Wordle – welch wunderbares Tool. Man gibt ihm einen Text zu futtern und es wird eine Grafik als Wortwolke daraus gezaubert. Ich habe mal probeweise eine von mir übersetzte Erzählung eingespeist: «Etc.» von Luis Rafael Sánchez, die ich einmal für die literarische Zeitschrift die Horen1 aus dem puertoricanischen Spanisch übersetzt habe. Link zur Grafik. Eigene Wortwolke erstellen auf wordle (Text dort per copy and paste einfügen).
[via anachorete auf Twitter]





14 Antworten bis jetzt ↓
Liisa sagt am 17.06.2008 um 22:59 Uhr:
Aha, Du also auch und Du demonstrierst gleich eine sehr kreative Verwendung des Tools! :)
Markus sagt am 17.06.2008 um 23:11 Uhr:
Ich denke, damit lassen sich schöne Einladungen zu textbasierten Veranstaltungen erstellen. Eine Anregung, die ich auch im bibliothekarischen und übersetzerischen Bereich weitergeben werde. ;-)
Benedikt sagt am 18.06.2008 um 11:00 Uhr:
Das ist genau das, was Vilém Flusser meint, wenn er davon spricht, dass im Zeitalter der digitalen Bilder die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft verschwimmt. Wordle als eine Art Apfelmännchen für Germanisten?
Markus sagt am 18.06.2008 um 13:16 Uhr:
Benedikt, es geht in der Tat in die Richtung. Ich hatte noch keine Zeit, mir das Tool näher anzuschauen, aber ich war überrascht über die Abbildung des Inhaltes in der Grafik. Es geht sicher nach Worthäufigkeit, klar. Und die in meinem Beispiel ins Auge springenden Wörter zeigen einem direkt, um was es hier geht. Zumindest erkennt der Leser der Geschichte diese in der Grafik wieder. In “Etc.” geht es zum Beispiel um einen Mann, der an der Ecke zwischen Calle Franklin und der Siebtzehnten Straße steht und auf Frauen-Hintern spannt. Er tut dies an bestimmten Wochentagen. Wird alles in der Grafik abgebildet. ;-)
Marc | Wissenswerkstatt sagt am 19.06.2008 um 13:13 Uhr:
Toll! Ich hab’s eben in einem anderen (Wissenschafts-)Blog entdeckt und stoße erst jetzt auf Dich…
Beeindruckend, daß hübsch+informativ so elegant zusammenspielt.
Markus sagt am 19.06.2008 um 13:59 Uhr:
Ja, in der Tat Marc, den von dir genannten Attributen könnte man noch leicht und süchtig-machend hinzufügen. Bin gerade wieder schwach geworden und habe einen Test mit dem Text einer Website, die ich erstellt habe, gemacht:
linga-bibliothek.de/einfuehrung.htm
Merzmensch sagt am 19.06.2008 um 14:29 Uhr:
Faszinierendes Tool! Dadaistisch, aber auch strukturalistisch. So möchte ich gar manche Texte lesen :-)
Markus sagt am 19.06.2008 um 14:32 Uhr:
@Merzmensch: Dein V.Er.Gängl.Ich. ist ja auch ein Beweis der Effektivität dieses Dienstes.
Schnell das Wesentliche erfassen.
QYPE*Vibes » Blog Archive » Qype Beiträge mal ganz anders sehen mit wordle sagt am 19.06.2008 um 16:06 Uhr:
[...] textundblog.de – Mit Wordle Wortwolken zaubern und spreeblick – Apfelmännchen für Germanisten Tags: Beitrag, Bizarre, Boutique, Erfindung, [...]
wolkige Wordle Wolke, aber wiedererkannt :: hirschgarden sagt am 20.06.2008 um 10:09 Uhr:
[...] wollte ich jetzt nach den Ausflügen zu Spreeblick, text-und-blog und im surfgarden (ps: schönen gruss vom hirschgarden) doch [...]
Literarisches Wordle-Rätsel » Text & Blog – Das Weblog von Markus Trapp sagt am 21.06.2008 um 17:23 Uhr:
[...] dem hier vorgestellten Wordle lässt sich trefflich ein kleines literarisches Rätsel generieren. Ich habe den [...]
NewMarketing Blog » Wordle: bunte Wortwolken designen sagt am 21.07.2008 um 10:13 Uhr:
[...] Text und Blog [...]
HASENFARM sagt am 16.10.2008 um 12:04 Uhr:
Ach, ich liebe diese WortWolkengeschichte.
So sehr, dass ich eine Blogparade gestartet habe.
Das geniale daran ist, die WortWolke wird anhand deiner Last.FM-Charts erstellt.
Wenn du Lust hast mitzumachen (worüber ich mich sehr freuen würde), gugst du hier: http://www.hasen-farm.de/2008/.....alisieren/
Gruß!
H
Markus sagt am 16.10.2008 um 13:28 Uhr:
@Hasenfarm: Ich bin ja ein kategorischer Stöckchen- und Blogparadenverweigerer. Schau ich mir aber trotzdem noch an. ;-)
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