Artikel

Medienopfer

Zum Abschuss freigegeben“ betitelt Roland Kirbach seinen lesenswerten Artikel über Medienopfer in der „ZEIT“:

Ein Volk von Voyeuren ist so herangezogen worden, das vor allem eines sehen will: Sieger und Verlierer. Und ein Heer von Exhibitionisten stellt sich nur zu gern zur Verfügung. Geltungsbedürfnis, der Wunsch, wenigstens für einige Momente prominent zu sein, drängten den »kleinen Mann« vor die Kamera – und sei es als Loser oder Taugenichts.
[…]
Die moderne Mediengesellschaft sucht, wie schon in der Antike, nach einem Opfer, auf dem sie ihre inneren Spannungen, ihre Ängste und Aggressionen abladen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Sündenbock schuldig oder unschuldig ist. Hauptsache, er eignet sich dafür, Unmut und negative Affekte auf sich zu ziehen.

Artikel

Rainer Werner Fassbinder

Die sagenhafte Zahl von 43 Filmen hat er in nur 16 Jahren gedreht – doch nicht oberflächlich und zu schnell produziert waren sie, sondern einfach nur voller Selbstvertrauen und ohne mehr zu tun, als nötig war. Viele von ihnen sind Meisterwerke, einige gehören zum Besten, was es je gab im zugegeben zuletzt nicht gerade künstlerisch reich bestückten deutschen Film.

Rainer Werner Fassbinder wäre gestern 60 geworden. Rüdiger Suchsland schreibt in seinem Telepolis-Artikel „Alles ist besser als Nichts“ über den fleißigen Regisseur.

Artikel, Kino

Rise of the Blog

… betitelt Edward Cone seinen in CIO Insight erschienenen Artikel, in dem er die Bedeutung der immer populärer werdenden Weblogs und Wikis für Organisationen und Unternehmen herausstellt:

Blogs and wikis are part of a wave of low-cost software that has streamlined the way information is published, edited and found on the Web. They allow just about anybody to work in their Web browsers and write in natural language. And they are basic tools, not narrowly purposed applications. Because of that, blogs can be used to support any number of corporate operations.

[via netbib]

Artikel, Internet

Bücherlesen = Realität + Phantasie

Hilmar Hoffmann fordert (zurecht!) ein Bibliotheksgesetz im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels („Petersilie im Maul des Karpfens …„, pdf, 1 Seite)

Ausgaben für Bibliotheken sind Investitionen in die Zukunft der nachwachsenden Generation. Wer nicht über ausreichende Lesekompetenz verfügt, dem wird nicht nur das Lernen zur Qual, ihm bleibt auch die Welt der Kultur und Literatur verschlossen. Schließlich wird, was allzu gern in Vergessenheit gerät, durch Bücherlesen die Realität um die Phantasie erweitert.

[via netbib]

Artikel, Literatur

Das nächste große Ding

Spitzwegs Blogger
Bloggen: Das nächste große Ding! -Ach? Wer’s noch ertragen kann, etwas über den Bloghype zu lesen, möge die neuesten Zeilen im Kölner Stadtanzeiger konsultieren: „Das nächste große Ding im Netz„, die sich vor allem mit der zunehmenden Bedeutung der Blogs für Jugendliche beschäftigen.

Für erfahrene Internetnutzer sind die kurz Blogs genannten Seiten längst wichtiger Teil ihrer täglichen Reise durchs Internet, während das Gros der Surfer gerade einmal zaghaft anfängt, sich mit dem Thema zu befassen.

Im ebenfalls beim Kölner Stadtanzeiger veröffentlichten Interview mit Kai Pahl (Mitautor des Buches „Blogs!“) bringt dieser es treffend auf den Punkt:

Bloggen ist so populär geworden, weil es so einfach ist.

[via it&w]

Artikel, Internet

Die Googleisierung der Bildung

Google
Die Googleisierung der Bildung

Schüler tun es. Studenten tun es. Lehrer tun es. Professoren tun es. Sie tun etwas, was bis vor ein paar Jahren niemand ausgesprochen hätte. Weil es das Wort einfach nicht gab. Sie „googeln“. Sie googeln nach Informationen. Sie googeln nach Wissen. Sie googeln nach Zufällen. Sie googeln nach Daten. Sie googeln nach ihrem eigenen Namen. Beeindruckend.

[via netbib]

Artikel, Internet
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