Kürbissuppe mit Hokkaido-Kürbis, Sahne, Ingwer und Chili

Die Zutaten für die Kürbissuppe

Irgendwann macht man ja alles zu ersten mal. Ich habe neulich meine erste Kürbissuppe gekocht. Die ging so einfach und schmeckte so unfassbar lecker, dass ich mich ehrlich frage, warum ich mich da nicht viel eher dran getraut habe. Beim Kochen hab ich mich inspirieren lassen von mehreren unterschiedlichen Kürbissuppenrezepten, im wesentlichen aber habe ich profitiert von der Kürbissuppe von Fabio Haebel (mit gut gemachtem, unterhaltsamem ,wie lehrreichem Video “Der Gegenspieler des Kürbis: die Vanilleschote!”). Wie immer, hab ich das Rezept aber ein bisschen variiert. Bei mir ging sie so:
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Gemüsebrühe ganz leicht selbst gemacht

Weil ich immer wieder danach gefragt werde, poste ich hier mal das Rezept für selbst gemachte Gemüsebrühe (gerade gestern wieder zum Einsatz gekommen beim Kochen meines Weißen Winter-Chilis). Ich verdanke diesen Tipp @Jinx_HH, die mich beim Posten meiner Grießklöschensuppe darauf hinwies, dass Gemüsebrühe nicht unbedingt aus getrocknetem Pulver in Gläsern kommen muss, sondern, dass man sie auch ganz leicht selbst machen kann:
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Fragen nach dem Unerklärlichen

Tweet der Woche Es gibt Phänomene, für die es einfach keine Erklärung gibt. Doch zum Glück gibt es dieses wunderbares Medium Twitter, wo man fragen kann, ob andere sich auch manches nicht erklären können. So fragt zum Beispiel @VeitKlapp ratlos in die Runde:

Für mich definitiv der Tweet der Woche.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

1:0 für Boateng

Tweet der Woche Im sich gerade konstituierenden neuen Bundestag zeichnet sich ein Streit über die kommende Sitzordnung ab. Niemand will dort neben der AfD sitzen. Dazu passend erinnert @gemuellert in seinem Tweet an das unsägliche Nachbarschafts-Zitat von Rechtspopulist Gauland:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Festivalbericht San Sebastián 2017

In neun Tagen habe ich 43 Filme gesehen, das macht fast fünf pro Tag. Etwas weniger als im Vorjahr, doch dazu war diesmal das Wetter (bei sonnigen 26-28°) zu gut und der Strand zu oft zu verlockend. Es war natürlich trotzdem, wie immer, eine viel zu große Zahl von Filmen in so kurzer Zeit.

Ein paar Bilder hab ich ja schon von Spanien aus gebloggt. Meine Tweets zum Festival – auch mit vielen Fotos – gibt’s hier. Meine brandneue 360°-Kamera hatte ich auch dabei, dazu wird’s aber einen gesonderten Artikel geben. Vorneweg schon mal eine 360°-Aufnahme meines Lieblingskinos, des Teatro Victoria Eugenia. Bitte unbedingt rein klicken und mit der Maus in alle Richtungen bewegen und zoomen, schaut euch die Decke an und den roten Samtvorhang vor der Leinwand. Ein Traum von Kino:
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Gruß aus San Sebastián

Eine kurze Zwischenmeldung mitten aus dem Festivalgeschehen. 2017 ist ein guter Kinojahrgang, bereits 30 Filme gesehen, darunter etliche bemerkenswerte, mein Bericht folgt wie immer eine Woche nach Ende des Festivals. Traumhaftes Wetter, genieße es im Atlantik zu schwimmen, nette Menschen wieder zu treffen (bin zum 23. Mal hier). Und dass man hier in Donostia gut essen (und guten Wein trinken) kann, dürfte auch hinlänglich bekannt sein. Als kleinen Zwischeneindruck aus San Sebastián poste ich schon mal drei Bilder zur Ansicht, weitere Fotos samt Statusmeldungen gibt‘s wie immer täglich auf Twitter, Instagram und Facebook.
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Faszinierender Einblick in die Ausgrabung auf der Cremon-Insel

Am Donnerstag hat uns der Archäologe und Grabungsleiter Kay Peter Suchowa vom Archäologischen Museum Hamburg die aktuelle Ausgrabung auf der Cremon-Insel gezeigt. Da brennt einer für seine Arbeit, war von Anfang an mein Gedanke. Und in welch faszinierende Welt Suchowa und ca. zwölf weitere Kollegen für uns alle noch bis zum 15. November eintauchen, versuche ich mit diesem Blogartikel zu beschreiben. Die fachkundigen Infos gibt es in einer Pressemitteilung des AMH, aus der ich zum Auftakt zitieren möchte:

In unmittelbarer Nähe zur Hafencity und zur Elbphilharmonie, im Bereich der sogenannten „Cremon- Insel“, führt das Archäologische Museum Hamburg noch bis November eine Ausgrabung durch. Auf der heute kaum noch als Insel zu erkennenden Cremon-Insel sichern die Archäologen auf dem Gelände „Bei den Mühren 2-5“ alle archäologischen Spuren, bevor dort eine Neubebauung startet. Die Wissenschaftler erhoffen sich Aufschluss über die Siedlungsentwicklung, Kolonialisierung und Nutzung des Areals vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

Untersucht werden dabei die hinteren Bereiche der Grundstücke, die im Norden an das 1946 zugeschüttete Katharinenfleet – die heutige Straße Katharinenfleet – grenzen. Bei der Cremon-Insel handelt es sich um eine Marschinseln im Mündungsgebiet der Alster in die Elbe. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich vom ersten im Stadtbuch erwähnten Grundeigentümer „Fredhericum de Crimun“ ab. Die Insel wurde vermutlich erst im 12. / 13. Jahrhundert besiedelt und dann 1247 zusammen mit dem Katharinenfleet erstmals urkundlich erwähnt. Bisher wird angenommen, dass zu Beginn der Besiedlung ein Ringdeich angelegt wurde, der im Verlauf der heutigen Straßen Cremon, Katharinenstraße, Steckelhörn, Bei den Mühren und Bei dem neuen Kran verlief. Die frühen Grundstücke innerhalb dieser Eindeichung sollen dabei die gesamte Inselbreite eingenommen haben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese Grundstücke zu immer kleineren Parzellen.

Die komplette Pressemitteilung ist auf der Website des AMH zu lesen: «Ausgrabung auf der Cremon-Insel» (PDF).

Den besten Einblick in so eine Grabungsaktion geben vielleicht die Fotos von vor Ort, von denen ich live nur einige wenige teilen konnte. Daher eine größere Auswahl hier in Form einer Galerie (wie immer auf Klick gibt’s alle Fotos in groß, man kann sich auch von Bild zu Bild durchklicken):
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