Artikel

Internet-Kompetenz an US-Unis

Mehrere Hochschulen in den USA wollen Studenten auf ihre Fähigkeiten bei der Internet-Recherche testen. Die Universität von Kalifornien und eine Reihe weiterer Hochschulen haben das Institut für Bildungstests (Educational Testing Service) mit der Entwicklung einer standardisierten Prüfung beauftragt, die feststellen soll, wie gut junge Leute die im Internet verfügbaren Quellen unterscheiden und bewerten können.

Meldet „Der Standard“
[via Medienpraxis]

Artikel, Internet

Kinderzeitung in Argentinien

Expresiones Jóvenes
In Argentinien wurde ein interessantes journalistisches Projekt gestartet: „Expresiones Jóvenes“ ist eine Zeitung von Kindern und Jugendlichen (8-18 Jahre) für Kinder und Erwachsene, in der die Sicht der Kinder auf die unterschiedlichsten Themen entdeckt werden kann: Nicht nur „Kinder und Tango„, auch schwierige Themen wie Kinderpornographie oder Abtreibung.
[via periodistadigital.com]

Artikel, Spanisch

Copypasten wir nicht alle?

Jerimias zitiert in seinem Blogeintrag „Todo es copiar y pegar“ aus einem Vanguardia-Interview mit dem Literatur- und Kunstexperten Derrick de Kerckhove (Uni Toronto):

„Vivimos en permanente hipertextualidad. Mis alumnos ya no escriben nada, sólo cortan y pegan de los textos que buscan y encuentran en internet.“ (Derrick de Kerckhove)
Jeremias:
La puñetera verdad. Casi siempre es así. De hecho, lo estoy haciendo ahora mismo. Y tú, ¿copypasteas?

Übersetzung: — „Wir leben in einer permanenten Hypertextualität. Meine Studenten schreiben heute nichts mehr, sie kopieren nur noch Texte, die sie im Internet finden, und fügen sie ein.“ (Derrick de Kerckhove)
Jeremias:
Das stimmt verdammt noch mal. Es ist doch fast immer so, ich hab es gerade auch so gemacht. Und du? Copypastest du auch?
— Ende der Übersetzung.

Copypasten wir nicht alle? (Immerhin hab ich die Übersetzung von Hand eingetippt.)

Artikel, Spanisch

„Diese SPD ist nur noch Hülle“

Heribert Prantl interviewt Oskar Lafontaine in der Süddeutschen: Gute Fragen, gute Antworten.

SZ: Ist der Vorwurf der gekränkten Eitelkeit also völlig falsch?

Lafontaine: Ich würde nie bestreiten, dass ich eitel bin. Und ich würde nie bestreiten, dass man mich auch kränken kann. Aber ich frage mich nach dem Grad der Selbsterkenntnis derjenigen, die einem anderen Eitelkeit und Verletzlichkeit vorwerfen.

Artikel, Politik

Virtuelle Fachbibliotheken: „less is more“

In El País bin ich auf die wöchentliche Kolumne von Gerry McGovern gestoßen. In „Transformar el conocimiento en poder“ (dt: Wissen in Macht umwandeln“) , bzw. im engl. Original „Turning Knowledge into power“ stellt er zwei Thesen der Wissensvermittlung bzw. -darbietung vor:
Bei der Alternative, ob es besser sei, entweder alles Wissen verfügbar zu haben und über Suchmaschinen das für einen Relevante herauszufinden oder eine editierende Instanz zu nutzen, die eine qualitative Vorauswahl trifft (Stichwort: „weniger ist mehr“) , präferiert er -in meinen Augen zurecht- die zweite:

There are two basic theories of content management out there. One is summarized by an old saying: „the more the merrier.“ This theory believes that everything that is said and written is of some value to someone – maybe not now, but at some time in the future. What we need, this theory claims, is better software „filters“ that allow us to get to the content we need right now.
[…]
I happen to be a big fan of editors and publishers, because I believe in the second theory of content management – the „less is more“ approach. Editing is not the same as censoring, and publishers do not take away our freedom to choose.
Gerry McGovern

Eine Aufgabe, wie sie die Virtuellen Fachbibliotheken im Rahmen des gemeinsamen Wissensportals Vascoda erfüllen, wie z.B. Cibera (die Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal, wo ich momentan arbeite) .
D.h. für einen bestimmten Fachbereich werden Internetquellen thematisch recherchiert und für die Nutzer in einer Datenbank zur intelligenten Abfrage dargeboten. Hilfe bei der Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Weniger ist mehr. Qualität statt Quantität.

Artikel, Literatur

Per Mausklick zum Bücherwurm

Carl Spitzweg: Der Bücherwurm
Ariane Moos schreibt in der ZEIT über den Erfolg der E-Books:

Nachdem Gutenberg mit der Erfindung seiner beweglichen Lettern die Informationswelt revolutionierte, wurden die unzähligen Geschichten, Märchen, Wahrheiten und Phantasiewelten immer mehr wissenshungrigen Menschen zugänglich. Doch die Entwicklung schreitet unaufhaltsam fort und auch Bücher unterliegen dem allgegenwärtigen Wandel.

[via lesefieber]

Artikel, E-Book, Literatur
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