahmen der Methode anregen.
Also: Getting Mails Done!

WikiWissen ist Macht

Oftmals ist es der Leidensdruck, den Mitarbeiter verspüren, wenn Informationen in einem Unternehmen nicht greifbar sind, bzw. immer wieder gesucht werden müssen. Ist dieser Leidensdruck gross genug, dann werden sich die Mitarbeiter freiwillig an dem Aufbau eines Wikis beteiligen. Dabei darf aber keineswegs erwartet werden, dass alle mitspielen und ihr Wissen ohne weiteres preisgeben. Die Formulierung kommt sicherlich nicht von ungefähr, zeigt sie doch, dass Wissen, als Schatz des Einzelnen aufgefasst wird. Nicht umsonst heisst es auch “Wissen ist Macht”. Es bedarf also eines Vorreiters, der zeigt, dass er sein Wissen einbringt und den anderen Mitarbeitern zur Verfügung stellt.

dito.
Siegfried Hirsch (IT Frontal: Web 2.0): «10 Jahre Wikis»

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