Wieder gut aus Mexiko in Hamburg gelandet

Flughafen Chihuahua mit Blick auf die Berge
Das letzte Foto, das ich in Mexiko aufgenommen habe: auf dem Flughafen Chihuahua, kurz vorm Besteigen der Maschine, im Hintergrund die Berge Chihuahuas.

Nur zur Info, und damit sich keiner über die Stille im Blog wundert: Ich bin wieder gut aus Mexiko zurückgekehrt. Gestern Abend nach Flügen ab Chihuahua via Mexixo D.F. und Amsterdam bin ich um 18 Uhr in Hamburg gelandet. Allerdings ohne meinen Koffer. Der hat die knapp 50 Minuten in Mexiko D.F. nach verspätetem Flug Chihuahua – Mexico mit Terminalwechsel im Gegensatz zu mir nicht geschafft und ist unbegleitet zurückgeblieben. Über Paris wird er mir nachgeschickt und müsste heute, wenn alles gut geht, mit Flug Nr. AF2310 um 16:55 Uhr in Hamburg eintreffen (guter Online-Service: den Verbleib meines Koffers kann ich über die Website der Fluggesellschaft KLM abfragen). KLM liefert ihn mir dann möglichst noch heute nachhause. Besser, so etwas passiert auf dem Rück- als auf dem Hinweg.

Bei Regen gelandete Boing 747 von KLM in Amsterdam
In dieser Maschine (Boing 747 aufgenommen auf dem Flughafen Schiphol Amsterdam) bin ich – ohne meinen Koffer – über den großen Teich geflogen.

Die Wohnung hab ich mittlerweile gut beheizt, ansonsten arbeite ich an der Überwindung des Temperaturschocks (von 30° runter auf 10°) und der Zeitumstellung (statt 14:30 Uhr ist es für mich jetzt gerade acht Stunden zurück, also 6:30 Uhr). In 2-3 Tagen habe ich den Jetlag überwunden. Gerade richtig für die Auswärtsfahrt mit dem FCSP zum Spiel am Freitag in Berlin (Auf zu Union!). Und heute Abend geht’s als erstes gleich mal ins Kino. Natürlich in einen mexikanischen Film: um 19 Uhr läuft im Metropolis Mas que a Nada en el Mundo.

Update 22:00 Uhr: Jetzt ist auch mein Koffer da. Einen Tag nach mir aus Mexiko zurückgekehrt (Foto 1 & Foto 2).

Bedeutung des Schlafes für unser Gehirn

Doping fürs Gehirn

Im Laufe des fast siebenjährigen Bestehens dieses Blogs gehört der Artikel «Wie viel Schlaf braucht der Mensch?» zu den meist gelesenen. Eine Frage, die offenbar Viele beschäftigt. Wie wichtig die Qualität des Schlafes, bzw. wie wichtig die Tiefschlafphasen für unser Gehirn sind, zeigt eindrucksvoll die gestern und heute auf ARTE ausgestrahlte Dokumentation Doping fürs Gehirn.

Ich schlafe ja persönlich sehr wenig, komme meist mit 5 Stunden aus. Schlafe selten mehr als 6 Stunden (stelle mir sogar den Wecker, damit das nicht versehentlich passiert), und wehre besorgte Nachfragen immer wieder unter Berufung auf meine gute Gesundheit als unbegründet ab. Wahrscheinlich liegt mein Wohlbefinden trotz so wenigen Schlafes daran, dass ich immer ganz schnell in die Tiefschlafphase komme. Trotzdem habe ich mein Urteil, zu viel Schlaf sei vergeudete Zeit, nach Betrachtung dieser Dokumentation etwas relativiert. Wenn man bedenkt, dass die Schlafphase von unserem Gehirn ganz zentral genutzt wird, um die mit der Erinnerung zusammenhängenden Prozesse zu steuern, sollte man hier also nicht zu sparsam sein. Merk’ ich mir. 😉

Was ich jedenfalls nie tun würde, wäre medikamentös nachzuhelfen, um dem Gehirn auf die Sprünge zu helfen, doch auch und gerade darum geht es in dem Film, wie auch sein Untertitel «Machen Pillen schlauer?» verrät:

Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise durch Gehirnforschungslabore in Deutschland, Australien und der Schweiz. Dabei wird deutlich, dass Versuchspersonen schon heute durch technische Manipulation schlauer, kreativer und erinnerungsfähiger gemacht werden können. Eine kommerzielle Vermarktung der Stimulationsgeräte scheint nur noch eine Frage der Zeit. Aber woher kommt der Hype um die Enhancer? Wird er von der Pharmaindustrie künstlich befeuert, um einen Markt zu schaffen? Wie weit ist die Wissenschaft auf dem Weg zum Superhirn?

