Breaking Bad & Co: TV-Serien philosophisch betrachtet

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Gut gemachte, qualitätsvolle TV-Serien erreichen mittlerweile eine beeindruckende mediale und wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Mit großem Interesse habe ich in den vergangenen Wochen die Beiträge auf Deutschlandradio Kultur zum Thema TV-Serien verfolgt, die sonntags von 13:05 – 14:00 Uhr im Philosophiemagazin «Sein und Streit» gesendet wurden. Die heutige Folge möchte ich euch zum nachhören empfehlen, weil quasi Bilanz gezogen wird. In einem 30-minutigen Interview mit der Medienphilosophin Prof. Dr. Christiane Voss (Bauhaus-Universität Weimar) werden drei Serien nochmals kurz vorgestellt und es wird versucht, den Erfolg der Serien philosophisch einzuordnen:

In den Helden Tony Soprano (“The Sopranos“), Don Draper (“Mad Men“), Walter White (“Breaking Bad“) erkennt Christiane Voss nichts, womit wir uns identifizieren könnten. Im Gegenteil: “Das sind Des-Identifikationsangebote.” Entfalten die Qualitätsserien gerade dadurch ihren Sog?

Beeindruckend sind übrigens nicht nur die präzisen Analysen von Voss, sondern auch ihr extrem hohes Sprechtempo. 😉

Der Beitrag kann hier oder auf der Website von DKultur nachgehört werden (Start etwa ab Minute 7:00):

Medium: MP3
Link: MP3

Praktisch auch die drei Lesetipps und unbedingt beachtenswert die sehr guten Tipps zum Nachlesen und -hören am Ende der Website (“Mehr zum Thema”) mit Hinweisen auf zuvor ausgestrahlte Radio-Beiräge auf DKultur zum Thema TV-Serien.

Obige Grafik hab ich aus zwei Stills des Videos «Breaking Bad – Illustrated» erstellt.

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