Twitter: geschnatterter Hype?

twitterTwitter heißt Geschnatter, Gezwitscher. Wer den Sinn dieses Dienstes nicht direkt begreift, wird ihn als eben das abtun: bloßes Geschnatter. Twitter ist ein Dienst im Netz, bei dem man mit kurzen Texten, ähnlich einer SMS, einträgt, was man gerade macht oder gerade denkt oder eben mal empfehlen möchte. Ausführlicher wird es hier beschreiben, warum ein Hype daraus wird (bzw. schon ist) steht dort. Natürlich gibt es auch schon einen, wenn auch knappen, Wikipedia-Artikel. Und die laufende Blogberichterstattung lässt sich hier verfolgen. Muss ich noch eigens erwähnen, dass es zu twitter auch ein Wiki und ein Blog gibt?
Um das Ganze zu testen, habe ich mir natürlich auch einen Account zugelegt: twitter.com/textundblog.
Wenn man eine Nachricht absetzt, erscheint sie in dieser Form auf der Website von twitter in der Rubrik public timeline:
Twitter-Screenshot public timeline

Der mögliche us-amerikanische Präsidentschaftskandidat John Edwards twittert bereits, Barack Obama hat schnell schon mal einen Account angelegt, allerdings noch ohne ihn zu nutzen.

Und gerade habe ich noch auf Basic Thinking gesehen, dass es sogar ein Firefox-Plugin für twitter gibt, mit dem man vom Suchfenster des Browsers aus, Nachrichten an twitter absetzen kann.
Via twitter.com/dominik: Viele hilfreiche Tipps zum effektiven Nutzen von twitter finden sich im Artikel «The Several Habits of Wildly Successful Twitter Users».

5 Gedanken zu “Twitter: geschnatterter Hype?

  1. Wann sie arbeiten, schreiben Einige ja auch bei twitter rein… ;-)

    Und ich sehe auch durchaus Chancen einen solchen Dienst professionell zu nutzen, wenn sich dabei fachliche Netzwerke bilden, die Infos noch schneller untereinander austauschen und verbreiten können

  2. Wenn sich meine Mitarbeiter fachlich Informationen austauschen übers Internet – dann wäre das ein Kündigungsgrund. So etwas nennt man im Tatbestand dann Firmenspionage auf der anderen Seite Veruntreuung von Firmendaten. Also, ich erlaube mir das mal sehr sehr kritisch zu sehen.

  3. Der Austausch von Fachinformationen muss ja nicht gleich Betriebsspionage bzw. Publikmachen von Interna bedeuten.

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