Der 52-minütige Film von Christian Schidlowski und Hannah Leonie Prinzler kann 7 Tage lang in der ARTE-Mediathek gesehen werden. Am besten aber abspeichern und ihn dann sehen, wann man mag. Wie das geht, hatte ich ja neulich mal hier gezeigt: TV-Programme aus Mediatheken abspeichern.

Doping fürs Gehirn

Bin ab sofort auch wieder per SMS erreichbar

Mein iPhone

Ich hab’s ja nicht so mit dem Mobiltelefon. Also zum Telefonieren und Simsen nutze ich es so gut wie nie. Das Handy ist für mich nur wichtig, um damit immer und überall ins Internet gehen zu können. So weit so gut (und so bekannt, für alle, die mich kennen). SMS schreiben auf einem Handy kommt mir immer ein bisschen wie Fax versenden vor. Doch ein Teil meines Bekanntenkreises nutzt dieses Gerät auch zur Kommunikation mit mir und in letzter Zeit häuften sich die Situationen, in denen Menschen mir sagten: «Hast Du meine SMS nicht bekommen?» – Nein, hatte ich nicht. Und aufgefallen, dass es nicht funktionierte, war es mir auch nicht: a) Nutze ich SMS – wie gesagt – sowieso kaum, und b) konnte ich selbst nach wie vor – wenn auch wenig genutzt – SMS-Nachrichten versenden.

Heute ging ich der Sache endlich mal nach und konnte das Problem lösen. Kurze Vorgeschichte: Ich hatte 2 SIM-Karten: eine fürs Handy und eine SIM-Karte um über USB-Modem mit dem Notebook ins Web zu gehen. Ende November vergangenen Jahres funktionierte plötzlich die 1. SIM nicht mehr und so setzte ich die 2. ins iPhone ein. Hatte sofort wieder Netz und alles war aus meiner Sicht gut. Doch offenbar scheine ich genau seit dann keine SMS mehr bekommen zu können. Nach zwei Anrufen bei der ePlus-Hotline und einem dazwischen liegenden Besuch des ePlus-Shops in Wandsbek konnte ich das Problem heute lösen: Ich hätte der 2. SIM (die ürsprünglich für Notebook gedacht war), erste Priorität zuordnen müssen. Das macht man – zumindest bei ePlus – mit der Tastenkombi *131#. Man kann also – falls man zwei Karten hat – nur SMS-Nachrichten erhalten auf der Karte, der erste Priorität zugewiesen wurde.

Weil ich mit meinem MacBook Pro unterwegs sowieso nicht mehr online gehe, d.h. es nur noch zuhause (oder auf Reisen in stationären W-LAN-Netzten) nutze, habe ich bei der Gelegenheit die Flexi-Card bei ePlus in eine Micro-SIM getauscht. Das kostet 3 €/Monat und damit kann ich meine Internet-Flat auch auf dem iPad nutzen. Die Micro-SIM ist bestellt und bei Eintreffen werde ich endlich auch mit dem iPad unterwegs überall dort online gehen können, wo gerade kein W-LAN-Netz erreichbar ist.

Champignon-Chilli-Paprika-Risotto

Letzte Woche hatte mich Isas Tweet mit Verweis auf dieses Risotto-Rezept dazu inspiriert, mein erstes Risotto zu kochen. Mangold mit Weißwein, Balsamico und Parmesan. Mhmmm, war das lecker. Ich dachte, Risotto wär so schwer, doch das ging ganz einfach. Isa hat ja den Balsamico durch Weißwein ersetzt. Ich nahm einfach beides, reichlich Weißwein während des Risottokochens, und dann am Schluss noch ‘nen guten Schuss Balsamico dazu.

