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Twitter: geschnatterter Hype?

von Markus — 12.03.2007, 00:41 Uhr · 5 Kommentare

twitterTwitter heißt Geschnatter, Gezwitscher. Wer den Sinn dieses Dienstes nicht direkt begreift, wird ihn als eben das abtun: bloßes Geschnatter. Twitter ist ein Dienst im Netz, bei dem man mit kurzen Texten, ähnlich einer SMS, einträgt, was man gerade macht oder gerade denkt oder eben mal empfehlen möchte. Ausführlicher wird es hier beschreiben, warum ein Hype daraus wird (bzw. schon ist) steht dort. Natürlich gibt es auch schon einen, wenn auch knappen, Wikipedia-Artikel. Und die laufende Blogberichterstattung lässt sich hier verfolgen. Muss ich noch eigens erwähnen, dass es zu twitter auch ein Wiki und ein Blog gibt?
Um das Ganze zu testen, habe ich mir natürlich auch einen Account zugelegt: twitter.com/textundblog.
Wenn man eine Nachricht absetzt, erscheint sie in dieser Form auf der Website von twitter in der Rubrik public timeline:
Twitter-Screenshot public timeline

Der mögliche us-amerikanische Präsidentschaftskandidat John Edwards twittert bereits, Barack Obama hat schnell schon mal einen Account angelegt, allerdings noch ohne ihn zu nutzen.

Und gerade habe ich noch auf Basic Thinking gesehen, dass es sogar ein Firefox-Plugin für twitter gibt, mit dem man vom Suchfenster des Browsers aus, Nachrichten an twitter absetzen kann.
Via twitter.com/dominik: Viele hilfreiche Tipps zum effektiven Nutzen von twitter finden sich im Artikel «The Several Habits of Wildly Successful Twitter Users».

Kategorien: Informationskompetenz · Internet · Twitter

5 Antworten bis jetzt ↓

  • 1.

    creezy sagt am 12.03.2007 um 11:50 Uhr: Gravatar

    Weia, wann arbeiten die Menschen eigentlich noch?

  • 2.

    Markus sagt am 12.03.2007 um 12:57 Uhr: Gravatar

    Wann sie arbeiten, schreiben Einige ja auch bei twitter rein… ;-)

    Und ich sehe auch durchaus Chancen einen solchen Dienst professionell zu nutzen, wenn sich dabei fachliche Netzwerke bilden, die Infos noch schneller untereinander austauschen und verbreiten können

  • 3.

    creezy sagt am 13.03.2007 um 11:00 Uhr: Gravatar

    Wenn sich meine Mitarbeiter fachlich Informationen austauschen übers Internet – dann wäre das ein Kündigungsgrund. So etwas nennt man im Tatbestand dann Firmenspionage auf der anderen Seite Veruntreuung von Firmendaten. Also, ich erlaube mir das mal sehr sehr kritisch zu sehen.

  • 4.

    Markus sagt am 13.03.2007 um 13:27 Uhr: Gravatar

    Der Austausch von Fachinformationen muss ja nicht gleich Betriebsspionage bzw. Publikmachen von Interna bedeuten.

  • 5.

    8.888 Tweets » Text & Blog – Das Weblog von Markus Trapp sagt am 14.01.2009 um 20:41 Uhr: Gravatar

    [...] ich am 12. März 2007 mit dem Twittern anfing, war ich mehr als skeptisch, dass das zu irgendetwas gut sein könnte. Wenn mir damals [...]

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