Am Wochenende wollte ich dann gleich ein neues Risotto probieren, dieses mal ganz ohne Rezept, sondern nach eigener Kreation. Auf dem Wandsbeker Wochenmarkt erstand ich die Zutaten: Champignons, ‘ne rote Paprika und eine kleine Chilli-Schote. Beim Risotto-Reis hab ich mich für den von Oryza entschieden. Statt Balsamico nahm ich dieses mal MarsaIa. In der Pfanne sah das unheimlich gut duftende Risotto dann so aus:

Champignon-Chilli-Paprika-Risotto

Zutaten (für 3-4 Pers.): 1 rote Paprika, 1 rote Chilli-Schote, 150 g Champignons, 2 kl. Zwiebeln, 2 Knobi-Zehen, 250 g Risotto, Butter, Olivenöl, ca. 300 ml Klare Brühe, ca. 200 ml Weißwein, Fleur de Sel, gemahlener schwarzer Pfeffer, Marsala, Parmesan.

Champignon-Chilli-Paprika-Risotto mit Parmesan Die Zubereitung ist sehr einfach: Butter und Olivenöl in der Pfanne erhitzen, die geschnittenen Zwiebel darin glasig anbraten und das Gemüse, inkl. dem Knobi, dazu geben und kurz anbraten. Anschließend den Risotto-Reis dazu geben. Die Risotto-Körner werden dann rasch schön glasig. Nach und nach – etwa 3 bis 4 Mal – die Flüssigkeit (Klare Brühe, Weißwein) dazu geben, die der Risotto-Reis schön aufsaugt. Dann noch mit Salz, Pfeffer und Marsala abschmecken. Ganz wichtig: nach dem Vom-Herd-Nehmen das Risotto noch fünf Minuten ruhen lassen. Frisch geriebenen Parmesan drüber geben und genießen. Mhmmm…

Wireless-Tastatur von Apple für MacBook & iPad

Martin ist total happy mit der Wireless-Tastatur am iPad

Bär Martin ist – wie vor etwas mehr als zwei Monaten hier im Blog vorgestellt – eifriger Mitbenutzer meines iPad. Was ihm aber bisher zu schaffen machte, war die Eingabe längerer Texte über den Touchscreen…

Martin sagt: Pfoten hoch!Seit der heute Morgen gelieferten Wireless-Tastatur von Apple, die ich mir zur Aufrüstung des MacBook Pro als komfortablen Heimarbeitsplatz angeschafft habe, ist Martin begeistert, dass diese auch über Bluetooth mit dem iPad verbunden werden kann. Mir geht’s da ganz wie Martin: ich finde die doppelte Einsatzmöglichkeit auch sehr praktisch. Die Tastatur ist wirklich klasse: Es ist sehr angenehm darauf zu schreiben und sie ist extrem dünn und somit auch super leicht, damit auch für’s kleine Handgepäck im mobilen Einsatz geeignet.

65 Euro ist zwar ein stolzer Preis für eine Tastatur, doch ich finde, das Teil ist sein Geld wert. Aber so viel für eine Maus auszugeben, sehe ich echt nicht ein. Apple will fast 70 Euro für die Magic Mouse, das ist dann doch des Guten zu viel. Hier werde ich mich wohl für die preiswertere, weniger als halb so teure und doch bestens bewertete, Alternative aus dem Hause LogiTech entscheiden. Martin ist das wiederum egal, er hat’s nicht so mit Mäusen und nutzt lieber das Trackpad. 😉

Neue Brille – natürlich mit Gläsern von Transitions

Die neue Brille - von der netten Optikerin aufgenommen

Nach 10 Jahren mit dem bisherigen Gestell auf der Nase ist es wieder Mal Zeit für eine neue Brille. Die letzte hab ich noch in einem heute nicht mehr bestehenden Brillen-Laden im Nauwieser Viertel in Saarbrücken erstanden. Die heute ausgesuchte Brille wurde nach erstklasiger Beratung bei Optiker Kelb in Wandsbek in Auftrag gegeben. Schwarz sollte sie wieder sein, modern, aber schlicht, und teilweise rahmenlos. Auf dieses Exemplar ist nach eindringlicher Prüfung meine Wahl gefallen:

Dieses Exemplar hat es mir angetan: schwarz, schlicht, Gläser unten rahmenlos

Eine Sehstärkenbestimmung beim Augenarzt samt Vorsorgeuntersuchung ging dem Brillenkauf voraus. Dort erhielt ich neben dem positiven Befund, dass sich meine Sehstärke in all den Jahren seit dem letzten Check nur minimal geändert hat und dass ich über ein 100-prozentiges Sichtfeld beim Sehen verfüge, die etwas besorgniserregende Auskunft, dass mein Sehnerv stark geweitet sei und evtl. ein Grüner Star (Glaukom) vorliegen könnte. Ich mach mich jetzt nicht verrückt deswegen, behalte das aber im Auge. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie ich inzwischen gehört habe, kann so eine Vorabdiagnose auch durch spätere Tests widerrufen werden. Und wenn dem nicht so ist, dann ist es gut, dass die Sehnerverkrankung so früh erkannt wurde und rechtzeitig unter besonderer Beobachtung und Behandlung stehen kann.

Erstmal freu ich mich nun auf die neue Brille. Spätestens nächste Woche Mittwoch wird sie fertig sein. Natürlich habe ich mich – denn ich brauche die rasche Tönung bei Sonnenschein – für Transitions-Gläser entschieden. Denn auf die schwört auch Tyler Farrar. Ihr kennt Tyler Farrar nicht? Das ist der Held von Herrn Sparschäler. Tyler ist tragischer Tour-de-France-Ausscheider (dessen Werbespot während der Tour aber Kultstatus erreichte) und Gewinner der Hamburg Cyclassics. Hier der Kultspot mit dem Helden der sich tönenden Transitions-Gläser:


Direktlink YouTube

GorillaPod als iPad-Halterung

GorillaPod als Halterung beim Filmeschauen auf dem iPad - Szene aus Inception

GorillaPod von hinten - Neigungswinkel flexibel einstellbar Am Wochenende stellte das Magazin Wired einen Tipp vor, der mich spontan begeisterte und zur sofortigen Bestellung bei Amazon veranlasste: man kann das schon seit langem bekannte und äußerst beliebte Kamera-Stativ GorillaPod auch als prima Halter für das iPad verwenden. Heute Morgen kam das Teil schon an und ich bin schlichtweg begeistert. Sowohl hochkant als auch quer liefert es eine klasse Halterung ab. Und natürlich ist es ein sehr flexibles Dreibein für die Justierung von Kameras an ungewöhnlichen Orten, zu sehen auf meinem Beispielbild, wo ich meine Canon Powershot mal so eben am Treppengeländer angekettet habe:

GorillaPod ist auch ein Kamera-Stativ für kuriose Ecken

Mein iPad ist da – das Netz in der Hand (Teil 2)

Ein Paket, ein Paket… Heute ist mein am 24. Mai bei Apple online bestelltes iPad endlich angekommen. Ich hatte mich für die 32 GB-Version mit WiFi 3G entschieden. Um 10:40 Uhr wurde es von UPS angeliefert, da ich zu der Zeit in der Stabi brav meiner Arbeit nachging, waren die Nachbarn so nett, es für mich in Empfang zu nehmen. Martin war noch ganz aufgeregt vom Portugal-Spiel (So einen 7:0-Sieg gegen Nordkorea, das steckt auch ein ansonsten gemütlicher Bär nicht so leicht weg; fleißige T&B-Kommentar-Leser wissen, dass Martin Portugal-Fan ist). Und trotzdem war er natürlich auch neugierig, was sich wohl genau in dem Paket verbergen und was es denn mit dem heiß erwarteten Gerät auf sich haben möge. Zugeschaut und ausgepackt:

Hübsch verpackt ist es ja schon mal…Die Bildqualität portugiesischer Jubelposen auf dem iPad wird von Martin für gut befunden!

Martin liest den Spielbericht des 7:0 von Portugal auf ZEITonline

Ich muss das erst alles in Ruhe sortieren. Vom ersten Handling bin ich sehr wohl begeistert. Pro- und Contra-Argumente wurden ja schon in dem meiner Bestellung vorausgehenden Artikel «iPad: haben wollen or not haben wollen?» ausgetauscht. Dort gibt es auch gute Links zur Information zum Thema. Ausführlicheres aus persönlicher Sicht werde ich nachliefern, wenn ich mich besser eingearbeitet habe. Erstmal bin ich wie gesagt sehr angetan. Auch davon, wie mein Blog oder Twitter auf dem iPad aussehen. Als Twitter-Client habe ich mir Echofon Pro (siehe Software-Vergleich im iPad-Magazin) geleistet. War gleichzeitig meine erste fürs iPad gekaufte App (Kostenpunkt 3,99 €, fairer Preis für ein gutes Programm).

Ach, ich bin erst mal nur begeistert. Gewissen Parallelen stellen sich ein zum 27. November 2008. Daher auch der Titel dieses Postings. Damals schrieb ich:
Mein iPhone ist da – das Netz in der Hand.